2.Timotheus 2 vo 4
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Timotheus 2 vo 4
2:1 Du jetzt, mis Chind, wird wiiterhin starch i de unverdiente Güte wo in Christus Jesus isch.
2 Und vertrau das wo du vo mir, gstützsch dur viel Züge, ghört hesch, treue Mänsche aa, wo denn sälber usreichend befähiget sii werdet, anderi zlehre.
3 Trag als guete Soldat vom Christus Jesus din Teil am Erläbe vo Schwierigkeite.
4 Niemert wo als Soldat dient, git sich mit gschäftliche Aglägeheit, will er möcht vo dem Anerkennig becho wo en als Soldat agworbe het.
5 Und au bi de Wettkämpf wird en Teilnehmer nöd krönt, wenn er sich nöd ad Regle ghalte het.
6 De schwär arbeitendi Landwirt söll als Ersts en Aateil am Ertrag ha.
7 Denk immer a das wo ich säge. De Herr wird dir in allem Verständnis geh.
8 Bhalt im Sinn, dass Jesus Christus vo de Tote uferweckt worde isch und Davids Nachkomme gsi isch. Das isch die gueti Botschaft woni predige
9 und wäge dem ich leide und wie en Verbrecher inhaftiert bin. S Wort Gottes laht sich jedoch nöd in Chette lege.
10 Deshalb vertrag ich witerhin alles wäg de Userwählte, damit au sie dur Christus Jesus grettet werded und ewigi Herrlichkeit erhalte.
11 Folgendi Wort sind zueverlässig: Wänn mir mit ihm gstorbe sind, werded mir ganz bestimmt au mit ihm läbe.
12 Wemmer wiiter usharred werded mer au als Könige mit ihm regiere. Wemmer ihn verlügnet wird au er eus verlügnet.
13 Wemmer untreu sind, bliibt er treu, denn er chan sich nöd selber verlügnä.
14 Erinnered sie immer wieder a das alles, und gib ihne vor gott d'Aawiisig nöd über Wort z'striite. Das nützt überhaupt nüt, sondern schadet nur dene wo zuelose.
15 Tuesch dis Möglichste zum vor Gott bewährte dazstah als en Arbeiter wo sich wäge nüt z schäme brucht wo s Wort vo de Wahrheit richtig handhabt.
16 Lehn aber leers Gerede ab, das verletzt, was heilig isch, denn es füehrt zu immer meh Gottlosigkeit
17 und breitet sich us wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus ghöret zu dene wo so Gerde verbreitet.
18 Die Manne hend sich vo de Wahrheit entfernt. Sie seged die Uuferstehig hani scho stattgfunde, und untergrabed de Glaube einige.
19 Und doch bliebt die fescht Grundlage Gottes bestah und hät das Siegel: "Jehova kennt die, wo ihm ghöred, und: "Jede wo de Name Jehovas alütet söll ufhöre Unrecht z tue."
20 Nun gits imene grosse Huus nöd nur Gegeständ us Gold oder Silber, sondern au us Holz und Ton. Einigi werded für en ehrehafte Zwäck brucht, anderi für en unehrehafte.
21 Wenn sich daher öpper vo de Letztere fernhaltet, wird er es Instrument für en ehrehafte Zwäck sii, heilig, nützlich für sin Bsitzer und bereit für jedes gueti Werk.
22 Flieh also vor de Wünsch vo de Jugend, jage aber nach Gerechtigkeit, Glaube, Liebi und Friede zäme mit dene wo de Herr us reinem Herz alüted.
23 Lah dich au nöd uf dummi, sinnlosi diskussione ih, denn du weisch das sie zu striitereie führed.
24 En Sklave vom Herr hets aber nöd nötig z striite, sondern mues zu allne sanft si, er muess lehrfähig si, sich beherrsche wenn ihm unrecht gschieht,
25 i und mit Milde die aleite wo sich widersetzed. Vilicht ermöglicht Gott ihne Rue, sodass sie zunere genaue Erkenntnis vo de Wahrheit chömed.
26 Womöglich besinned sie sich dänn und entchömed de Schling vom Tüüfel, wo sie lebändig gfange hebed, damit sie sin Wille usfüered.