Hesekiel 10 vo 48
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 10 vo 48
10:1 Während ich alles beobachtet han hani gseh wie oberhalb vo de Flächi wo sich über de Chöpf de Chẹrubim befunde hät, so öppis wie en Saphir erschiene wo usgseh wie es Thron.
2 Denn het Gott zu dem in Leine gchleidete Maa gseit: "Begib dich unterhalb der Chẹrubim zwischen die Räder, und füll dini beide Händ mit glühende Chole, wo zwischen de Chẹrubim sind, und wirf sie uf d Stadt!" Also het er sich vor mine Auge det ane gäh.
3 Die Chẹrubim sind rechts vom Huus gstande, wo de Maa itroffe isch, und d Wolke het sich im innere Vorhof us breitet.
4 D Herrlichkeit Jehovas erhob sich vo de Chẹrubim zur Schwelle vom Iigang vom Huus. Noch und nach und noch het d Wulche s Huus erfüllt und s Lüüchte vo de Herrlichkeit Jehovas het de Vorhof erfüllt.
5 S Rausche vo de Chẹrubimflügel isch im üssere Vorhof z ghöre gsi. Es het tönt wie die Stimm Gottes, vum Allmächtige, wenn er redt.
6 Denn beforderet er em in Line gchleidete Maa: "Nimm öppis vo dem Füür wo zwüsched de Räder und zwüsched de Chẹrubim isch", und er het sich det ane gstellt und het sich näbe eis vo de Räder gstellt.
7 Denn het eine vo de Chẹrubim sini Hand us gstreckt und nachem Füür zwüsched de Chẹrubim griffe. Er hät öppis devo gno und häts i die beide Händ vom mit Line Bekleidete, wo s gnoh hät und usegange isch.
8 Under de Flügel vo de Chẹrubim hät sich öppis gfunde wo die Form vo Mänschehänd gha hät.
9 Während ich alles beobachtet han, han ich vier Räder näb de Chẹrubim gseh, es Rad nebed jedem Chẹrub, und d'Räder schiene z'funkle wie de Chrysolịth.
10 Alli vier Räder gliche sich und wirkt so als bezeichnet sich en Rad imene andere Rad.
11 Wenns sich fortbewegt hend, hends irgend eini vo de vier richtige chöne neh ohni sich z'wende, denn sie bewegte sich det ane wo de chopf zeigt het, ohni sich z'wende.
12 De ganz Körper, de Rugge, d Händ und d Flügel vo de Chẹrubim und d Räder, alli ihri vier Räder sind ringsum voller Auge gsi.
13 Ich han e Stimm ghört wo de Räder zrügg hät: "Räder!"
14 Jede het vier Gsichter gha. Ds erschte Gsicht isch das vomene Chẹrubs gsi, z zwöite Gsicht isch das vomene Mönsch gsi, s dritte Gsicht das vomene Löie und s vierte vomene Adler.
15 D Chẹrubim holed sich empor – es sind die gliiche lebende Gschöpf gsi, wo ich am Fluss Kẹbar gseh han,
16 und wänn sich d Chẹrubim in Bewegig setzed, händ sich au d'Räder näbed ihne bewegt. Hobed d Chẹrubim ihri Flügel, zum höch über de Erde z schwäbe, dreihed sich d Räder nöd vo ihne weg und wiched ihne nöd vo de Siite.
17 Blibeds stönd, dänn bliibed au d'Räder stönd. Erhobed si sich, dänn erhobed sich au d'Räder zämme mit ihne. Denn dr Geischt, der in d lebändige Gschöpf gmerkt het, war au in nene.
18 D Herrlichkeit Jehovas verschwunde dänn vo oberhalb vo de Schwelle vom Iigang vom Huus verschwunde und isch über de Chẹrubim stah blibe.
19 D Chẹrubim hebed jetzt ihri Flügel und stieged vor mine Auge vo de Erde uuf. Wo si sich wegbewegt hend, sind au d Räder näbed ihne gsii. Am Igang vum östliche Tor vum Hus Jehovas bliebe sie schtoh un de Herrlichkeit vum Gott Israel war iba sie.
20 Das sind die lebendige Gschöpf gsi, woni underhalb vom Gott Israel am Fluss Kẹbar gseh han. Ich han etzt gwüsst, dass es sich um Chẹrubim handlet.
21 Alli vier hend vier Gsichter gha, vier Flügel und so öppis wie Menschehänd under de Flügel.
22 Ihri Gsichter hend uusgseh wie die Gsichter, woni am Fluss Kẹbar gseh han. Jedes isch stets graduus gange.