Esther 3 vo 10
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Esther 3 vo 10
3:1 Einige Zeit später lässt König Ahasvẹrus Hạman, de Sohn vom Agagịter Hammedạth, ufstige und verlieh ihm e Position wo höcher isch gsi als die aller andere Fürst nebed ihm.
2 Und alli mögliche Diener im Königstor verbüüted sich tüüf vor Hạman und werfed sich vor ihm ufe Bode, will so häts de König befohle gha. Mọrdechai jedoch hets abglähnt, sich zverbüüge oder niederzwerfe.
3 Da händ die khönigliche Diener gseit wo im Königstor gsi sind, zu Mọrdechai: "Warum missachtest du den Befehl des König?"
4 Das händs ihn Tag für Tag gfrögt, aber er hät nöd uf sie ghört. Schliesslich händs es verzellt Hạman zum gseh, ob Mọrdechais verhalte duldet würd. Mọrdechai het ene nämlich gseit, dass er en Jude isch.
5 Als Hạma dänn gseh, dass sich Mọrdechai nöd verbüüged und sich nöd vor ihm hät welle ufe Bode rüere, isch er hässig worde.
6 Doch er hets für unter sinere Würd ghalte, nur Mọrdechai us em Weg z ruume. Mer hät em verzellt gha, zu welem Volk Mọrdechai ghört, und so plant er, alli Jude im ganze Riich vo Ahasvẹrus uszlösche – s ganze Volk Mọrdechais.
7 Im erschte Monet, also im Monet Nịsan, im 12. Jahr vom König Ahasvẹrus, het Hạman durs Purh (das heisst s Los) de Tag und de Monet bestimme wo das sött gschehe. Es isch uf de 12. Monet gheit, das heisst de Monet Ạdarb.
8 Nochher hät Hạman zu König Ahasvẹrus gseid: "Do gibt es ein Volk, zerstreut und überall verteilt unter den Völker alle Provinzen vo deinem Riich, das Gesetz sich von den aller anderen Völker unterscheiden. Sie halted sich nöd a die königliche Gsetz, und es isch nöd im Interesse vom König sie so wiitermache zloh.
9 Wenns em König guet erschiint, dänn söll en Aordnig erlah werde zum sie vernichte. Ich sälber werd de Beamte 10'000 Silbertalänt für die königliche Schatzchammere überreiche."
10 Druf isch de König sin Siegelring vo de Hand zoge und hät en Hạman, em Sohn vom Agagịters Hammedạth, em Fäind vo de Jude.
11 De König het zu Hạman gseit: "Das Silber und s Volk sölled dir ghöre. Tu was du für richtig haltisch."
12 Am 13. Tag vom erste Monet sind d'Sekretär vom Chönig grüeft worde. Sie hend alles ufgschribe, was Hạman de Satrạpen vom Königs, de Statthalter vo de Provinze und de Fürst vo de verschiedene Völker befahlt. De Befehl isch für jedi Provinz i ihrere eigene Schrift und für jedes Volk i sinere eigene Sproch verfasst worde. Im Name vom König Ahasvẹrus isch er gschribe worde und mit em Siegelring vom Chönig versieglet.
13 Die Briefe sind dur Kurier i alli Provinze vom König gschickt worde. Sie hend de Befähl enthalte, alli Jude – Jung und Alt, Fraue und Chind – a eim einzige Tag, am 13. Tag vom 12. Monet, also im Monet Ạdar, z töte, z vernichte und uszrotte und ihne ihre Bsitz wegznäh.
14 De Inhalt vom Dokument sötti überall i de Provinze als Gsetz gälte und allne Völcher bekannt gmacht werde, damit sie uf de Tag vorbereitet wäred.
15 D'Kurier sind uf Befehl vom Chönig dervo usgwählt. S Gsetz isch i de Festig Sụsa erloh worde, und während d Stadt Sụsa in Ufregig gsi isch, hend sich de König und Hạman ane gsetzt zum trinke.