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Johannes 20 vo 21

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Johannes 20 vo 21

20:1 Am erste Tag vo de Wuche isch d Maria Magdalene früehmorgens cho, wos na dunkel gsi isch, zum Grab und het gseh, das de Stei vom Grab entfernt worde isch.

2 Do brennt sie zum Simon Petrus un däm andere Jinger, den Jesus sehr liebt, un sait zue nene: "Sie hän d Herrn üs däm Grab wäggnumme, un ma wisse nit, wo sie nen aneglegt hän."

3 Also hend sich de Petrus gmacht und de ander Jünger uf de Weg zum Grab.

4 Die beide händ zäme gloset, doch de ander Jünger isch schneller als de Petrus gsi und het s'Grab zerscht erreicht.

5 Er bügt sich vor und het die Leine Tüecher desaliege, isch aber nöd ine gange.

6 Dänn isch au de Simon Petrus noche cho. Er betreitet s'Grab und het die Leine Tüecher ebefalls deliege.

7 S Tuech wo Jesus um de Chopf gha het, isch nöd bi de Stoffstreife, sondern zäme gheit anere andere Stell.

8 Jetzt isch au de ander Jünger gange, wo zerst bim Grab gsi isch, ine, het's gseh und glaubt.

9 Si händ nämli nonig d'Schriftstell verstande gha, wonach Jesus hät müesse vo de Tote uufstah.f

10 Drum sind die Jünger wieder hei gange.

11 Maria isch aber dusse vorem Grab stoh und het gränne. Under Träne het sie sich vorgmacht, zum is Grab zluege.

12 Sie hät zwäi wiissi kleideti Ängel deet sitze, wo de Liichnam vom Jesus gläge hät – eine am Chopfändi und eine am Fuessende.

13 "Warum weinsch du, Frau?", händ si gfröget, woruuf sie antwortet het: "Si händ mi Herr wäggno, und ich weiss nöd, wo sie ihn anegleit händ."

14 Nachdem sie das gseit gha het, het sie sich um dreiht und Jesus destoh het, het en aber nöd erchennt.

15 Jesus het sie gfragt: "Warum weinsch du, Frau? Wänn suechsch?" In de Aanahm, s seig de Gäärtner, het si erwideret: "Herr, wenn du de Leichnam wegtreit hesch, dän säg mer, wo du en anegleit hesch, und ich hol en."

16 "Maria!", hät Jesus gseit. Sie hät sich um dreiht und hät uf Hebräisch gschruefe: "Rabbuni!" (was "Lehrer!" bedeutet).

17 "Hör uuf dich a mich chlammere", hät Jesus gseit. "Ich bin ja nonig zum Vada ufgfahre. Aber gang zue mine Brüedere und richte ne uus: "Ich fahre uf mi Vada und eurem Vada und zu mim Gott und eurem Gott".

18 Maria Magdalene isch also zu de Jinger choo und hät ene d Noochricht überbrocht: "Ich habe den Herrn gesehen!" Und sie verzellt ene, was er zu ihre gsäit hät.

19 A dem erste Tag vo de Wuche isch es inzwüsche spat worde und die Jinger hend us Angst gha vor de Jude d Türe verschlosse. Do isch Jesus kumme, stellt sich in ihri Mitti un sait: Friede isch mit äich!

20 Dänn hät er ihne sini Händ und sini Siite zeigt und d Jünger händ sich sehr gfreut de Herr z'gseh.

21 "Friede seig mit eui!", hät Jesus nomool gseit. "So wie de Vatter mi gschickt hät, send i iez eui."

22 Nochane hät er si aaghaue und gsäit: "Empfangt heiligen Geist.

23 Wänn ier die Sünde vo irgendöppertem vergäbed, dänn sind's vergäbe, und wenn ihr sie nöd vergäbed, dänn bliibed's."

24 Thomas, eine vo de Zwölf wo "Zwilling" gnennt worde isch, isch allerdings nöd bi ihne gsi wo Jesus cho isch.

25 Die andere Jünger verzelled em: "Wir haben den Herrn gesehen!", doch er hät gsäit: "Das glaub i erscht, wän i d Spuure vo de Nägel a sine Händ gsee und miini Finger i d Wunde lee und em mit mire Hand a d Siite fasse."

26 Acht Täg später sind sini Jünger wieder imene Huus gsi und dasmal isch de Thomas debi gsi. Obwohl d'Türe verschlosse gsi sind, isch Jesus cho und het sich in ihri Mitti gstellt. "Friede seig mit eui!" gsäit.

27 Grad nachane forderet er de Thomas uuf: "Leg din Finger daher und lueg der mini Händ aa, und fass mer mit dinere Hand a d Siite, und hör uf z z zwifle und glaub."

28 Drufhin het de Thomas usegruefe: "Mein Herr und mein Gott!"y29 Jesus het gseit: "Glaubsch wieso du mich gseh hesch? Glücklich sind die wo nöd gseh hend und trotzdem glaubed."

30 Allerdings het Jesus vor de Jünger na viel anderi Zeiche vollbracht wo nöd i dere Buechrolle feschtghalte sind.

31 Doch all das isch ufgschriebe worde, damit ihr glaubt, dass Jesus dr Chrischtus isch, dr Bue Gottes, un dmit ihr glaubt, durch si Name Läbe hän.