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Nehemia 5 vo 13

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Nehemia 5 vo 14

5:1 Doch en Azahl Männer und ihri Fraue beschwertet sich luutstark über ihri jüdische Brüeder.

2 Mängi händ gseit: "Mir händ vieli Söhn und Töchter und bruched Getreide, damit mir öppis z'ässe händ und überläbed."

3 Anderi händ gseit: "Mier müend eusi Felder, eusi Wigärte und eusi Hüüser als Sicherheit gäh, damit mer während de Lebensmittel

knappheit getreide bechoo."

4 Wieder anderi gseid hend: "Mier hend eusi Felder und eusi Wigärte müsse verpfände, zum em König Tribut chönne z zahle.

5 Mir und eusi Brüeder, mir sind doch all es Fleisch und Bluet! Und eusi Chind sind nöd weniger wert als ihri Chind. Trotzdem bliibt eus nüt anders übrig, als eusi Söhn und Töchter als Sklave z verchaufe – einigi vo eusne Töchter sind scho in Sklaverei. Aber mir sind degege machtlos, will eusi Felder und eusi Wigärte anderne ghöred."

6 Woni die Beschwerde ghört ha bini sehr ärgerlich worde.

7 Ich ha gründlich drüber nachedenkt und wirf dänn de iiflussriiche Manne und de Untervorsteher vor: "Jede vo euch verlangt vo sim eigene Brüeder Zinse!" Au beruf ich ihrerewege e grossi Versammlig iigreffe.

8 Ich ha gseit zu ihne: "Mir händ eusi jüdische Brüedere wo a anderi Völk verchauft worde sind, so wiit's euis möglich gsi isch, zruggkauft. Wänder etzt öppe eui eigene Brüeder verchaufe und sölleds den wieder a eus verchauft werde?" Da händs verstummt und nüt gwüsst z antworte.

9 Witer han ich gseit: "Was ihr da tüend, isch nöd in Ordnig! Sötted ihr nöd in Gottesfurcht läbe, damit die Völker wo eusi Feind sind, eus nöd chönd verspötte?

10 Lönd eus doch bitte ufhöre zinse zverlange! Ich, mini Brüedere und mini Diener, mir verleihed doch au zinslos Geld und Getreide.

11 Gäbed eui Brüedere bitte hüt no ihri Fälder, ihri Wigärte, ihri Olivehaine und ihri Hüüser zrugg sowie das e Prozänt vom Gäld, em Getreide, em neue Wy und em Öl, won ere als Zinse vo ere verlanget.“

12 Sie erwidered: "Mir werdet alles zrugg gäh und nüt meh vo ihne fordere. Mir werdets genau so mache, wie du seisch." So reft i d Prieschter un loss de Männa schwöre, ihr Vuspreche z halte.

13 Au hani die Falte vo mim Gwand us gschüttlet und gseid: "So söll de wahri Gott jede Maa wo das Verspräche nöd haltet, us sim Huus und sim Bsitz usschüttle. Genau so söll er usgschüttlet werde und leer dastah". Da het die ganzi Versammlig gseit: "Amen!" Und sie priese Jehova und hebed Wort ghebt.

14 Vo dem Tag aa, wo mich de König zum Statthalter vom Land Juda iisetzt hät, händ ich und mini Brüeder usserdem zwölf Jahr lang uf d Abgabe verzichtet, wo em Statthalter zuestönd – und zwar vom 20. bis zum 32. Jahr vom König Artaxẹrxes.

15 Die frühenere Statthalter, wo vor mir amtiert händ, händ em Volk s Läbe schwer gmacht gha und täglich 40 Silberschekel für Brot und Wii gnoh. Au ihri Diener hend s Volk unterdrückt. Ich jedoch han us Gottesfurcht nöd so ghandlet.

16 Zudem hani bim Muurbau mit Hand aagleit und all mini Diener hend sich det zur Arbeit versammlet. Und mir hend keis einzigs Feld erworbe.

17 150 Jude und Undervorsteher hend a mim Tisch gässe und na dezue Lüt vo anderne Völker wo zu eus cho sind.

18 Jede Tag hani en Stier gloh, sächs de beschte Schof sowie Gflügel zuebereite und alli zäh Täg hets die verschiedenste Sorte Wy in Hülle und Fülle gä. Trotzdem hani nöd d Nahrigsmittel verlangt, wo am Statthalter zuestönd, will s Volk dur die zu leistende Dienst scho gnueg belastet gsi isch.

19 O mein Gott, vergiss mich nöd und segne mich nach all dem wo ich für das Volk doh han.