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1.Moses 30 vo 50

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 30 vo 50

30:1 Wo de Rahel gseh het, dass si Jakob käi Chind gebore het, isch si uf iri Schwöschter iifersüchtig worde. Sie het immer wieder zum Jakob gseit: "Gib mir Chind, suscht stirbi."

2 Da isch Jakob uf Rahel zornig worde und erwideret worde: "Bin ich a de stell vo Gott wo dich kei Chinder becho laht?"

3 Sie hät gseit: "Hier isch mini Sklavin Bịlha. Han Beziehige mit ihre, damits für mich Chind id Welt bringt und ich durch sie au Chind chan ha."

4 Also het sie ihm ihri Dienerin Bịlha zur Frau gä und Jakob het Beziehige mit ihre gha.

5 Bịlha isch schwanger worde und gebare em Jakob dänn en Sohn.

6 Rahel hät gseit: "Gott hät als min Richter ghandlet. Er hät au uf miini Stimm ghört und mir en Sohn geh." Drum hät sie en Dana gheisse.

7 Rahels Dienerin Bịlha isch wieder vom Jakob schwanger worde und gab ihm schliesslich en zweite Sohn.

8 Rahel hät gseit: "Ich han mit minere Schwöschter heftig grunge. Ich han au gwunne!" Do hät si ihm de Name Nạphtalia geh.

9 Als Lẹa het gseh, dass sie kei Chind meh becho hend, het sie de Jakob iri Dienerin Sịlpa zur Frau gäh.

10 Lẹas Dienerin Sịlpa gab em Jakob en Sohn.

11 Lẹa hät gseit: "Was für es Glück!", und hät en Gada gnennt.

12 Danach gebar Lẹas Dienerin Sịlpa em Jakob en zweite Sohn.

13 "Wie glücklich ich bin!", het Lẹa gheisse. "Die Frauen werden mich ganz bestimmt für Glücklich erklären". Deshalb het sie ihm de Name Ạscher gäh.

14 Zur Zit vo de Wizernte isch Rụbäni eimol ufs Feld gange und het Mandragore gfunde. Er het sie sinere Muetter Lẹa bracht. Da hät Rahel zu Lẹa gseit: "Bitte gib mer es paar von den Mandragore deinem Sohn."

15 Lẹa erwideret: "Langts nöd, dass du mir min Maa weggno hesch? Wotsch jetzt au no d Mandragore vo mim Sohn?" Rahel entgägnet: "Aso guet. Im Ustusch gäg d'Mandragore vo dim Sohn wird sich Jakob hüt Nacht zu dir legge."

16 Als Jakob am Obe vom Feld zrug cho isch, isch Lẹa im entgäge gange und het gseit: "Hüt Nacht wirsch mit mir Beziehige ha, denn ich ha defür mit de Mandragore vo mim Sohn zahlt." Da het er sich i dere Nacht zu ihre gleit.

17 Gott het Lẹa erhört. Sie isch schwanger worde und gebore nach einere Ziit en fünfte Sohn.

18 "Gott het mer min Lohn geh", het Lẹa, "will ich mim Maa mini Dienerin geh han." Da het sie en Ịssacharb gheisse.

19 Lẹa isch nomal schwanger worde und nacheme ziitli en sechste sohn gäh.

20 druf het Lẹa: "Gott het mer, ja mir, öppis Guets gschänkt. Ändlich wird min Maa mich dulde, denn ich han ihm sächs Söhn gebore." So het sie ihm de Name Sẹbulon geh.

21 Nochane het sie e Tochter zu de Wält brocht, wo sie Dịna gheisse het.

22 Schliesslich het Gott a Rahel denkt. Gott het sie ghöhrt und het's möglich gmacht, Chind z'becho.

23 Sie isch schwanger worde und gib en Sohn. Denn het sie gseit: "Gott het mich vu minere Schand befreit!"

24 Sie hät en Josephas gheisse und hät gseit: "Jehova füegt mir jetzt en wiitere Sohn dezue."

25 Grad nachdem Rahel Joseph gebore het, het Jakob zu Lạban gseit: "Lass mir gah, damit ich hei i mis Land chan zruggkehre.

26 Gib mer mini Fraue und mini Chind, für die ich bi dir dient han, damit ich chan gah. Du weisch ja, wie ich dir dient han."

27 Druf het Lạban zu ihm gseit: "Wenn ich in diner Gunst stah Ich han us de Vorzeiche erchennt, dass Jehova mich dinetwege segnet."

28 Wiiter het er gmeint: "Setz din Lohn fest. Ich wird ihn ge."

29 Jakob antwortet ihm: "Du weisch wie ich dir dient han und wie es diner Herde bi mir gange isch.

30 Bevor ich cho bin, hesch nöd viel gha, doch dini Herde het sich vermehrt und isch immer grösser worde. Sit ich da bin het d Jehova dich gsegnet. Jetzt möcht ich öppis für mini eigeti Familie tue."

31 Da het Lạban gfrögt: "Was söll ich dir gäh?" Jakob antwortet: "Du bruchsch mer gar nüt zgäh! Ich wirde dini Herde witer hüte und bewache, wenn du die ei Sach für mich tuesch:

32 Ich gang hüt dur dini ganz Herde. Du sortiersch alli gspränkleti und gschickte Schoof us, usserdem alli dunkelbruune junge Schafböck und alli gschpränkleti Zeigewiibli. Die möchti vo jetzt a als Lohn ha.

33 Wennd denn in Zuekunft chunsch und dir min Lohn ahluegsch, söll mini Grechtigkeit für mich rede. Falls bi mir Ziegewible findsch wo nöd gspränklet oder gschäckt sind, oder jungi Schofböck wo nöd dunkelbruun sind, chasch sie als gstohle."

34 "Guet! Es söll gscheh wie du gseit hesch",a het Lạban erwideret.

35 Am Tag het er die gschtriifte und gschäckte Ziegeböck usgsortiert, usserdem alli gschpränklette und gschäckte Ziegewible, alli wo wissi Stelle gha händ, und alli dunkelbrune junge Schafböck. Er het sie sine Söhn übergäh.

36 Denn het er zwüsche sine und Jakobs Herde en Abstand gschafft vo drü Tagereis. Jakob het die übrige Tier Lạbans ghütet.

37 Jakob hät etzt frisch abgschnittni Zweige vo Storaxbäum, Mandelbäum und Platane gno und hät si a mänge Stelle abgschalte, so dass s wiisse Holz usegluegt hät.

38 Die abgschalte Stöck het er i d Tränkrinne gleit, i d Trög, wo d Herde zum Trinke cho sind, damit sie vor ihne brünstig würded, wenns zum Trinke cho sind.

39 So sind d Herde vor de Stöck brünschtig worde und händ gschtriifti, gspränkleti und gschäckti Bueb übercho.

40 Jakob het den die junge Schafböck usgsortiert und d Härde so treit, dass sie die gstriifte und alli Dunkelbrunne Tier in Lạbans Herde vor sich gha hend. Er het den sini eigene Herde abtrennt und sie nöd mit Lạbans Herde vermischt.

41 Immer wenn die chräftige Tier brünstig worde sind, het de Jakob d Stöck i d Tränkrinne vor d Auge vo de Herde gleit, damit sie bi de Stöck brünstig würded.

42 Doch wo die Tier schwach gsi sind, het er kei Stöck det ane gleit. So het Lạban immer nume die schwache Tier becho, Jakob degäge wo chräftiget.

43 De Maa isch immer wohlhabender worde und bsetztlich grossi Herde sowie Diener und Dienerinne, Kamel und Esel.