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Esra 9 vo 10

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Esra 9 vo 10

9:1 Sobald das alles erledigt gsi isch sind die füehrende Männer zu mir cho und hend gseit: "S Volk Israel, d Priester und d Levịte hend sich nöd vo de Völker vom Land und ihrne abscheuliche Praktikä fernghalte – nämlich dene de Kanaanịter, Hethịter, Perisịter, Jebusịter, Ammonịter, Moabịter, Ägypterb und Amorịter.

2 Sie händ für sich und ihri Söhn vo de Töchtere vo dere Völker Ehefraue gno. So hät sich die heiligi Nachkomme mit de Völker vom Land vermischt. Die füehrende Männer und d Untervorsteher sind bi dem Treuebruch mit schlechtem Bispiel voragange."

3 Sobald ich das ghört han, verriss ich mini Chleider, riss mir Bart- und Chopfhaare uus und het verschütteret da.

4 Alli, de Ehrfurcht vor d Wort vum Gott Israel gha hän, hän sich vusammlet wäg de Untreue vu de Gfangeschaft Rückkehrte um mich ume, während i bis zum Obendtreideopfer erschütteret het.

5 Zur Zyt vom Abigetreideopfer bin ich mit mine zerrissene Chleider us minere Sälbsterniedrigung uufgfalle, isch uf d'Chnü gfalle und han mini Händ zu mim Gott Jehova uus gstreckt.

6 Ich han gseit: "Min Gott, ich schäm mich und trau mich gar nöd zu dir ufzluege, min Gott, den euses Vergehe het sich über eus uftürmt und eusi Schuld langet bis zum Himmel.

7 Vo de Ziit vo eusere Vorfahre bis hüt hemmer grossi Schuld uf eus glade. Wäge euisne Vergehe sind mir, eusi Könige und eusi Priester a die Könige vo andere Länder uusgliferet und em Schwert, de Gfangeschaft, de Plünderig und de Schand übergä worde. So isches hüt no.

8 Aber jetzt hesch, euse Gott Jehova, eus für en churze Moment dini Gunst gschänkt, denn du hesch en Überrest vo eus lah entcho und eus a dim heilige Ort en sichere Stand gä. Du hesch welle das eusi Auge lüchte, oder euse Gott, und dass mir i de Sklaverei chli ufläbed.

9 Denn obwohl mir Sklave sind, hesch euse Gott, eus i de Sklaverei nöd verlah. I dinere loyale Liebi hesch du die Könige vo Persien eus gegenüber fründlich gstumme. So losch dü uns wieda ufläbe, dass ma des Hus unsam Gottes us de Ruine wieder ufbaue kenne, un gisch uns in Juda un in Jerusalem e Schutzmuure.

10 Was söllemer nach allem no säge, oder euse Gott? Denn mir hend dini Gebot verlah,

11 die du eus dur dini Diener wo Prophete geh hesch. Du häsch gseit: 'Das Land wo ihr in Bsitz neh werded isch es unreins Land wäg de Unreinheit vo de Völker vom Land und wäg ihrne abscheuliche Praktike. Sie hends vomene End bis zum andere mit Unreinheit durchsetzt.

12 Gäbed drum weder eui Töchter ire Söhn, no nehmed ihre Töchter für eui Söhnet und verhelfed ihne niemols z'Friede und Wohlstand. Denn werdet ihr stark und ihr werdet s guete vom land esse und s land für immer a eui sohn wiitervererbe.'

13 Und nach allem was wäg eusere schlechte Tate und eusere grosse Schuld über eus isch cho – debi hesch du, oise Gott, eus nöd so behandlet, wie mers weg eusere Vergehe verdient hetted, sondern du hesch eus wo mir da sind entcho lönd,

14 söllemer da dini Gebot öppe wieder bräche und Ehebündnisse schlüsse mit Völkere wo so abscheulich handle? Würdsch dänn nöd so zornig werde, dass du eus völlig vernichtisch – restlos und ohni Überläbende?

15 O Jehova, du Gott Israels, du bisch grächt, denn en Überrest vo eus het bis hüt überlebt. Jetzt chömed mir schuldbelade vor Dich, obwohl mir nach allem gar keis Rächt händ, vor dir zstah."