Nehemia 13 vo 13
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Nehemia 13 vo 13
13:1 A dem Tag isch mer em Volk us em Buech vo Moses vorgloffe. Det isch gstande, dass kei Ammonịter und kei Moabịter jemals id Versammlig vom wahre Gott dörf ufgno werde.
2 Sie sind de Israelite nämlich nöd mit Brot und Wasser entgegecho. Im Gegeteil sie hend Bịleam defür agworbe s Volk z'verflueche. Üse Gott het de Fluech jedoch inen Sege um gänderet.
3 Sobald Israelite das Gsetz ghört hend, hend sie agfange sich vo allne trenne wo usländischer Herkunft gsi sind.
4 Vorher isch de Priester gsi Ẹljaschib, en Verwandte Tobịjas, für d Lagerrüüm im Huus vo üsem Gottes verantwortlich.
5 Er het Tobịja e grossi Lagerruum zur Verfüegig gstellt, wo me früehner s Getreideopfer lageret het, de Wihrauch, d Utensilien, de zehnte Teil vom Getreide, vom nöie Wy und vom Öl, wo de Levịte, Sänger und Torwächter zuestande isch, sowie d Biträg für d Prieschter.
6 Während dere ganze Ziit bin ich nöd in Jerusalem gsi, denn im 32. Jahr vo Artaxẹrxes, em König vo Babylon, bini an Königshof zruggkehrt gsi. Irgendwänn später batt ich de König dänn, mich für e gwüssi Ziit z'beurlaubä.
7 Zrugg in Jerusalem hani mitbecho, was Ẹljaschibo Unerhörtes gmacht het. Im Vorhof vom Wahre Gott het er Tobịja en Lagerrum gha zur Verfüegig.
8 Das het mi sehr ergeret und i ha tobịjas ganze Huusrat us em Lagerruum gworfe.
9 Uf mi Befehl sind die Lagerrüüm grinigt worde, und ich han die Utensiliene brocht, wo zum Huus vom wahre Gott ghöret, zäme mit em Getreideopfer und em Wiirauch dert hi zrügg.
10 Ich han au usegfunde das d Levị ihri Aateil nöd becho hend. Deswege sind die diensttuende Levịet und Sänger weggange, jede zu sim eigene Feld.
11 Da stell ich die Untervorsteher zur Red: "Warum ist das Heimat des wahre Gottes vernachlässigt worden?" Denn han ich die Levịet zemme gheisse und han sie wieder a ihri Poste gstellt.
12 Ganz Juda hät etzt de zehnti Teil vom Getreide, vom nöie Wii und vom Öl zu de Lagerruum bracht.
13 D'Verantwortig für d'Lagerrüüm übertreit ich dänn em Prieschter Schelẹmja, em Abschriiber Zạdok und em Levịten Pedạja und hät enen Hạnan, Sohn vo Sạkur, Sohn vo Mattạnja, zur Siite. Sie händ nämli als zueverlässig gulte. Es isch ihre Ufgab gsi, die Verteilig a ihri Brüeder vorznäh.
14 Vergiss mich nöd, o mein Gott, und lösch nöd us dim Gedächtnis was ich alles us loyale Liebi für dis Huus und de Dienst dete tue ha!
15 Damols gsehn i in Juda, de am Sabbat in d Wycheltere Truube zerstampft hän, de Getreide herbeischaffe un uf Esel glade hän un d Wi, Wiitraube, Feige un de verschiedenschte Laschtene nohch Jerusalem brocht hän. Ich han sie devor gwartet, a dem Tag War z verchaufe.
16 Un d Tyrer, de in dr Schtadt gwohnt hän, hän Fisch gschafft und di verschiedene Ware herbii un hän sie am Sabbat in Jerusalem an d Bewohner vu Juda verkauft.
17 Da hani die iiflussriiche Männer vo Juda zur Red gstellt: "Wie chönd ihr nur so öppis schlächts tue und sogar de Sabbat entweihe?
18 Hend das nöd scho eui Vorfahre gmacht? Drum het euse Gott ja das ganze Unglück über eus und au über die Stadt bracht. Und jetzt bringet ihr durchs Entwehe vum Sabbat no grössere Zorn über Israel!"
19 Sobald vor rem Sabbat d Schatte uf d Tore vu Jerusalem flege, bpfiel i, de Türe z schlüsse. Au hani agordnet, sie erst nach em Sabbat wieder zöffne und ich han einigi vo mine Lüüt a de Tore ufgstellt, damit am Sabbat kei Laste hend chöne inebracht werde.
20 D Händler und d Verchäufer vo allne mögliche Ware verbracht händ druff i, zwei Nächt usserhalb vo Jerusalem.
21 Ich han sie gwarnt: "Wie chömmed ihr dezue, vor de Muur z übernachte? Wän ihr das no einisch mached, lönd ich eu mit Gwalt wegschaffe!" Vo det a sinds nüme am Sabbat cho.
22 Die Levịten habe ich auffordert, sich regelmässig zu reinigen und die Tore zu bewache, damit der Sabbat heiliggehalte wird. Vergiss mi nöd, o mein Gott, und rächn mer au das aa, und häb i dinere grosszügige loyale Liebi Mitleid mit mir!
23 Damals hani au gseh, dass mängi Jude aschdodịtischi, ammonịtischi und moabịtischi Fraue ghürate hend.
24 Die einte Hälfti vo ihrne Chind het de Aschdodịtisch gredt und die ander Hälfti d Sproche vo de verschiedene Völker, aber kes vo ihne het d Sproch vo de Jude beherrscht.
25 Ich han mit däne Jude gschimpft, en Fluech gäge sie uusgstiege, es paar Männer riss ihne Hoor uus, het sie vor Gott under Eid gstellt und gseit: "Ihr sollt euri Töchter nöd ihrne Söhn gäh und keini ihre Töchter für eui Söhn oder eu sälber näh.
26 Het nöd au König Sạlomo vo Israel wäge so Fraue gsündet? Under de vile Völker hets kei König wie ihn geh. Si Gott het nen liebt un het nen dorum iba ganz Israel regiere lo. Aber sogar nen vuliitet sini Usländische Fraue zum Sündige.
27 Es isch nöd z'fasse, dass ihr so unverschämt sind usländischi Fraue z'hürote, und demit eusem Gott d'Treue bricht!"
28 En Sohn vom Jojạda, em Sohn vom Hohen Priester Ẹljaschib, isch Schwiegersohn vom Horonịters Sanbạllats worde. Also ich han en fort gjagt.
29 Bitte vergiss ihne das nöd, o mein Gott, denn sie händ s Priestertum und de Bund mit de Priester und de Levịten verunreinigt!
30 Ich han s Volk jetzt vo allne fremde Ihflüss reinigt und wies de Priester und de Levị hend ihri jewiilige Dienstufgabe zue.
31 Au han ich defür sorgt das zu de feschtgleiti Ziite Holz glieferet worde isch sowie die erst Ernte. Vergiss mich ned und seg mich, o mein Gott!