Sprüch 21 vo 31
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Sprüch 21 vo 31
21:1 Das Härz vomene Chönig grad Wasserläuf in Jehovas Hand.
Er lenkts, woner au will.
2 De Mänsch haltet alli sini Wäg für richtig,
doch Jehova prüeft die Herzä
3 Richtigi und grächti Tate
Ich freue Jehova meh als es Opfer.
4 Hochmüetigi Aug und es arrogants Herz,
d Lüüchte vo de Bös sind Sünde.
5 Die Pläne vom Fliessige füehred sicher zum Erfolg,
aber jede Hasigi wird bestimmt verarme.
6 Schätz, dur e verlogeni Zunge erworbe,
sind wie en verschwindendi Dunscht, e tödlichi Falle.
7 Die Bös wärdid dur iri eigeti Gwalt wäggfäit,
Denn sie weigere sich, recht z handle.
8 De Weg vomene Schuldige isch chrumm,
aber s'Tue vo Rine isch grad.
9 Besser isch es, uferi Dachecke z wohne
als mit ere striitsüchtige Ehefrau im gliiche Huus.
10 De bösi Mensch verlangt nach Schlechtem.
Er het kei Mitleid mit sim Mitmänsche.
11 Wen en Spötter bestraft wird, werdet d Unerfahre wiiser,
und wänn en wiise Mänsch iisicht überchunt, gwünnt er Erkenntnis.
12 De Grecht beobachtet s Huus vom Bös,
er stürzt d Bös i ihrem Unglück.
13 Wer si Ohr vor em Hilferuf vom Schwache verschliesst,
wird selber rüefe und kei antwort becho.
14 Es gheims Gschänk beschwichtigt Zorn
und e heimlichi Bestechig heftigi Wuet.
15 Für de Grecht isch es e Freud, grächt z handle,
aber für die wo böses tüend isch es schrecklich.
16 Wer den Weg der Einicht verloht,
wird i de Gmeinschaft dänn im Tod chraftlos ruhe.
17 Wer Vergnüege liebt, wird verarme,
wer Wii und Öl liebt, wird nöd riich.
18 De Bös isch es Lösegeld für de Grächte
und Treulose wird statt em Ufricht gno.
19 Besser isch es, i de Wildnis z wohne
als zäme mit ere striitsüchtige, reizbari Ehefrau.
20 Im Huus vom Wiise sind kostbari Schätz und Öl,
aber de Dummi verschlüüderet, was er hät.
21 Wer nach Gerechtigkeit und loyaler Liebi strebt,
wird Lebe, Gerechtigkeit und Herrlichkeit finde.
22 En Wiise chan d Stadt vo de Starke erobere
und die Chräft wo sie vertraued, brech ich.
23 Wer uf sis Muul und sini Zunge achtet,
haltet sich us Schwierigkeite use.
24 En amassende, überheblichi Prahler nennt mer dä,
de mit rücksichtslose Arroganz vorgaht.
25 Was en Fuuler begehrt wird en umbracht,
dänn sini Händ wänd nöd schaffe.
26 De ganz Tag verlangt er Begierde,
de Grächt aber git und halt nüt zrugg.
27 S Opfer vomene Bös isch abscheulich,
erst rächt wänn ers mit bös Absicht darbringt.
28 Es Züg wo lügt, wird umcho,
doch wer zuelost, wird mit Erfolg ussäge.
29 De Bös macht das unverschämti Gsicht,
aber de Wäg vom Ufrichtige isch sicher.
30 Es git weder Wiisheit no Underscheidigsvermöge no Rat im Widerstand gäge Jehova.
31 S'Pferd isch für de Tag vo de Schlacht grüschtet,