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Sprüch 11 vo 31

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Sprüch 11 vo 31

11:1 En manipuliert Waage isch für Jehova abscheulich, doch es gnaues Gwicht erfreut en.

 2 Wo Aamassig isch folgt Unehr, aber bi de Bescheidene isch Wiisheit.

 3 Die Ufrichtige lönd sich vo ihrere Integrität leite, die Treulose aber werded a ihrere Hinterhältigkeit zugrunde gah.

 4 Am Tag vom Zorn wird Richtum nütze, Gerechtigkeit aber wird vorem Tod rette.

 5 D Gerechtigkeit vom Schuldlose ebt ihm de Weg, doch de Bös wird dur sini eigeti Schlächtigkeit zuefall cho.

 6 Die Uufrichtige werded durch ihri Gerechtigkeit grettet, die Treulose degege werde dur ihri eigete Wünsch gfange.

 7 Wänn en schlächte Mensch stirbt, stirbt au sini Hoffnig, und d Erwartige, wo uf sini Chraft gründet sind, vergönd ebefalls.

 8 De Grecht wird us de Not grettet und a sinere Stell tritt de Böse.

 9 Durch sini Wort stürzt de Abtrünnige sine Mitmensche is Verderbe, aber Erkenntnis rettet de Gerecht.

10 Wege de Güte vo de Grechte freut sich e Stadt und de Tod vo de Böse löst Jubel us.

11 De Sege vo de Uufrichtige macht e Stadt erhaa, doch s'Muul vo de Böse reisst sie nieder.

12 Wem's a Vernunft fehlt, de zeigt Verachtig für sine Mitmensche, doch wer ächts Underscheidigs¬vermöge bsitzt, bliibt still.

13 En Verlümder lauft ume und verzellt Vertraulichs wiiter, wer degäge vertrauenswürdig isch, cha öppis für sich bhalte.

14 Ohni wiisi Aleitig chund s Volk zu Fall, aber viel Ratgeber gwährleiste Erfolg.

15 Wer sich für en Fremde verbürgt, dem wird's garantiert schlächt ergah, doch wer's vermeidet, sich mit Handschlag z'verpflichte isch uf de sichere Siite.

16 En liebenswerti Frau erwirbt sich Asehen, skrupellose Männer degege riisse Riichtum a sich.

17 Mit Fründlichkeit tuet mer sich sälber en Gfalle, doch mit Grausamkeit bringt mer sich in Schwierigkeite-

18 De bös verdient sich trügerische Lohn, wer jedoch Gerechtigkeit sät, erhaltet e echti Belohnig.

19 Wer fescht für Gerechtigkeit iitritt, het Ussicht uf Läbe, wer aber Schlächtem najagt, de erwartet de Tod.

20 mensche miteme falsche herze sind für jehova abscheulich, aber die wo ihren lebensweg iwandfrei isch mached ihm freud.

21 Seg versicheret: En schlechte Mensch wird nöd ungstraft devo cho, d Chind vom Gerecht degege entkömmed.

22 Wie en goldige Ring im Rüssel vomene Schwein isch e schöni Frau, d Vernunft zruggwiist.

23 Was sich die Gerechte wünsched füehrt zum Guete, doch was sich die Böse erhoffe, zieht Zorn nach sich.

24 De eint git grosszügig und het am Endi na meh, de ander haltet zrugg, was mer sett gäh, endet aber in Armuet.

25 Dem Grosszügige wirds guet gah und wer anderi erfrischtet wird selber erfrischtet.

26 Wer Getreide zrugghaltet, wird vom Volk verfluecht, wer s aber verchauft, de wird vo ihm gsägnet.

27 Wer sich intensiv bemüht Guets ztue, bemüht sich um Gunst, wer aber uf Schlächts us isch, über dä wirds au garantiert inebräche.

28 Wer uf sin Riichtum vertraut chunnt zuefäll, doch die Grechte werded gedeihe wie grüens Laub.

29 Wer sini Husgmeinschaft in Schwierigkeite bringt wird de Wind erbe, und de Unvernünftig wird dem diene wo es wiises Herz het.

30 De Früchttertrag vom Gerecht isch en Baum vom Läbe, und wer Seelä gwünnt isch wiis.

31 Wenn scho de Grecht uf de Erde sin Lohn bechunnt wie viel meh de Bösi und de Sünder!