Esther 7 vo 10
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Esther 7 vo 10
7:1 De König und Hạman sind also zum Fest vom Königin Esther cho.
2 Au a dem zweite Tag het de Kenig gfröget, wo si bim Wii ghocket händ: "Was isch din Wunsch, Königin Esther? Er söll erfüllt werde. Worum du au immer bitte, du söllsch es ha – und wenns d Hälfti vo mim Königrich isch!"
3 Königin Esther antwortet: "Wenn ich deine Gunst habe, mein König, und wenn es dir gut erschiint, bitte ich um mein Leben und flehe darum, dass auch mein Volk verschont wird.
4 Mir sind nämlich verchauft worde, ich und mis Volk zum tötet, vernichtet und usgrottet werde. Wäred mir lediglich als Sklave und Sklavinne verchauft worde, so hätti gschwiige. Doch das Unglück dörf nöd gschiige, denn es wär zum Schade vom Chönigs."
5 Druf het de König Ahasvẹrus zu Königin Esther: "Wer wagt so öppis? Wo steckt dä Maa?"
6 Esther erwideret: "Der Gegner und Feind ist dieser boshafte Hạman!" Da hät Hạman grossi Angst vorem König und de Königin übercho.
7 Wüetig isch de König vo de Tafel ufgsprunge und isch in Palastgarte gloffe. Hạmer isch jetzt vor Königin Esther gstande und het um sis Lebe gflegt, denn ihm isch klar gsi, dass de König ihn nöd ungstraft devo cho würd.
8 Wo de König vom Palastgarte i de Bankettsaal zruggkehrt het und gseh, dass Hạman sich uf Esthers Diwan gworfe het, het er gschribe: "Will er jetzt au no d Königin i mim eigete Huus vergewaltige?" Chum het er gredt, het mer Hạmans Gsicht verhüllt.
9 Harbọna, eine vo de Hofbeamte, erwähnt: "Hạman hat auch noch für Mọrdechai ein Stamm aufgestellt. Drbi hat de Mọrdechai doch durch sin Hiwiis em König s Läbe grettet. De Stamm stoht bi Hạmans Huus und isch 50 Ellen hoch." Da befallt de König: "Hänged en selber dra!"
10 So hanged mer Hạman a de Stamm, won er für Mọrdechai ufgstellt gha hät, und de Zorn vom König hät sich leit.