Esther 8 vo 10
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Esther 8 vo 10
8:1 Am selbä Tag hät Königin Esther vom König Ahasvẹrus s Huus vom Judefeind Hạman übercho, und Mọrdechai hät Zuetritt zum König übercho, will d Esther verratet hät, wie sie mit ihm verwandt gsi isch.
2 De König het sin Siegelring abzoge, won er Hạman weggnoh het, und en Mọrdechai gä. Esther het Mọrdechai zum Verwalter von Hạmans Huus gmacht.
3 Nun het sich d Esther nomol an König gwandlet. Sie isch ihm z'Füess gheit und het en under Träne gflegt, s'Unglück z'verhindere und de finschteri Plan vom Agagịters Hạmann gege d'Jude z'veritle.
4 De König het d Esther sis goldigs Zäpter entgäge gstreckt, wo sie ufgstande isch und vor ihm isch cho.
5 Sie hät gseit: "Wenns dir guet erschiint, min König, und ich dini Gunst han und wenn dus für richtig haltisch und Gfalle a mir findsch, dänn lah mit eme schriftliche Befehl d Aordnig ufhebe, wo dä intriganti Agagịter Hạman, Sohn vom Hammedạth, ufgsetzt hät zum i allne mögliche Provinze d Jude z vernichte.
6 Ich chönnts nöd mit gseh wie mis Volk is Unglück gstürzt wird und wie mini Verwandte uusgrottet werded!"
7 Da hät de König Ahasvẹrus zu Königin Esther und zum Mọrdechai, em Jude: "Ich habe Esther das Huus Hạmans geben und Hạman wäg sim plante Agriff uf d Jude an Stamm hänge loo.
8 Nun chönd ihr i mim Name ufschriibe, was immer ihr im Interesse vo de Jude für richtig haltet, und ihr döfed das Schriibe mit mim Ring versiegle. E Aaordnig, wo im Name vom Chönig verfasst und mit sim Ring versieglet isch chan nämli nöd uufghobe werde.
9 Drufhin het mer am 23. Tag vom 3. Mönet gredet, das heisst im Monet Sịwana, d Sekretärin vom König herbii. Si schriibed alles uuf, wo Mọrdechai de Jude sowie de Satrạpen, de Statthaltere und de Fürscht vo Indie bis Äthiopie befahlt. D'Aordnig isch a alli 127 Provinze – a jedi Provinz i ihrere eigete Schrift und a jedem Volk i sinere eigene Sproch gange. Au d Jude hän sie in ihre eigene Schrift und Schproch erhalte.
10 Mọrdechai hät d'Aaordnig im Name vom König Ahasvẹrus verfasst, hät sie mitem königliche Ringo versieglet und d' Dokumänt dur Kuriere verschickt, wo uf schnälle Postpferde vom königliche Gstütz verschickt händ.
11 Mit dene Dokumänt hät de König de Jude i all dene verschidene Städt erlaubt, sich zämetue, für ihres Läbe z'kämpfe und die agriffende Truppe vo allne Völker oder Provinze mitsamt Fraue und Chind z'töte, z' vernichte und uszrotte und ihre Bsitz z'plündere.
12 Das sött i allne Provinze vo König Ahasvẹrus ane und am gliiche Tag gscheh – am 13. Tag vom 12. Monet, das heisst im Monet Ạdarb.
13 De Inhalt vom Dokumänt sött überall i de Provinze als Gsetz gälte und allne Völker bekannt gmacht werde, damit d Jude a dem Tag bereit wäred, sich a ihrne Feind z räche.
14 Die Kurier auf den küniglichen Postpferden galoppierten auf Befehl des König in Windeseile davon. Das Gesetz wurde auch in der Festung Sụsa erlassen.
15 Mọrdechai het de König in majestätischer Chleidig in Blau und Weiss verlore, mit ere prächtige Goldkrone und eme edle Mantel us purpurroter Wulle. Überall i de Stadt Sụsa het mer Freudruef ghört.
16 Under de Jude herrscht Erliechterig, Fröid und Jubel, und me het ne mit Achtung begägnet.
17 In all de Provinze und in all dene Städt, wo d Aordnig vom Kenig und sis Gsetz bekannt worde sind, freued sich d Jude, juble, fiirte und verastaltete Fescht. Und us Angst vor de Jude hän sich etze vieli Aaghörigi andere Völker zum Judetum bekannt.