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1 Chünig 12 vo 22

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Könige 12 vo 22

12:1 Rehạbeam isch uf Sịchem gange, denn ganz Israel isch nach Sịchema cho, zum ihn zum König mache.

2 Jerọbeam, de Sohn Nẹbats, wo wege König Sạlomo gflohe gsi isch und zu de Zit na in Ägypte glebt het, het devo ghört.

3 de etze het mer ne loh hole. Jerọbeam und d Israelite wo sich versammlet hend sind z Rehạbeam und gseit:

4 "Din Vater hett eus es schweres Joch uufglade. Wenn du's eus liechter machsch und eus keis so schweres Joch ufladsch, werde mir dir diene."

5 Rehạbeam het ene gantwortet: "Chunnt in drü Täg wieder." Da sinds weg gange.

6 König Rehạbeam het die Sach denn mit de ältere Manne gsproche, wo scho sim Vater Sạlomo dient gha hend. "Was würed ihr mir rate? Was söll ich dem Volk sege?", het er gfröget.

7 Sie hend erwideret: "Wenn du ihne hüt en Dienst erwiesisch, erfüllsch ihre Bitte erfüllsch und ihne e positivi Antwort gisch, werdets dir immer diene."

8 Er het de Rot vo de eltere Männer aber nöd aagnoh, sondern bereit sich mit de junge Männer wo mit ihm ufgwachse sind und jetzt i sim Dienst gstande sind.

9 Er het sie gfragt: "Was denket ihr? Das Volk het zu mir gseit, dass ich ihm keis so schweres Joch uflade söll wie min Vater. Was söllemer antworte?"

10 Da händ die junge Männer gmeint, wo mit ihm ufgwachse sind: "Wenn s Volk zu dir seit, dass din Vater ihm es schweres Joch uufglade hät und du em nüme so viel uflade söllsch, dänn antwortet ihm: "Min chline Finger wird dicker sii als die Hüfte vo mim Vater.

11 Min Vater hät eu es schweres Joch uufglade, aber ich wird eu no meh uflade. Er hät eu zur Straf mit Peitsche gschlage, ich wird eu mit Geissle schlah.‘“

12 Jerọbeam und d Israelite sind denn am dritte Tag zu König Rehạbeam, denn er het gseit: "Chunnt in drü Tag zu mir zrugg."

13 De König het ine e herti Antwort geh und dademit de Rat vo de ältere Manne ignoriert.

14 Er het zue ihne gseit was ihm die junge Manne grote hend: "Min Vater het eue Joch schwer gmacht, aber ich werds no schwerer mache. Mi Vater het öich zur Strof mit Peitsche gschlage, ich wird eu mit Geissle schlah".

15 De König hät also nöd ufs Volk ghört. Für die Entwicklig hät Jehova gsorgt, damit's so cho isch, wie Jehova's Jerọbeam, em Sohn Nẹbats, dur Ahịja us Sịlo aakündigt hät.

16 Wo Israelite klar worde isch, dass de König nöd uf sie het welle lose, hend sie ihm antwortet: "Was goht eus David ah? Vo Ịsaïs Sohn bechömemer keis Erbe. Zu dine Götter, Israel! Kümmere dich um dis eigene Huus, David!" Da sind Israelite hei gange.

17 Rehạbeam het jedoch witer über d Israelite regiert, wo i de Städt vo Juda glebt hend.

18 König Rehạbeam het den Adọram gschickt, wo die Zwangsarbeiter beufsichtigt het, zu de Israelite aber sie hend en gsteinigt. De König het grad no uf sin Wäge chönne stige und nach Jerusalem flieh.

19 Die Israelite rebelliered bis hüt gege s Huus David.

20 Sobald d Israelite ghöre händ dass Jerọbeam wieder da gsi isch, lönd sie ihn zur Gmeind cho und händ en zum König vo Israel gmacht. Ussert em Stamm Juda het niemert vom Volk zum Huus David gha.

21 Als Rehạbeam nach Jerusalem cho isch, het er sofort s ganze Huus Juda und de Stamm Bẹnjamin versammlet: 180 000 usbildeti Chrieger. Sie söttet geg s Huus Israel kämpfe und d Königsherrschaft für Rehạbeam, de Sohn Sạlomos, zrugggwünne.

22 Da erhält Schemạj, de maa vom wahre gott, folgendi botschaft vom wahre gott:

23 "Sag zu Sạlomos Sohn Rehạbeam, em König vo Juda, zum ganze Huus Juda und Bẹnjamin und zum Rest vom Volk:

24 'Das seit Jehova: "Ihr sollt nicht gegen eure Israelitischen Brüdern in den Krieg ziehen. Gönd alli hei denn was passiert isch han ich veranlasst. Da händs uf d Wort Jehovas ghört und sind hei gange, wie Jehova es ihne gseit hät.

25 Jerọbeam het denn Sịchemt im Bärgland vo Ẹphraim baut und dört gläbt. Vo da hets wiiter zoge und het Pẹnuël baut.

26 Jerọbeam het sich gseit: "Jetzt wird das Königrich wieder an das Huus Davids zrugg gah.

27 Wenn das Volk au in Zuekunft durufgoht und im Huus Jehovas in Jerusalem opferet, wird's im Herze au wieder zu sim Herr, König Rehạbeam vo Juda, haltet. Sie werded mich bestimmt umbringe und zu König Rehạbeam vo Juda zruggkehre."

28 Noch beratige het de König zwei goldigi Chälber gmacht und zum Volk gseit: "Es isch z'viel für eu nach Jerusalem ufzgah. Israel, do isch din Gott, wo dich us Ägypte usegfüehrt het!"

29 Denn het er das einte Kalb in Bẹthel ufgstellt und s andere in Dan.

30 S Volk isch dadurch zur Sünde verleitet worde. Si sind bis uf Dan gange zum s Chalb det azbätte.

31 Jerọbeam het Heiligtümer uf de Höhena errichtet und het Prieschter usem allgemeine Volk errichtet, wo kei Levịte gsi sind.

32 Usserdem het de Jerọbeam am 15. Tag vom 8. Monet es Fäscht i wie das in Juda. Uf em Altar, won er in Bẹthel baut het, het er de Chälber opferet, won er gmacht het. Und in Bẹthel het er Priester für die vo ihm errichtete Höhe ihgsetzt.

33 Am 15. Tag vom 8. Monet – de Monet het er sich sälber usgwählt – het er agfange, uf em Altar woner in Bẹthel errichtet het, z opfere. So het er es Fäscht für s Volk Israel iigfüehrt. Er isch de Altar ufgstiege zum det Opfer verbrenne und Opferrauch ufstiege loh.