Matthäus 19 vo 28
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Matthäus 19 vo 28
19:1 Wo de Jesus sini Red beändet het, het er vo Galilạ̈a ufbracht und isch vo de andere Jordanseite us ad Gränze cho Judạ̈a.
2 grossi Menschemenge händ ihm gfolgt und er hät sie det gheilt.
3 Es sind jetzt Pharisäer zu ihm cho, wo ihn uf d Prob händ welle stelle. Sie händ gfröget: "Darf sich ein Maa aus jedem beliebigen Grund von seiner Frau scheiden lassen?"
4 Er hät zur Antwort geh: "Hend ihr nöd glese dass de Schöpfer die Mensche vo Afang ah als Mann und Frau gmacht hät
5 und säit: 'Drum wird en Maa si Vater und sini Mueter verlah und fest zu siinere Frau halte und die beide werden eins si',
6 damit sie nümme zwei sind, sondern eis? Was Gott also verbunde het, das söll kein Mensch usenandbringe."
7 Sie entgägnet: "Aber warum schrieb Moses den vor, eine Scheidungsurkunde auszustellen, um sich von seiner Frau scheiden zu lassen?"
8 Er hät antwortet: "Will ihr so hartherzig sind, hät de Moses eu s Zugeständ gmacht, dass ihr eu chönd vu eune Fraue scheide lah, aber afangs isch das nöd so dänkt gsi.
9 Ich säg eui: Wer sich vo sinere Frau scheide lot - ussert wege sexueller Unmoral – und e anderi hürote, begoht Ehebruch."
10 Die Jünger händ dezue gmeint: "Wenns sich für en Maa in der Ehe so verhaltet sött mer lieber gar ned ersch hürote."
11 Er het erwideret: "Nöd jede entscheidet sich für das, sondern nur dä wos gäh isch.
12 Mängi sind vo Geburt a Eunuchä, anderi werded vo Mensche dezue gmacht und wieder anderi mached sich wegem Königrich vom Himmel selber z Eunuchä. Wer sich für das entscheide chan set das mache."
13 D Lüüt händ jetzt Chind zu ihm bracht, damit er ihne d Händ ufleit und betet, aber d Jünger wüsseds ab.
14 Jesus hät jedoch gseit: "Lönd doch die Kinder! Hinderet sie nöd dra, zu mir z cho, denn s Chönigrich vom Himmel ghört so Mensche."
15 Er het de Chind also d Händ uf gleit und isch vo det wiitergleitet.
16 Plötzlich isch öper uf ihn zuecho und gfragt: "Lehrer, was mueni guets tue zum ewigs Läbe becho?"
17 Er het erwideret: "Warum frogsch mich was guet isch? Nur eine isch guet. Doch wennd Läbe wotsch ha de heb di immer ad Gebot."
18 "Ah weli?", het de Maa welle wüsse, uf dem Jesus gseit het: " " "Du sollst nicht morden", 'Du sollst nicht die Ehe brechen', 'Du sollst nicht stehlen', 'Du sollst keine falsche Zeugenussage machen',
19 'Ehre dein Vater und deine Mutter' und 'Du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst'.'
20 Da het de jung Maa gseit: "An all das hani mi ghalte. Was fehlt mer no?"
21 Jesus git zantwort: "Wenn du vollkomme wetsch si, dänn gang und verchauf din Bsitz und gib das Geld de Arme, und du wirsch en Schatz im Himmel ha.w Und chum, folg mer noche!"
22 Wo de jung Maa das ghört het isch er trurig weggange will er het viel bsesse.
23 Nochher hät Jesus zu sine Jünger gseit: "Ich versichere eu: Für es Riiche wird's schwirig sii in das Königrich vom Himmel z'cho.
24 Ich säg eu namal: Für es Kamel isches lichter, dur es Nadelöhr z'gah, als für en Riiche in Gottes Königrich z'cho.
25 Drufabe händ die Jünger fassigslos gfragt: "Wer kann dann überhaupt grettet werden?"
26 Jesus het ihne fescht id Auge gseh und gseit: "Für Mensche isch das unmöglich, aber für Gott isch alles möglich."
27 Als Reaktion druf het de Petrus gseit: "Sieh mal, mir hend alles ufgäh und sind dir gfolgt. Was wird eus das eigentlich bringe?"
28 Jesus git zantwort: "Ich versichere eu: In der Wiedererschaffung, wenn sich de Menschensohn uf sin herrliche Thron setzt, den ihr, de ihr mir gfolgt sind, uf zwölf Throne hocke und Richter über die zwölf Stämm Israels sii.
29 Und jede wo wäg mim Name Hüser oder Brüeder oder Schwöschter oder Vater oder Muetter oder Chind oder Fälder verloh het, wird 100-mal so viel übercho und ewigs Läbe erbe.
30 Doch viel wo erst sind, werded Letschti sii und die Letschte ersti.