Hesekiel 8 vo 48
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 8 vo 48
8:1 Im 6. Jahr, im 6. Monet, am 5. Tag vom Monet woni i mim Huus ghocket han und die Ältiste vo Juda vor mir gsässe hend, ergriff mich d Hand vom Souverän Herr Jehova.
2 Ich ha nöcher anegluegt und ha e Gstalt gseh wo ussehe a Füür erinneret het. Underhalb vo dem, wo so usgseh wie sini Hüfti, isch Füür gsi, und vo sinere Hüfti ufwärts glänzet het er wie lüüchtends Elektrum.
3 Denn het er so eppis wie e Hand us gstreckt und het mi bim Schopf packt, und ei Geischt het mi zwüsche Erde und Himmel agleit und het mi in Visione Gottes nach Jerusalem, an de Igang vom innere Tor im Norde, wo s Götzesymbol der Eifersucht stoot, des Symbol, des Eifersucht erregt.
4 Und da! D Herrlichkeit vum Gott Israel isch dört gsi, ähnlich de Erschinig, de ich i de Talebeni gseh han.
5 Er het jetzt zu mir gseit: "Mänschensohn, lueg bitte nach Norde." Ich han also nach Norde blickä, und det, nördlich vom Tor vom Altar isch das Symbol vo de Iifersucht am Iigang gsi.
6 Und er sagt zu mir: "Mänschensohn, sehe du was für schlimmi Abscheulichkeite das Volk Israel hier tut, Sache, die mich weit wegreiben von meinem Heiligtum? Aber du wirsch noch schlimmeri Abscheulichkeite sehen."
7 Dänn hät er mich an Iigang vom Vorhof bracht, und won i nööcher anegseh han, bemerkt i es Loch i de Wand.
8 Er het zu mer gseit "Mänschensohn, durchbrich bitte die Wand." Also ich d Wand durebroche und han en Iigang gseh.
9 Er het mich gforderet "Gang inne, und lueg der die schlimme Abscheulichkeite ah, wo sie da triibe."
10 Do bin ich inne gange, han mich umgluegt und all mögliche Darstellige vo kriechende Tier und ekelhafte Tier gseh und all die widerliche Götz vom Volk Israel. Si sind ringsum i d'Wand iigritzt gsi.
11 70 Ältiste vom Volk Israel sind davor gstande und Jaasạnj, de Sohn Schạphans, isch zmitzt under ihne gsi. Jede het es Rüüchergfäss i de Hand gha und d Duftwolke vom Rüücherwerk isch empor gstige.
12 "Mänschensohn", het er mich gfrögt, "siehst du, was die Ältiste vom Volk Israel im Dunkle tüend, jede i de Innekammere wo er sini Götze zu de Schau stellt? Sie seged: 'Jehova sieht ois nöd. Jehova hät das Land verloh.
13 Er isch furt gfahre: "Du wirsch gseh, dass sie no schlimmeri Abscheulichkeite triibed."
14 Da het er mich an iigang vom Nordtor vom Huus Jehovas bracht, und det hani Fraue gseh wo de Gott Tạmmuz bezeichnet hend.
15 Wiiter hät er zu mir gseit: "Gsehsch du das, Mänschensohn? Du wirsch no schlimmeri Abscheulichkeite als das do gsehnd."
16 Er hät mich dänn zum innere Vorhof vom Huus Jehovas bracht. Det am Iigang vom Tempel Jehovas, zwüsche de Vorhalle und em Altar, händ sich öppe 25 Männer befunde, de Rugge zum Tempel Jehovas und s Gsicht nach Oste gwandt. Si händ sich vor de Sunne im Oschte verbüüted.
17 Er het zu mir gseit: "Mänschensohn, gsehsch das? Isch es öppe e bagatelle, dass s'Volk Juda die Abscheulichkeite triibt, zum das Land mit Gwalt z'fülle und mich ständig z'chränke? Da! Si hebed mer de Zwöi under d Nase.
18 Deshalb wird ich i mim Zorn ischriite. Mis Aug wird keis Mitleid ha und ich wird keis Mitgefühl empfinde. Sälbscht wänns mer luut id Ohre schreied, wird ich se nöd ghöre."