2.Moses 21 vo 40
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 503
2.Moses 21 vo 40
21:1 Das sind die Rächtsentscheidungen, die du ihne übermitteln sollst:
2 Falls en hebräische Sklave chaufsch, söll er sechs Jahr als Sklave diene. Im sibte Jahr söll er ohni Bezahlig freigloh werde.
3 Ischer allei cho, söll er allei wieder weggah. Het er e Frau, söll sie mit ihm gah.
4 Falls ihm sin Herr e Frau git und de Sklave vo ihrer Söhn oder Töchter überchunt, ghöred d Frau und ihri Chind em Herr. Nur de Sklave selber wird freiko.
5 Erklärt de Sklave aber usdrücklich: 'Ich liebe meinen Herr, meine Frau und Kinder. Ich will nicht freigelassen werden',
6 söll sin Herr ihn vor de wahre Gott bringe. Dänn söll de Herr mit ihm a d'Tür oder de Türpfoschte ga und ihm s'Ohr mit enere Ahle durebohre. Er bliibt sis Lebe lang sis Sklave.
7 Verchauft en Maa sini Tochter als Sklavin, wird sie nöd wie en männliche Sklave freigloh.
8 Wänn ihr Herr mit ihre nöd zfride isch und sie nöd als Nebefrau bestimmt, sondern sie vo öpper anderem lönd chaufe, dörf er sie nöd a Usländer verchaufe, denn er het sie betroge.
9 Wählt er si für sin Sohn us, muess er ihre d'Rächt vore Tochter gwähre.
10 Nimmt er sich en anderi Frau dezue, dörf er bi de erste Frau Nahrig, Chleidig und das wo Ihr i de Ehe zuestönd, nöd verringere.
11 Wener ihr die drü Sache nöd gwäred, söll sie freiko, ohni das Geld zahlt wird.
12 Wer en Mensch schlaht, sodass er stirbt, muss mit dem Tod bestraft werde.
13 Mol für de Fall, dass er ihn unabsichtlich tötet und de wahri Gott es zuelaht, wird ich für dich en Ort festlege, woner chan flüge.
14 Falls en Maa uf sine Mitmensche sehr hässig wird und ihn absichtlich tötet, mues er stärbe, selbst wennd en vo mim Altar muesch weghole.
15 Wer sin Vater oder sini Mueter schlaht mues mit em Tod bestraft werde.
16 Entfüehrt öpper en andere und verchauft ihn oder het er ihn na i sinere Gwalt, muess er mit em Tod bestraft werde.
17 Wer sin Vater oder sini Mueter verfluecht mues mit em Tod bestraft werde.
18 Wänn Männer mitenand striited und eine sine Mitmensche mit eme Stei oder mit de Fuscht schlaht und er nöd stirbt, aber bettlägerig wird, gilt Folgendes:
19 Chan de Beträffendi ufstah und am Stock usse umelaufe, dänn söll de Täter straffrei bliibe. Er söll de Verloreni nur für die verloreni Arbeitsziit entschädige, bis er wieder völlig gheilt isch.
20 Falls en Maa sin Sklave oder sini Sklavin miteme Stock schloht und de Betreffendi dur das stirbt mues er grächt werde.
21 Blibt er aber no eint oder zwei Täg am Läbe, söll er nöd grächt werde, denn er isch mit em Gäld vo sim Bsitzer kauft worde.
22 Falls Manne mitenand kämpfe und debi e Schwangeri verletze und sie e Früehgeburt het, es aber nöd zume Todesfall chunnt, muess de Schuldigi so viel Schadeersatz zahle, wie ihre Ehemaa vo ihm verlangt. Er muess en durd Richter zahle.
23 Chunds jedoch zumene Todesfall, muesch Läbe für Läbe geh.
24 Auge söll für Aug geh werde, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuess für Fuess,
25 Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Schlag für Schlag.
26 Falls en Maa sin Sklave oder sini Sklavin so ufs Aug schlaht, dass er oder sie s Augeliecht verlürt, söll er de Beträffende als Entschädigung defür freilah.
27 Und wenn er sim Sklave oder siner Sklavin en Zah usschlaht, söll er de Beträffende als Entschädigung für de Zah freilah.
28 Falls en Stier en Maa oder Frau stosst und de Betreffendi stirbt, muess de Stier gsteinigt werde, und sis Fleisch darf nöd gässe werde. De Bsitzer vom Stier bliibt straffrei.
29 Wenn en Stier jedoch d Agwohnheit het z stosse und sis Bsitzer druf higwise worde isch, er aber nöd uf ihn ufpasst het und de Stier en Maa oder Frau umbrocht het, denn söll de Stier gsteinigt werde, und au siis Bsitzer söll umbracht werde.
30 Wird em Bsitzer es Lösegäld uferleit, de mues er als Erlösigspris für sis Läbe alles zahle wo ihm uferleit wird.
31 Ob etz en Sohn oder en Tochter gstosse worde isch, mit em Bsitzer vom Stier söll gmäss dere Rechts¬entscheidig verfahre werde.
32 Wenn de Stier uf en Sklave oder e Sklavin losgange isch, söll sin Bsitzer em Herr vom Beträffende 30 Schekel zahle, und de Stier muess gsteinigt werde.
33 Falls en Maa e Grube wo er göffnet oder uusghobe het, nöd abdeckt und es Stier oder es Esel inegheit,
34 söll de Bsitzer vo de Grube Schadenersatz leiste. Er söll am Bsitzer vom Tier de entsprechende Priis zahle und dörf das tote Tier bhalte.
35 Falls en Stier de Stier vomene andere verletzt und de stirbt, denn sölled d Bsitzer de lebendi Stier verchaufe und sich das Geld teile. Au s tote Tier sölleds sich teile.
36 Wänn aber bekannt gsi isch, das en Stier d'Agwohnheit het z'stosse, und sin Bsitzer nöd uf ihn ufgpasst het, mues er Stier für Stier erstatte. Das tote Tier darf er phalte.