1.Moses 3 vo 50
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 3 vo 50
3:1 Die Schlange etze isch s vorsichtigschte vo allne Wildtier vom Land gsi, wo Jehova Gott gmacht het. Sie hät zu de Frau gsäit: "Het Gott würkli gseit, dass ihr nöd vo jedem Baum im Garte dörfed ässe?"
2 Druf het d Frau vo de Schlange antwortet: "Mer dörfed d'Frücht vo de Bäum im Garte esse.
3 Aber über die Frücht an dem Baum in de Mitti vom Garte het Gott gseit: 'Do döfed ihr nöd esse, nei ihr döfed sie nöd mal aafasse, susch werdet ihr sterbe.''"
4 Da het d Schlange zu de Frau gseit: "Ihr werdet ganz bestimmt nöd sterbe.
5 Gott weiss, dass äich an däm Dag, an däm ihr drvu ässä, d Auge göffnet wäre. Ihr wäre, we Gott si un erkenne, was guet un bös isch."
6 Da het d Frau gseh, dass de Baum gueti Frücht gha het. Es isch en verlockende Ablick gsi, ja de Baum isch schön aazluege. Also het sie vo de Frücht gno und gesse. Wo ihr Ma denn bi ihre gsi isch, het sie au em öppis devo gä, und er het ebefalls agfange z ässe.
7 Druf sind de beide d Auge ufgange, und ihne isch bewusst worde, dass sie nackt gsi sind. Drum händs Fiigeblätter zäme gnoh und händ sich Ländeschurzi gmacht.
8 Spöter hän de Maa ghöört und siini Frau d Schtimm vum Jehova Gott, wo um d Dagesziit, wo en liechte Wind gwehlt het, dur de Garte gange isch. Da händ sie sich vor Jehova Gott zwüsche de Bäum im Garte versteckt.
9 Jehova Gott het wiederholt nach em Maa gruefe: "Wo bisch du?"
10 Schliesslich het dä gseit: "Ich han dini Stimm im Garte ghört, aber will ich nackt gsi bin hani Angst gha und han mich versteckt".
11 "Wer het dir gseit, dass du nackt bisch?", het Gott gfrögt. "Hesch du vo dem Baum gässe, wo ich usdrücklich gseit han, dass du nöd devo dörfsch ässe?"
12 De Maa erwideret: "Die Frau wo du mir a d'Siite geh hesch, sie het mir en Frucht vom Baum gäh. Deswege han ich gässe."
13 Jehova Gott het den d'Frau gfrögt: "Was hast du hier getan?" D'Frau het gantwortet: "D'Schlange het mi tüüscht. Deswege han i gässe."
14 Jehova Gott het dänn zur Schlange gseit: "Wil du das getan hast, sollst du unter alle Hustier und Wildtier des Land verflucht sein. Du wirsch uf em Buuch chrüche und Staub frässe solang du lebsch.
15 Und ich lahn Feindschaft herrsche zwüsched dir und de Frau und zwüsched dine Nachkomme und ihrem Nachkomme. Er wird dir de Chopf zermale und du wirsch en a de Ferse verwundendet."
16 Zur Frau het er gseit: "Ich wird dini Schwangerschaft viel beschwerlicher werde lah und under Geburtsschmerze wirsch Chind becho. Du wirsch dich nach dim Maa sehne und er wird über dich herrsche."
17 Zu de Adam hät er gsäit: "Du häsch uf d Stimm vo dinere Frau ghört und vom Baum gässe, obwohl ich dir usdrücklich gseit han: 'Do döfsch nöd ässe."Darum isch de Erdbode dinetwäge verfluecht. Dis ganze Läbe wirsch dich abmüehe zum vo sim Ertrag ässe.
18 Dorne und Distele werded uf ihm wachse und du muesch d'Pflanze vom Feld esse.
19 Im Schweisse vo dim Gsicht wirsch Brot esse bis zum Erdbode zrugkehrsch vo dem Du gno worde bisch. Denn Staub bisch und zum Staub wirsch zruggkehre."
20 nochher het de Adam sinere Frau de Name Evaa gäh, will sie d Mueter vo allne Lebende sött werde.
21 Jehova Gott het für Adam und sini Frau als Bekleidig langi Gwänder us Fäll gmacht.
22 Denn het Jehova Gott gseit: "Nun ist der Mensch im Erkennen von Gut und Bös wie eine von uns wurden. Damit er jetzt nöd d'Hand usstreckt und au e Frucht vom Baum vom Läbe nimmt und ewig lebt "
23 Druf vertribe het Jehova Gott ihn usem Garte Ẹden. Er sött de Erdbode baue wo er gno worde isch.
24 So het er de Mönsche use triebe, und um de Wäg zum Baum vom Läbe z bewache, het er im Oste vom Garte gstellt Ẹde d Chẹrubim und ein sich ständig drähendes, flammends Schwert uuf.