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1.Moses 19 vo 50

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 19 vo 50

19:1 Die beide Engel sind am Abig in Sọdom acho. Lot isch grad im Stadtor vo Sọdom gsässe. Won er si gsäh het, isch er ufgstandä, isch er ne entgägegange und het sich mit em Gsicht zu de Erde vrbüügt.

2 Er het gseit: "Bitte mini Herre, chömed doch mit zu mir, eure Diener, hei und blibed über Nacht. Lönd eu d'Füess wäsche. Morn morge chönd ihr eu denn ufmache und wiiterzieh." Si händ abglehnt: "Nei, mir übernachten auf dem öffentlichen Platz."

3 Er het sie jedoch so sehr drängt, dass sie mit ihm i sis Huus cho sind. Dänn het er sie festlich bewirted. Er het ungsäuerts Brot gmacht und sie ässed.

4 Bevor si sich händ chönne schlofe, händ sich d Manne vo de Stadt ums Huus drängt – alli Manne vo Sọdom, vom Buebe bis zum alte Maa.

5 Luutstark hends vom Lot verlangt: "Wo sind die Manne, wo hüt Abig zu dir cho sind? Bring sie zu eus use, damit mer mit ihne Sex chönd ha."

6 Lot isch den zu ihne use gange und d'Türe hinder sich verschlosse.

7 "Bitte, mini Brüedere", het er zu ihne gseit, "tuet doch ned so öppis schlächts.

8 Bitte! Da hani zwei Töchter wo no nie sexuelli Beziehige miteme Maa gha hend. Bitte, lönd mi sie zu euch usebringe, denn chönd ihr mit ihne mache was ihr wend. Aber tuet dene Manne nüt, denn sie sind under mis Dach cho und stönd under mim Schutz."

9 "Us em Wäg!", schreie si. "De Maa chunt allei als Fremde da ane und wagts sich als euse Richter uufzspile. Jetzt werded mir dir no schlimmer zuesetze als ihne!" Sie händ sich um Lot drängt und händ scho d'Türe welle ufbreche.

10 Da griffe d Manne im Huus uf Lot, händ en inne gholt und d Türe verschlosse.

11 Sie händ d'Männer am Huusigang mit Blindheit – vom Chliinschte bis zum Gröschte – sodass sie bim Sueche vom Iigang ermüdet händ.

12 Dänn händ d Männer zu Lot gseit: "Häsch susch na öper da? Schwigersöhn, dini Söhn und Töchter und all dini Lüüt i de Stadt – bring si vo hie wäg!

13 Mir werded de Ort nämlich vernichte, denn de Ufschrei über d Iiwohner, wo Jehova erreicht het, isch würkli lut worde. Drum het de Jehova eus gschickt zum d'Stadt z'vernichte."

14 Da isch Lot gange zu sine Schwiegersöhn, wo selled sini Töchter hürote, und het immer wieder gseit: "Beiled eu! Gönd weg vo do! Jehova wird die Stadt vernichte!" Aber sini Schwiegersöhn hend denkt er macht Spass.

15 Bi Tagesaabruch aafange d'Engel Lot z'dränge: "Schnell! Nimm dini Frau und dini beide Töchter wo da bi dir sind demit du nöd umchunsch wenn d Stadt weg ihrem Vergehe bestraft wird!"

16 Woner na zögeret het, hend de Männer ihn, sini Frau und sini beide Töchter ad Hand gnoh, denn Jehova het Mitleid mit ihm gha. Sie bringed en use und lönd en usserhalb vo de Stadt stoh.

17 Sobald die Männer sie a de Stadtrand brocht hend, het eine vo ihne gseit: "Lauf um dis Läbe! Lueg di ned um! Mach nirgends im ganze Bezirk halt! Rett dich is Bergland damit du ned umchunsch!"

18 "Bitte nid dört hi, Jehova!", het Lot zu ihnen gseit.

19 "Bitte! Du hesch mer, dim Diener, dini Gunst gschänkt. Du zeigsch mer so grossi Güte und lahsch mich am Läbe - aber ins Bergland chani nöd flüge. Ich han Angst das mir öppis schlimms passiert und ich stirb.

20 Bitte, die Stadt da isch nöd wiit weg. Dethi chani flüge. Es isch nur en chline Ort. Chani bitte det hii flüge? Es isch nur en chline Ort. Dänn wird ich überläbe."

21 "Guet", het er gantwortet, "ich nimm au drin Rücksicht uf dich und wirde die Stadt wo du redsch, nöd zerstöre.

22 Beil di! Flieh det ane. Ich chan nüt mache, bevor du det acho bisch!" Deswege hät d Stadt de Name Zọar übercho.

23 Als Lot Zọar erreicht, isch d'Sunne über em Land ufgange.

24 Jehova het den Schwefel und Füür uf Sọdom und Gomọrra rägne – es isch vo Jehova usem Himmel cho.

25 So zerstört er die Städt, ja de ganz Bezirk, alli Iwohner und d Pflanze ufem Bode.

26 Lots Frau het sich jedoch hinder ihm aagfange und isch zunere Salzsüüle worde.

27 Abraham jetzt het sich früeh am Morge uf de Wäg zu dem Ort gmacht, wo er vor Jehova gstande het.

28 Als er in Richtig Sọdom und Gomọrra und ufs ganze Gebiet vom Bezirk abegluegt het, het sich em en usergwöhnliche Ablick bot: Dicker Rauch wie usemene Brennofe isch gstige vom Land uf.

29 Wo Gott die Städt vom Bezirk zerstört het, het er also an Abraham denkt: Er het Lot us de Städt gschickt, wo der gwohnt het, weg.

30 Lot isch spöter mit sine zwei Töchtere is Bergland duruf gange well er Angst gha het, in Zọar z wohne. Er het mit ihne inere Höhli glebt.

31 Die Erstgeborene het denn zur Jüngere gseit: "Euse Vater isch alt und es git kein Maa im Land wo mit eus Beziehige chönnti ha, wie's uf de ganze Erde Bruch isch.

32 Chum, mir gäbed eusem Vater Wy z trinke und tüend eus zu ihm, demit mer vo eusem Vater Nachkomme erhalte."

33 Also händs ihrem Vater a dem Abig immer wieder Wii gäh. Dänn isch d'Erstgeboreni inegange und hät sich zu ihm leit. Lot het jedoch nöd gwüsst wenn sie sich anegleit het und wenn sie ufstande isch.

34 Am nächste Tag het die Erstgeborene zu de Jüngere gseit: "Ich han mich gester Nacht zu mim Vater gleit. Chum mir gäbed ihm hüt au wieder Wy z trinke. Denn gasch ine und leisch dich zu ihm, dass mir vo eusem Vater Nachkomme überchömed."

35 Da händs ihrem Vater au i däre Nacht wiederholt Wy ztrinke gäh. D Jünger isch dänn gange und hät sich zu ihm leit. Er hät jedoch nöd gwüsst, wenn sie sich hiigleit hät und wenn sie ufstand händ.

36 So sind die beide Töchter Lots vo ihrem Vater schwanger worde.

37 Die Erstgeborene het en Sohn zu de Welt bracht und ihn Mọab nennt. Er isch de Vater vode hütige Moabịter.

38 Au die Jüngeri het en Sohn zur Wält brocht und ihm de Name Ben-Ạmm gä. Er isch de Vater vo de hütige Ammonịter.