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Aposchtelgschicht 22 vo 28

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Apostelgschicht 22 vo 28

22:1 "Männer, Brüedere und Vätere! Höred eui jetzt ah was ich zu minere Verteidigung z säge han."

2 Wo si ghört händ, das er sich uf Hebräich an si gwandlet hät, sind si no stiller worde, und er isch fortgange:

3 "Ich bin en Jude, in Tạrsus in Zilịzien gebore, aber ich bin i dere Stadt zu Füess Gamạliels erzoge worde und i de Strängi vom Gsetz vo de Vorfahre unterrichtet worde. Ich bin voll Eifer gsi für Gott wie ihr alli hüt sind.

4 Ich han de Weg bis uf de Tod bekämpft, indem ich sowohl Männer als au Fraue fessle und is Gfängnis ha lah.g

5 Das chönd sowohl de Hohe Priester als au die ganzi Versammlig vode Ältiste bezüge. Vo ihne han ich mir au Brief a die Brüedere in Damạskus gäh, und ich han mich uf de Wäg gmacht, um die wo det gsi sind, in Fessle uf Jerusalem z bringe, damit sie bestraft werded.

6 Woni aber hüürate und mi Damạskus nööcher ha, het mi um die Mittagsziit plötzlech es hell Liecht usem Himmu umgstraut.

7 Ich bin uf de Bode gfloge und han e Stimm zu mir ghört sege: 'Saulus, Saulus, warum verfolgsch mich?'

8 Ich han gantwortet: 'Wer bisch Du, Herr?', woruf er zu mir gseit het: 'Ich bin Jesus wo Nazarẹner wo du verfolgsch.'

9 Die Männer wo bi mir gsi sind händ zwar s Liecht gseh, aber sie händ nöd d Stimm vo dem ghört wo mit mir gredet hät.

10 Druf hani gfrögt: 'Was söll i tue, Herr?' De Herr het zu mir gseit: 'Stah uf und gang nach Damạskus ine. Det wird mer dir alles sege was ztue für dich feschtgleit worde isch.‘

11 Da ich aber weg de Herrlichkeit vo dem Liecht nüt gseh han, bin ich vo mine Begleiter a de Hand nach Damạskus gführt worde.

12 En Maa namens Ananịas, en tüüfgläubige Mensch wo sich as Gsetz ghebt het und bi allne det wohnende Jude en guete Ruef gha het,

13 isch den zu mir cho. Wo er bi mir gstande isch het er gseit: 'Saulus, Brüeder, du söllsch wieder gseh!' Im Momänt hani ufgluegt und chönne ne gseh.

14 Er hät gseit: 'De Gott vo eusne Vorfahre hät dich usegwählt, damit'd sin Wille kenne lernsch und de Grechte gsesch und die Stimm us sim Mul ghörsch.

15 Du söttsch nämlich vor allne Mensche für ihn bezüge wasd gseh hesch und ghört hesch.

16 Warum zögerisch du also? Stah uf, lah dich taufe und wäsch dini Sinde ab indem du sin Name alütisch.'

17 Als i aba wieda in Jerusalem gsi bi un im Tempel bätet, flegt i in Trance

18 und het de Herr gseh wo zu mir gseit het: 'Beil dich! Gang schnell us Jerusalem go furt, denn mer wird dis Zügnis über mich nöd anäh.'

19 Ich erwiderte: 'Herr, es isch nur zu guet bekannt, dass ich inere Synagoge nach de andere die, wo a dich glaubed, verhafte und uspeitsche han.

20 Und wo s Bluet vo dim Züge Stẹphanus vergässe worde isch, bin ich debii gstande und han mini Zuestimmig gäh und d Obergewänder vo dene bewachte, wo ihn umbracht händ.'

21 Trotzdem hät er zu mir gseit: 'Gah, denn ich wird dich z wiit entfernte Völker sende.'"

22 Sie hend em bis da ane ghört. De rüefed sie: "Wäg mit ihm vo der Erde! So eine döf nöd läbe!"

23 Wills gschroue händ und iri Obergewänder umegwörfe und Staub i d Luft gschluderet händ,

24 befahl vo de Militärbefehlshaber, Paulus i d Kaserne z füehre und en under Peitschehiebe z verhöre. So het er wele usecho, werum wäge Paulus sones Gschrei gmacht worde isch.

25 Wo s Paulus jedoch zum Uuspitsche uusgstreckt händ, hät er zum Offizier gsäit, wo det gstande isch: "Dörfed ihr en Römer ohni Verurteilig uspeitsche?"

26 Wo de Offizier das ghört het, isch er zum Militärbefehlshaber, isch er erstatteti Bricht und gfrögt: "Was wotsch jetzt mache? De Mönsch esch en Römer."

27 Do isch de Militärbefehlshaber zu ihm gstande und het gsait: "Säg mer: Bisch en Römer?" Er het antwortet: "Ja."

28 De Militärbefehlshaber erwideret: "Ich habe für dieses Bürgerrecht ein Mänge Geld bezahlt." Paulus entgägnet: "Und ich besitze es seit meiner Geburt."

29 Die Manne, wo ihn grad händ wele under Folter verhöre, wichs grad vo ihm zrugg, und de Militärbefehlshaber häts mit de Angst z'tue, won er festgstellt hät, dass Paulus Römer gsi isch und dass er en in Chettä gleit hät.

30 Da er genau het welle wüsse, weswege Paulus eigentlich vo de Jude aaklagt worde isch, het er ihn am nächste Tag losmache loh und bewegt de Oberpriester und em ganze Sanhedrịn zämezcho. Dann bricht er Paulus nab un losst nen in ihri Mitti träte.