1.Samuel 8 vo 31
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 8 vo 31
8:1 Wo de Samuel alt worde isch, het er sini Söhn als Richter Israels iigstellt.
2 Sin erstgeborener Sohn het Jọel und sein zweite Abịja – sie sind Richter in Beërschẹba gsi.
3 Doch sini Söhn sind nöd uf sin Wäg gange. Si sind druf us gsi, sich uf unehrlichi Wiis z berichere, hend sich bestächnet und s Recht beugt.
4 Schliesslich händ sich alli Ältiste Israels versammlet, sind zu Samuel uf Rạma goh
5 und hend zue ihm gseit "Lueg mal, du bisch alt worde und dini Söhn gönnd nöd uf Din Wäge. Setz doch en Chönig als Richter für eus ii, wie ihn alli andere Völker au händ."
6 Samuel missfielts, dass sie forderet händ: "Gib eus en König wo für eus Recht redet." Er betet deswege zu Jehova,
7 und Jehova hät zum Samuel gseit: "Hör uf alles wo s Volk zu Dir seit. Denn sie händ nöd dich abglehnt, sondern mich – mich händ sie als ihre König abglehnt.
8 Vo dem Tag aa, woni se us Ägypte usegfüehrt ha, bis hütt isch es immer s gliiche gsi: Immer wieder verlönds mig und bätted anderi Götter aa. Und so macheds es jetzt au mit Dir.
9 Hör uf sie, aber warnets au i aller Dütlichkeit! Teil ihne mit, was de König wo über sie regiere wird, rechtmässig fordere."
10 Also het de Samuel em Volk grichtet wo vo ihm en König verlangt het, alli Wort Jehovas us.
11 Er het gseit: "Folgendes darf de König, wo über euch regiere wird, rechtmässig fordere: Er wird euri Söhn hole und für sini Wage isetze und zu sine Riter mache, und einigi werded vor sine Wage müese herlaufe.
12 Und er wird für sich Obersti über Gruppe vo je 1000m und je 50n isetze. Mängi werded für ihn pflüge und ernte müsse oder waffe und d'Usrüschtig vo sinere Wage herstelle.
13 Eui Töchter wird er hole, damit sie Salbe mischena, choche und bache.
14 Er wird euri beschte Felder, Wigärte und Olivehaines neh und sie sin Diener gä.
15 Vo eune Kornfälder und eune Wygärte wird er es Zähntel neh und sine Hofbeamte und Diener gä.
16 Und er wird eui Diener und Dienerinne, eui beschte Herde und eui Esel näh und für sich schaffe lönd.
17 Er wird es Zehntel vo eune Chliiviehherde näh und ihr werdet sini Diener si.
18 Es chunt de Tag, da werded ihr wegem König wo ihr eu usgsuecht hend zum Hilf schreie, aber Jehova wird eu de nöd antworte."
19 Doch s Volk het nöd welle uf Samuel lose, sondern het gseit: "Nei! Mir wend unbedingt en König ha.
20 Denn simmer wie alli andere Völker. Euse Chönig wird euse Richter und Aführer sii und eusi Chriege füehre."
21 Nachdem sich de Samuel alli Wort vom Volk aaghört het, het er sie wieder vor de Ohre Jehovas gholt.
22 Jehova hät zu Samuel gseit: "Hör uf sie und setz en König ii, wo über sie regiert." Nochher hät Samuel Israels gforderet: "Goht hei, jeder in seine Stadt."