2.Moses 22 vo 40
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Moses 22 vo 40
22:1 Falls en Maa en Stier oder Schoof stiehlt und das Tier schlachtet oder verchauft mues er für de Stier füf Stier als Entschädigung gäh und für de Schoof vier Schoof.
2 (Wird en Dieb bim Iibräche ertappt und gschlage sodass er stirbt, liit kei Bluetschuld vor.
3 Gschiehts jedoch nach Sunneufgang, isch es en Fall vo Bluetschuld.)
Er mues Ersatz leiste. Wenn er nüt het, söll er für das wo er gstohle het, verchauft werde.
4 Wird das Gstohlene – ob Stier, Esel oder Schaf – läbend bi ihm gfunde, mues er s dopplet ersetze.
5 Wenn öpper sini Tier zum Weide uf es Feld oder in en Wiigarte tribt und sie uf em Feld vomene andere loht lo grase, söll er mit em Beste vom Ertrag vo sim eigene Feld oder Wiigartens Ersatz leiste.
6 Falls es Füür usbricht, uf Dornegstrüpp übergriift und dänn Garbe, ständigs Getreide oder es Feld in Brand setzt, mues dä wo s'Füür verursacht hät, s'Verbrönnte ersetze.
7 Git en Maa sim Mitmensche Geld oder Gegeständ zum Ufbewahre und werded si us dem Huus gstohle, muess de Dieb, wenn mer en fasst, dopplete Ersatz leiste.
8 Wird de Dieb nöd gfunde, mues de Huusbsitzer vor de wahre Gott bracht werde, damit mer chan feststelle, ob er sich am Eigetum vo sim Mitmensche vergriffe het.
9 In jedem Fall vo widerrächtlichem Bsitz – sig s en Stier, en Esel, en Schoof, en Chleidigsstück oder öppis Verloore-gangenes, wo öpper säit: 'Das ghört mer!" – sölled die beide Parteie ihre Fall vor de wahre Gott bringe. De wo Gott für schuldig erchlärt, söll sim Mitmensche dopplete Ersatz leiste.
10 Falls öpper sim Mitmensche en Esel, en Stier, es Schoof oder susch irgend es Huustier in Verwahrig git und s stirbt oder schwer verletzt oder wegtribe wird und s niemert gseht,
11 dänn söll dä wos avertrut worde isch, än Eid vor Jehova ablege, dass er sich nöd a fremdem Eigetum vergriffe hät, und dä Bsitzer mues es akzeptiere. De ander bruucht en nöd z entschädige.
12 isch ihm s Tier jedoch gstohle worde, muess er am Bsitzer Ersatz leiste.
13 Isches vomene Raubtier grisse worde, söll ers als Bewiis bringe. Es Tier wo grisse worde isch brucht er nöd z ersetze.
14 Falls sich öpper es Tier usleit und es schwer verletzt wird oder stirbt wenn de Eigetümer ned debi isch mues de wo s Tier usglieh het, es ersetze.
15 Isch de Eigetümer debi, brucht er kein Ersatz zleiste. Für es gmietets Tier gilt de Mietpriis als Entschädigung.
16 Falls en Maa en Jungfrau verführt wo nöd verlobt isch und sich zu ihre leit mues er de Brutpriis für sie zahle und sie zu de Frau neh.
17 Will de Vater sie ihm absolut nöd gä, muess de Maa die Summe zahle wo am Brutpriis entspricht.
18 Dörfsch en Zauberin nöd am Läbe lah.
19 Wer mit einem Tier Gschlächts¬verkehr hät, mues ämel mit em Tod bestraft werde.
20 Wer irgendwelche Götter opferet und nöd Jehova ällei, söll vernichtet werde.
21 Du söttsch en Fremde wo bi dir asässig isch, nöd schlecht behandle oder unterdrücke. Schliesslich warted ihr sälber asässigi Fremde in Ägypte.
22 macht Witwen und vaterlose Chind s Läbe nöd schwer. 23 Wenn ihrs doch tuet und sie zu mir um Hilf rüefed wird ich ihre Hilfuf ganz bestimmt ghöre.
24 Mis zorn wird denn uflamme und ich wird eu mit dem Schwert umbringe. Euri Fraue werded Witwen werde und eui Chind werded de Vater verliere.
25 Leihsch du en Arme us mim Volk Geld - öpperem wo bi dir lebt - denn verhalt di ihm gägenüber nöd wie en Geldverleiher. Verlange kei Zinse vo ihm.
26 Wänn du s Gwand vo dim Mitmensche als Pfand nimmsch, muesch ihm vor Sunneuntergang zrug gä.
27 Denn es isch s einzige wo er zum Zdecke het, s einzig womit er sin Körper chan bedecke. Worin söll er susch schlofe? Wän er zu mir um Hilf rüeft wird ich ihn ganz bestimmt ghöre, will ich mit fühlend.
28 Du söllsch Gott nöd verflueche und du söllsch au kein Vorsteher i dim Volk verflueche.
29 Zögere ned, öppis vo dim riiche Ernteertrag und vom Überfluss vo dinere Presse z opfere. De Erstgeborene vo dinere Söhn söllsch mer geh.
30 Für din Stier und din Schoof gilt: Lönd sie siebä Täg bi ihrer Mueter bliibe, am achte Tag gisch sie mir.
31 Ihr söttet mis heilige Volk si, und ihr döfed kei Fleisch vomene Tier ässe wo ufem Feld vomene Raubtier grisse worde isch. Werfets de Hünd ane.