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Markus 2 vo 16

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Markus 2 vo 16

2:1 Nach einige Täg isch er aber wieder uf Kapẹrnaum cho und es het sich umegsproche das er dihei gsi isch.

2 zu dem Huus strommed so viel, dass nirgendwo meh Platz gsi isch, nöd emal bi de Tür. Jesus het mit de Lüt jetzt über die gueti Botschaft gredet.

3 Da het mer ihm en Gelämt bracht wo vo vier Männer treit worde isch.

4 Doch wäg de Menschemengi händs ihn nöd direkt zu Jesus chöne bringe. Sie hän also iba Jesus des Dach abdeckt, un nachdem sie e Öffnig grabe ka hän, hän sie de Trag mit em Glehmte abloh.

5 Wo Jesus gseh het was für en Glaube sie gha hend, het er zum Gelähme gseit: "Chind, dini Sinde sind vergäh."

6 S händ au einigi Schriftglehrti det ghocket und iberleitet i ihrem Herze:

7 "Wie chan dä Mann so öppis säge? Das isch doch Gottesläschterig! Nur Gott chan Sünde vergäh, susch niemert!"

8 Jesus het jedoch sofort i sim Innere gmerkt, was sie überleit händ, und sie gfröget händ: "Warum überleged ihr so öppis im Herze?

9 Was isch liechter? Zum Gelähme z säge: 'Dini Sinne sind vergäh', oder: 'Stah uf, nimm dini Trag und gang umä'?

10 Aber damit ihr wüsset, dass de Menschensohn dezue berechtigt isch, uf de Erde Sünde z vergäh …" Und so forderet er de Gelähmti uf:

11 "Ich säg dir: Stah uf, nimm dini Trag und gang hei".

12 Sofort isch de Maa uufgstande, het sini Trag gno und isch vor de Auge vo allne use gange. Ussert sich vor Stune verherrlicht die Lüt Gott und sage: "So öppis hämmer no nie gseh!"

13 Wo Jesus wieder am See entlang isch, het die ganz Mönsche zu ihm gströmt und er het agfange lehre.

14 Unterwägs isch sin Blick uf Lẹvi gfalle, de Sohn vo Alphạ̈us wo im Stüürbüro hockt. Er het en gforderet: "Folg mer noche!", und so isch Lẹvi ufgstande und isch ihm gfolgt.

15 Schpäta het Jesus bi nem diheime gässe, un vieli Schtiireinnähme un Sinda ässä zsämme mit Jesus un sinene Jinger, als ä baar vu nene folge nem.

16 Wo d Schrift¬gelehrti vo de Pharisäer en mit de Sünder und Stüüreinnähmer gässe händ, händ sie zu sine Jünger gsäit: "Isst er öppe mit Stüreinnehmer und Sünder?"

17 Jesus hät das ghört und zu ihne gseit: "Nöd d Starke bruched en Arzt, sondern die Kranke. Bi nöd cho zum Gerecht rüefe, sondern Sünder."

18 Da Johạnes Jünger und d Pharisäer faschtet händ, sind sie zue ihm cho und händ gfröget: "Die Jünger von Johạnes fasted wo Jünger vo de Pharisäer fasted, nur dini Jünger nöd. Wieso nöd?"

19 Jesus het gantwortet: "Warum söttet d Fründe vom Bräutigam faste, während de Bräutigam bi ihne isch? Solangs de Brüütigam bi sich hend chönds doch nöd faste!

20 Es werded aber Täg cho, da wird ihne de Bräutigam weggno – denn a dem Tag, werdets faste.

21 Niemer flickt es alts Obergwand mit eme Stück Stoff wo nonig iigloffe isch. Suscht zieht de neui Stoff a em alte und de Riss wird no grösser.

22 Es güsst ja au niemert neui Wy in alti Wyschlüüchi. Suscht bringt de Wy d Schlüüch zum Platze und de Wy isch samt de Schlüüch verlore. Neuen Wein füllt man in neue Weinschluch."

23 Won er amene Sabbat dur d Getreidefelder gange isch, händ sini Jünger unterwägs aagfange, Ähre abzreise.

24 Da händ d Pharisäer zu ihm gseit: "Sieh dir das a! Warum tüends öppis wo am Sabbat verbote isch?"

25 Er het erwideret: "Hend ihr nie glese, was David gmacht het, wo er in Not gsi isch und er und sini Männer Hunger gha hend?

26 Wie er nachem Bricht über de Oberpriester Ạbjathar is Huus Gottes gange isch und die darbrachte Brot gässe het - obwohl das usser de Priester niemert dörf – und wie er au sine Manne öppis devo gäh het?“

27 Denn het er zu ihne gseit: "Der Sabbat isch für de Mensch gschaffe worde und nöd de Mensch für de Sabbat.

28 Drum isch de Menschensohn sogar Herr über de Sabbat."