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1.Moses 1 vo 50

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 1 vo 50

S ERSTE BUECH MOSE (GENESIS)

1:1 Am Afang erschuf Gott Himmel und Erde.

2 D Erde nun isch formlos gsi und öde gsi. Über em tüüfe Wasser isch Dunkelheit und Gottes aktivi Chraft hät sich über de Wasseroberflächi hin und her bewegt.

3 Gott het gseit: "Es soll Liecht erscheinen." Da erschien Liecht.

4 Danach Gott gseh, dass s'Liecht guet gsi isch und er het s'Liecht vo de Dunkelheit aagfange trenne.

5 Gott het s Liecht Tag gnoh, d Dunkelheit aber het er Nacht gnennt. S isch Zobe worde und es isch Morge worde: De erscht Tag.

6 Wiiter Gott het gseit: "Zwüsche em Wasser söll en Usdehnig entstah und s'Wasser söll trennt werde."

7 Da hät Gott d Uusdehnig gmacht und hät s Wasser underhalb vo de Uusdehnig vo dem Wasser oberhalb vo de Uusdehnig trännt. Und so isch es gsi.

8 Gott het d Uusdehnig Himmel gnennt. S isch Zobe worde und es isch Morge worde: de zweiti Tag.

9 Wiiter Gott hät gseit: "S'Wasser unterem Himmel söll sich amene Ort sammle und s'Trockene Land söll erschine." Und so isch es gsi.

10 Gott het s'trockene Land g'nennt, d'Wasserasammlige aber het er Meer gnennt. Und Gott het gseh, dass es guet isch.

11 Dänn hät Gott gseit: "Uf de Erde söll Gras wachse. Es sölled Pflanze und Bäum nach irne Arte wachse mit Samen und Samen tragende Frücht." Und so isch es gsi.

12 D'Erde het Gras füre bracht, Same tragendi Pflanze und Bäum wo Frücht mit Same träge händ – nach ihrne Arte. Denn het Gott gseh, dass es guet gsi isch.

13 Es isch abig worde und es isch morn worde: de dritt Tag.

14 Wiiter het Gott gseit: "In der Ausdehnung des Himmels sollten Lichter sein, die Tag und Nacht vonenand trennen. Sie sollen Ziite, Täg und Jahr anzeigen.

15 Sie sölled als Liechtli i de Himmelsusdehnig uf d Erde schiine." Und so isch es gsi.

16 Gott het denn die beide grosse Lichter gmacht: Das grössere Liecht sött de Tag beherrsche und das chlinere d Nacht. Au het er d'Stern gmacht.

17 Gott het sie in d Himmelsusdehnig gsetzt, damit sie uf d Erde schiined,

18 Tag und Nacht beherrsche und s Liecht vo de Dunkelheit trenne. Denn het Gott gseh, dass es guet gsi isch.

19 Es isch Abig worde und es isch Morge worde: de vierte Tag.

20 Wiiter Gott gseit: "Im Wasser soll's von Lebenwesen wimmeln und fliegende Tier sollen über den Erden in der Himmelsusdehnung fliegen."

21 Und Gott erschuuf die grosse Meerestiere und alli Läbewäse, wo sich im Wasser bewege und vo dene s dört wimmlet, nach ihre Arte und jedes Tier, s Flügel het und flüge ka, nach sinere Art. Und Gott het gsäh, dass es guet gsi isch.

22 Druf g'sägnet het Gott sie und gseit: "Sig fruchtbar, vermehred eu und fülled s'Wasser vom Meer. Au die flüügende Tier sölled sich uf de Erde vermehre."

23 Es isch Abig worde und es isch Morge worde: de füfti Tag.

24 Wiiter het Gott gseit: "D'Erde söll Lebewese nach ihre Arte hervorbringe: Huustier, kriechende Tier und Wildtier der Erde nach ihren Arten." Und so isch es gsi.

25 Gott het den d Wildtier vo de Erde nach ihrne Arte und d Huustier nach ihrne Arte gmacht und alli kriechende Tier vom Erdbode nach ihrene Arte. Und Gott gseh, dass es guet isch gsi.

26 Wiiter Gott gseit: "Wir wend Mänsche mache i eusem Bild, wo eus ähnlich sind. Sie sölled über d Fisch vom Meer, die flüügende Tier vom Himmel und d Huustier herrsche, über die ganz Erde und über jedes chriechendi Tier wo sich uf de Erde bewegt."

27 Denn het Gott de Mensche i sim Bild erschufet, in Gottes Bild erschiffet er ihn. Als Maa und Frau het er si erschuckt.

28 Au segnet Gott sie un het zue nene gsait: "Sie sin fruchtbar und vermehrt äich, bevölkert d Erde und nähme sie in Bsitz. Ihr solle über d Fisch vom Meer herrsche, über die fliegende Tier vum Himmel und über jedes Läbewäse, wo sich uf d Erde bewegt."

29 Denn het Gott gseit: "Ich gib eu alli Sames tragende Pflanze uf de ganze Erde und jede Baum mit Same trägende Frücht. Sie sölled eu als Nahrig diene.

30 De Wildtier vo de Erde, de flüügende Tier vom Himmel und allem, was sich uf de Erde bewegt und worin Lebe isch, gib ich alli grüene Pflanze als Nahrig." Und so isch es gscheh.

31 Danach het Gott gseh, dass alles was er gmacht het, sehr guet isch gsi. Es isch Zobe worde und es isch Morge worde: De sechsti Tag.