Matthäus 17 vo 28
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Matthäus 17 vo 28
17:1 Sechs Täg spöter het Jesus Petrus und Jakobus gno und däm si Brüeder Johạnnes mitgnoh und het sie uf en höche Berg gfüehrt, nur sie ällei.
2 Det isch er vor ihrne Auge verwandlet worde. Sis Gsicht het wie d Sunne und sini Obergewänder gstrahlet wie Lichta.
3 Uf eimol erschiene Moses und Elịa und hend sich mit ihm unterhalte.
4 Da hät de Petrus zum Jesus gseit: "Wie guet dass mir da sind, Herr! Wennd wilsch, baui drü Zelte uuf: eis für dich, eis für Moses und eis für Elịa."
5 Während er no redet het, het sie plötzlich e helli Wolke bedeckt, und da! E Stimm isch us de Wolke cho: "Das isch min Sohn, min liebe Sohn, wo ich gfalle han. Höret uf ihn!"
6 Wo die Jünger das ghört händ, händ sie grossi Angst übercho und rüered sich uf de Bode.
7 Doch Jesus isch zu ihne gange, het sie berührt und gseit: "Stoht auf, ihr brauchen keine Angst zu haben."
8 Wo s ufegluegt hends nur na Jesus elei gseh.
9 Während sie den Berg anabstiegen, befahlt ihnen Jesus: "Erzellt niemand von der Vision, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist."
10 Die Jünger händ jetzt welle wüsse: "Warum sagen denn die Schriftgelehrten, dass zerst Elịa kommen muss?"
11 Er het zur Antwort geh: "Stimmt, Elịa chunt und wird alles wiederherstelle.
12 Doch ich säg eu: Elịa isch scho cho, und sie händ en nöd erkännt, sondern mit ihm gmacht was sie händ welle. Genauso wird au de Menschensohn dur sie müsse liide."
13 Da händ die Jünger gmerkt, das er vo Johạnnnes em Täufer gredt hät.
14 Wo si ufen Mänschämengi zuegange isch, isch en Maa zu ihm cho, het sich vor ihm ane kniet und gseit:
15 "Herr, han Erbarme mit mim Sohn! Er isch Epileptiker und es gaht ihm schlecht. Oft gheit er is Füür oder is Wasser.
16 Ich han ihn zu dine Jünger bracht, aber sie händ en nöd chönne heilen."
17 Als Reaktion druf hät Jesus gseit: "Was für eine ungläubige, verdreht Generation! Wie lang muess ich na bi eu bliibe? Wie lang muess ich eu na erträge? Bringt ihn zu mir."
18 Dänn befahlt Jesus dem Dạ̈mon, us em Junge usezcho, und er het en verlore. Im gliiche Augenblick isch de Bueb gheilt gsi.
19 Spöter sind die Jünger allei zu Jesus cho und händ en gfrögt: "Warum hend mir en nöd chönne ustriibe?"
20 Er git zantwort: "Wil ihr z'wenig Glaube händ. Denn ich versichere eu: Wänn euer Glaube au nur so gross wie es Senfkorn isch, wäred ihr zu dem Berg säge: 'Rück vo hier nach dert!', und er wird wegrücke. Nüt wird für eu unmöglich sii."
21 ––
22 Während sie in Galilạ̈a versammlet gsi sind, het Jesus zu ihne gseit: "Der Menschensohn wird an Mensche verraten
23 und sie werded en umbracht und am dritte Tag wird er uferweckt." Da sind sie huere truurig gsi.
24 Nach irer Akunft in Kapẹrnaum sind d Männer cho, wo die Doppeldrachme-Stüür iitriibe, uf Petrus zue und gfröget händ: "Zahlt eure Lehrer nicht die Doppeldrachen-Stür?"
25 "Doch", het er gseit. Aber won er is Huus gange isch, hät en Jesus gfragt, no bevor er öppis hät chöne säge: "Was dänksch, Sịmon: Vo wem bechöme d Könige vo de Erde Zöll oder d Chopfstüüre? Vo irne Söhn oder vo de Frömde?"
26 Er hät antwortet: "Von den Fremden", woruf Jesus gmeint hät: "Dänn sind die Söhn ja vo Stüüre befreit.
27 Aber damit mir kei Astoss erreged: Gang zum See, wirf en Angelhake us und nimm de ersti Fisch wo du fangsch. Wennd sis Mul öffnisch wirsch ine Silbermünze finde. Nimm sie und gib sie ene für eus beidi."