Aposchtelgschicht 25 vo 28
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Apostelgschicht 25 vo 28
25:1 Drü Täg nachdem Fẹstus i de Provinz acho isch und sis Amt aaträtte gha het, isch er den vom Cäsarẹa nach Jerusalem ufe gange.
2 Die Oberpriester und die füehrende Männer vo de Jude händ bi ihm ihri Klag gäge Paulus vorbrocht.B Sie händ Fẹstus aagfange zbitte,
3 ihne en Gfalle z'tue und Paulus nach Jerusalem hole z'loh. Allerdings pflanze sie, Paulus underwegs ufzlaufe und ihn umzbringe.
4 Fẹstus het jedoch erwideret, dass de Paulus in Cäsarẹa in Haft söll bliibe. Er sälber würd z Chürzi det ane zrüggchere.
5 Er hät gseit: "Wenn de Maa würkli öppis Unrechts gmacht hät, sölled die Verantwortliche unter eu mit mir abecho und en aaklage."
6 Nachdem er also nüm als acht oder zäh Täg bi ihne verbracht het, isch er nach em Cäsarẹa durab gange. Am nächste Tag het er sich uf de Richterstuehl gsetzt und bfahl, Paulus inezbringe.
7 Als sa kummt, umringte nen d Jude, de üs Jerusalem kumme ware, un erhobe vieli schweri Bschuldigunge gege nen, de sie jedoch nit bewiese kenne.
8 Paulus het zue sinere Verteidigung gseit: "Ich han mich weder am Gsetz vo de Jude no am Tempel no am Cäsar irgendwie versündiget."
9 Druf het gseit Fẹstus, wo d Gunst vo de Jude het welle gwünne, zum Paulus: "Möchtisch nach Jerusalem ufegah, damit di Fall det vor mir verhandlet wird?"
10 Paulus erwideret jedoch: "Ich stah vor dem Richterstuhl Cäsars und da mues über mich gurteilt werde. Ich han de Jude kei Unrecht gmacht, was au du sehr wohl merksch.
11 Wänn ich würkli irgend es Unrecht begange han wo de Tod verdient, dänn weigere ich mich nöd, z'stärbe. Sind d Aschuldigunge vo dene Männer aber haltlos, het niemert s Recht mich ihne uszliefere zum ihne en Gfalle z tue. Ich legg bim Cäsar Bruefig ih!"
12 Nachdem Fẹstus mit de Gruppe vo sinere Beroter gredet het, het er gantwortet: "Du legsch bim Cäsar Bruefig ih, denn söllsch au zum Cäsar gah."
13 Nach einige Täg träffe König Agrịppa und Bernịce zumene Höflichkeitsbsuech bi Fẹstus in Cäsarẹa .
14 Wills dört ä paar Täg verbrocht händ, hät Fẹstus em König dä Fall vom Paulus vorgleit. Er hät gseit:
"Felix het da en Maa als gfangene zrugglah,
15 und woni in Jerusalem gsi bi, hebed d Oberpriester und d Älteschte vu d Jude Klage gege nen un forderet sini Verurteilig.
16 Ich han ne jedoch erwideret, dass es bi de Römer nöd üblich isch, en Aaklagte uszliefere zum öpperem en Gfalle z tue, es segi denn, de Betreffend het vorher sini Akläger vo Agsicht zu Agsicht gegenübergstande und d Glegeheit übercho, öppis zu sinere Verteidigung z säge.
17 Wo sie da aacho sind hani mich daher grad am nächste Tag uf de Richterstuehl gsetzt und de Maa la vorfüere.
18 D Aakläger sind ufgschtande, doch sie hend ihm keis vo de Vergehe zur Last gleit, woni i sim Fall erwartet gha han.
19 Sie hän nur gwüssi Uusenandersetzige mit ihm gha wäg ihrem eigene Gottes Aabetig und wäg nem Maa Jesus, der gschtorbe isch, vum Paulus aba immer wieda behauptet het, er seg am Läbä.
20 Da ich nöd so recht gwüsst han, wie ich i dere Sach verfahre sött, hani gfröget, ob er nach Jerusalem wett ufegah, damit sin Fall det verhandlet wird.
21 Als Paulus jedoch Bruefig iigleitet hät, zum bis zur Entscheidig vom Augụstus in Haft zu bliebe, ordnet ich ihn gfange z halte, bis ich ihn zum Cäsar schicke wür."
22 Agrịppa hät druf zum Fẹstus gseit: "Ich möcht de Mensch gern selber ghöre." Fẹstus erwideret: "Morgen sollst du ihn höre."
23 Also sind Agrịppa und Bernịce am nächste Tag mit grossem Prunk cho und betrate zäme mit Militärbefehlshaber und de agsehne Männer vo de Stadt de Audienzsaal. Und als Fẹstus Befehl gä het, isch Paulus inebrocht worde.
24 Fẹstus hät dänn gseit: "König Agrịppa und ihr alli wo ihr mit eus awesend sind! Wäge däm Maa, den ihr do gsähne, het sich des ganze Jüdische Volk sowohl in Jerusalem als au do a mich gwandt. Sie händ luutstark gforderet, er dörf nöd länger läbe.
25 Doch wie ich festgstellt han, het er nüt gmacht wo de Tod verdient. Wo er dänn bim Augụstus Bruefig iigleit hät, hani entschiede, ihn zschicke.
26 Allerdings hani nüt konkrets, wo ich min Herr über ihn schriibe chönnt. Darum han ich ihn und bsunders Dir, König Agrịppa, vorgführt, damit ich nach de grichtliche Vernehmig öppis zschriebe han.
27 Es erschiint mer nämlich nöd vernünftig, en Gfangene z überfüehre, ohni die gege ihn erhobene Beschuldigunge aazgäh."