1.Samuel 25 vo 31
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 25 vo 31
25:1 Nach einere Ziit isch Samuel gstorbe. Ganz Israel het sich versammlet, het um ihn trout und het ihn bi sim Huus in Rạma begraubt. Nachher het sich de David uf de Weg durab zu de Wildnis Pạran gmacht.
2 In Mạon het en Maa gwohnt wo in Kạrmela Viehzucht betriebe het. Er isch sehr riich gsi, bsesse 3000 Schoof und 1000 Geiss und isch grad zur Schoofschur det gsi.
3 De Name vom Maa isch Nạbal gsi und sini Frau het Abigail gheisse. Sie isch schlug und schön gsi, doch ihre Maa, es Kalebịter, isch grob gsi und het sich schlimm gnennt.
4 In de Wildnis erfahre David, dass bi Nạbal d Schoofschur im Gang gsi isch.
5 Deshalb het de David zäh jungi Männer zu ihm gschickt und beuftragt: "Göhnd uf Kạrmel, und wenner zu Nạbal chömed, fröged en i mim Name, wie's ihm gaht.
6 Säged dänn zu ihm: 'Du söllsch lang läbe und dir sölls guet gah, wie au dinere Huus¬Gmeindschaft und allem, wo dir ghört.
7 Ich ghör das bi dir grad Schafschur isch. Wo dini Hirte bi euis gsi sind hemmer ihne nüt gmacht und während de ganze Ziit in Kạrmel isch ihne nüt verlore gange.
8 Frag dini junge Männer, sie werdets dir bestätige. Nimm mini junge Männer doch fründlich uf will mer sind zumene freudige Ziitpunkt cho. Bitte gib dine Diener und dim Sohn David, was immer du chasch erübrige.'"
9 Die junge Manne sind also zu Nạbal gange und händ ihm das alles in David Name uusgrichtet. Wo sie fertig gsi sind,
10 erwiderti Nạbal de Diener David: "David? Wer isch das? Wer söll denn dä Sohn Ịsaïs si? Hützutags laufed vill Diener ihre Herr wäg.
11 Söll ich öppe mis Brot und mis Wasser und was ich für mini Schoofscher gschlachtet han Männer gäh wo wer weiss woher chömmet?"
12 Da sind die junge Männer zrugg zu David gange und hend ihm alles brichtet.
13 Sofort bfahl David sine Männer: "Schnalled eui Schwerter um!" Das hend sie alli gmacht und au de David het sis Schwert umgstellt. Öppe 400 Maa mit David los zoge und 200 blibe bim Gepäck.
14 In der Zwischenzeit hat ein Diener Abigail gmolden, der Frau Nạbals: "Stell der vor! David het us de Wildnissbote gschickt zum oisem Herr Guets wünsche, aber er het si nur luutstark beleidigt.
15 D Manne sind sehr guet gsi zu eus. Sie hend eus nie öppis gmacht und solang mer zäme mit ihne uf de Fälder gsi sind, isch eus nöd s Gringste verlore gange.
16 Die ganz ziit womer bim schaf hüete mit ihne zäme gsi sind sinds tag und nacht wie e schutzmuur um eus ume gsi.
17 Überleg jetzt was du chasch mache, denn für euse Herr und sis ganze Huus baut sich e Katastrophe aa. Er isch en so nutzlose Mänsch, dass mer nöd mit ihm chan rede!"
18 Abigail het schnell 200 Brot gno, 2 grossi Wychrüg, 5 zuebereiteti Schoof gröschtet, 5 See gröschtets Getreide, 100 Rosinechueche und 200 Pressfeigechueche und het alles uf d Esel packt.
19 Denn het sie zu ihrne Diener gseit: "Goht schon mal vor! Ich komme nach." Ihrem Ma Nạbal aber verrotet sie nüt devo.
20 Wo si im Schutz vom Bärg uf irem Esel durabrätte, sind ihre David und sini Männer entgäge cho, und so hät si uf si troffe.
21 David hät grad gseit: "Für nüt und wieder nüt hani uf alles ufpasst wo dem siech i de Wildnis ghört. Nöd s Gringste isch ihm verlore gange, und doch zahlt er mir guets mit Bösem zrugg.
22 Gott sölls de Feindä David dopplet zruggzahle, wänn ich bis morn morge au nur ein einzige vo sine Männer am Läbe loh!"
23 Als Abigail David entdeckt het, isch sie schnell vom Esel gstiege, isch vor David nieder gworfe und het sich bis zum Bode verbüügt.
24 Dänn werfed sie ihm z'Füesse und bittet en: "Ich nimm all Schuld uf mich, min Herr! Loh mi, dini Dienerin, mit dir rede, und du hörsch uf die Wort vo dinere Dienerin!
25 Bitte beachte diesen nutzlose Nạbal nöd min Herr! Denn so wie sin Name isch, so isch er au. Sin Name isch Nạbal und er isch d Unvernunft in Person. Ich aber, dini Dienerin, han die junge Männer wo du gschickt hesch, nöd gseh min Herr.
26 Und jetzt, mi Herr, so wohr Jehova läbt und so wohr du lebsch: Es isch Jehova, wo dich devo abghalte het, Bluetuld uf dich z'lade und dich sälber z'räche. Dini Find und alli wo dir min Herr wänd schade, sölled wie Nạbal werde.
27 Das Gschänkli, wo ich dir als dini Dienerin mitbrocht han, söll de junge Männer i dim Gfolg geh werde, min Herr!
28 Bitte verzeih d Überträtig vo dinere Dienerin! Bestimmt wird Jehova für dich es Huus errichte wo bestand hät denn du min Herr, füehrsch d Chriege Jehovas und hesch dir dis Lebe lang nie öppis zueschulde lah.
29 Wenn sich öpper uf d'Jagd nach dir macht und es uf dis Läbe abgseh het, min Herr, de wird dis Läbe bi dim Gott Jehova im Beüttel vom Läbe sicher ufbewahrt sii, aber s'Läbe vo dinere Find wird er wegschlüüdere wie en Stei mit enere Schlüüdere.
30 Min Herr, wenn Jehova eines Tages all das Gute für dich ta het, das er dir versproche het, und er dich zum Führer über Israel isetzt,
31 den wirsch kei reui und kei beduure i dim herze müsse drüber empfinde dass du grundlos bluet vergosse hesch und dich selber grächt hesch min herr. Wänn Jehova dir Guets erwiist, min Herr, dänn dänk a mi, dini Dienerin!"
32 Do het David zum Abigail gseit: "Gepriesen sei Jehova, de Gott Israels, wo dich hüt zu mir gschickt het!
33 Und gsägnet seg dini Vernunft! Gsägnet söttsch du sii, will du mich hüt vor bluetulde bewahrt hesch und vorher, mich sälber z rächne.
34 So wahr Jehova, de Gott Israels, läbt wo mich devo zrugg ghalte het, dir z'schade: Wenn du nöd so schnell zu mir wärsch cho,g wär bis morn morge kei einzige vo Nạbals Männer übrig bliebe.“
35 Drufa hät David das entgäga wo sie mitbrocht hät, und hät zu ihre gsäit: "Gang in Frieda hei. Ich han dich aaghört und wirde dini Bitte erfülle."
36 Als Abigail spöter zu Nạbal zrugg isch, het er grad i sim Huus gfiiret wie en König. Er isch besser Luune gsi und so betrunke wie mer nur cha sii. Abigail verriert em nöd s Gringschte, bis es hell worde isch.
37 Won er dänn am Morge sin Ruusch uusgschlafe hät, hät em siini Frau iim di ganz Gschicht verzellt. Da isch sis Herz wie s einte Tote worde und er lag glähmt da wie es Stei.
38 Öppe zäh Täg spöter gschlage Jehova Nạbal und er gstorbe isch.
39 Wo de David vom Nạbals Tod erfahre het, het er gseit: "Gpresen sei Jehova, wo min Rechtsstriit gführt het wege de Schand, die Nạbal über mich bracht het, und wo mich sin Diener, devor bewahrt het öppis schlechts z tue. Jehova het Nạbals Schlechtigkeit uf ihn selber zrugfalle loh." Nachher het de David Abigail usrichtet, dass er sie gern wür zu de Frau neh.
40 David Diener sind also uf Kạrmel gange und hend zum Abigail gseid: "David schickt eus. Er möcht dich gern zur Frau neh."
41 Sofort isch sie ufgschtande, het sich mit em Gsicht zur Erde verbüüte und gseit: "Ich stah parat, mim Herr als Sklavin z diene und sin Diener d Füess z wäsche."
42 Abigail het sich schnell ufgstellt, het sich uf ihre Esel gsetzt und isch mit de Bote mit gange, gfolgt vo füf ihrere Dienerinne. Und sie isch Davids Frau worde.
43 David het au d Ahinọamn us Jẹsreël ghürote. Beidi sind somit sini Fraue worde.
44 Saul aber het sini Tochter Mịchal gha, d Frau David, Pạltir gee, em Sohn vo Lạjisch us Gạllim.