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Hesekiel 33 vo 48

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 33 vo 48

33:1 Und ich ha e Botschaft vo Jehova übercho. Sie het lutet:

2 "Mänschesohn, sprich mit de Söhn vo dim Volk und säg zu ihne:

'Aagnoh, ich bring es Schwert über es Land und s ganze Volk vom Land nimmt en Maa und macht en zu sim Wächter

3 und er gsehts Schwert über das Land chömed und stosst is Horn und warnt s Volk.

4 Falls öpper de Schall vom Horn ghört, d Warnig aber nöd beachtet, und das Schwert chunt und nimmt ihm s Läbe, de isch er für sin Tod selber verantwortlich.

5 Er het de Schall vom Horn ghört aber d Warnig nöd beachtet. Er isch für sin Tod selber verantwortlich. Hett er d Warnig beachtet, het er sis Läbe grettet.

6 Doch wenn de Wächter s Schwert chöme gseht und ned is Horn stöst und s Volk kei Warnig erhaltet, und e Schwert chunt und nimmt eim vo ihne s Läbe, de wird de für sis Vergehe sterbe, aber sis Bluet wird i vom Wächter zruggfordere.‘

7 Dich, Mänschensohn, dich hani als Wächter fürs Volk Israel igsetzt, und wenn es Wort us minem Muul hörsch muesch es i mim Name warne.

8 Wenn ich zumene böse säge: 'Du schlächte Mänsch, du wirsch ganz bestimmt sterbe!", aber du forderisch en nöd in aller Deutlichkeit uf, sin Kurs z ändere, denn wird er als schlechte Mensch sterbe weg sim eigete Vergehe aber sis Bluet wird ich vo dir zruggfordere.

9 Wennd jedoch en Böse warsch, damit er vo sim Weg umkehrt, er aber sin Kurs nöd änderet, dänn wird er für sis Vergehe sterbe, doch dis eigete Lebe wirsch ganz bestimmt rette.

10 Mänschensohn, teil em Huus Israel mit: 'Ihr hend gseit: "Eusi Uflehnige und eusi Sinde lönd schwer uf eus und lönd eus dahinsieche. Wie söllemer da am Läbe bliibe?

11 Richti ihne us: '"So wahr ich lebe!", erklärt de Souverän Herr Jehova. "Ich han kei Gfalle am Tod vom Böse, sondern dra, dass en Böser sin Kurs änderet und am Läbe bliibt. Kehrt um, kehrt um vu äire schlächte Wäg, denn warum solle ihr schterbe, Volk Israel?

12 Mänschensohn, säg zu de Söhn vo dim Volk: 'D Gerechtigkeit vom Grechte wird en nöd rette, wenn er sich uflehnt, und d'Schlechtheit vom schlächte Mänsch wird en nöd is Stolper bringe, wenn er sich vo sinere Schlächtigkeit abwändet, und en grechte Mänsch wird dur sini Grechtigkeit nöd chöne am Läbe bliibe a dem Tag, won er sündigt.

13 Weni zu dem Grechte säge: "Du wirsch ganz bestimmt am Läbe bliibe", und er vertraut uf sini eigeti Grechtigkeit und handelt verchert, dänn wird mer sich a kei vo sine rächte Tate erinnere, sondern er wird für sis verchehrte Handle sterbe.

14 Und wenn ich zu dem böse säge: "Du wirsch ganz bestimmt sterbe", und er wändet sich vo sinere Sünd ab und handelt nach Rächt und Gerechtigkeit,

15 und de Bös hänkt s genommen Pfand wieder us, zahlt s Graubt zrugg und folgt de Bestimmige, wo zum Läbe führe, indem er nöd verchert handlet, dänn wird er ganz bestimmt am Läbe bliibe. Er wird nöd sterbe.

16 Keine vo de Sünd woner agfange het wird ihm vorghalte werde Will er nach Rächt und Gerechtigkeit ghandlet het, wird er ganz bestimmt am Läbe bliibe.'

17 Dis Volk hät jedoch gseit: 'Der Weg Jehovas isch ungrächt', debi isch ihr Wäg ungrächt.

18 Git en Gerechter sini Gerechtigkeit uf und handlet verchert, dänn mues er defür sterbe.

19 Doch wänn sich en schlächte Mänsch vo sinere Schlächtigkeit abwändet und nach Rächt und Gerechtigkeit handlet, wird er deswege am Läbe bliibe.

20 Ihr hend jedoch gseit: 'Der Weg Jehovas isch ungerecht.' Ich wird über jede vo eu so urteile wies sin Weg entspricht, o Huus Israel."

21 Im 12. Jahr, am 5. Tag des 10. Monat unserer Gfangeschaft, isch schliesslich en Entkommeer us Jerusalem zu mir cho und het gsait: "Die Stadt isch gfalle!

22 Am Abig vor em Itreffe vom Gflohne isch d Hand Jehovas über mich cho. Bevor de Maa am Morge zu mir isch cho, het Gott mis Mul göffnet gha. Mini Zunge isch also glöst gsi und ich bin nüme stumm gsi.

23 Ahschlüssend han ich e Botschaft vo Jehova übercho. Sie hät lutet:

24 "Mänschensohn, die Bewohner der Ruine det säged über s Land Israel: 'Abraham isch nur en einzelne Maa gsi und doch het er das Land in Bsitz gno. Mir degege sind viel, also ghört eus s'Land erst recht.'

25 Drum sag zue nene: 'Das sind die Wort vom Souveränen Herr Jehova: "Ihr issed Fleisch wo nöd usblüetetet isch, und lueged zu eune widerliche Götz uf und vergüssed ständig Bluet. Warum also sötted eu das Land ghöre?

26 Ihr händ eu uf eui Schwert verlah, verüebt abscheulichi Praktike und jede vo eu hät d Frau vo sim Mitmensche verunreinigt. Warum also sötted eu das Land ghöre?

27 Säg zu ihne: 'Das sind die Wort des Souveränen Herr Jehova: "So wahr ich lebe: Die Bewohner der Ruine werden durch das Schwert fallen. Die uf em offene Ggländ wirde i de wilde Tier zum Frass überlah und die i de Feschtige und Höhle werded anere Chrankheit sterbe.

28 Ich wird das Land zunere völlig verlassene Eid mache und sin arrogante Stolz wird es End ha und d Berge Israels werdet trostlos sie sodass niemert durrezieht.

29 Und sie werded erkenne müsse, dass ich Jehova bin, wänn ich s Land zunere völlig verlohne Eid mach wäg all dene Abschuellichkeite wo sie verüebt händ."'

30 Menschensohn, dis Volk redet über dich a de Muurer und i de Iigäng vo de Hüüser. Si säged zunenand, jede zu sim Brüeder: 'Chunnt und lasst uns die Wort lose, wo Jehova übermittelt.'

31 Sie werded herbeiströme zum als mis Volk vor dir z hocke und sie werded dini Wort ghöre aber nöd nachher handle. Denn mit ihrem Mul schmichle sie dir, aber ihr Herz isch nach unerworbenem Gwinn.

32 Gseh nur! Du bisch für sie wie es romantischs Liebeslied, mit schöner Stimm gsunge und miteme Saiteninstrument chönne gspielt. Sie werded dini Wort ghöre, aber keine wird denach handle.

33 Wenns den wahr wird – und es wird wahr werde –, werde sie müesse erkenne, dass en Prophet unter ihne gsi isch."