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Jesaia 51 vo 66

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 51 vo 66

51:1 Höred mer zue wo ihr uf Gerechtigkeit us sind,

wo ihr Jehova suecht.

Lueget uf de Felse wo ihr ghaue worde sind,

un uf de Schteibruch, wo ihr broche worde sin.

 2 Lueget uf Abraham, eue Vater,

und uf Sara, wo eu gebar.

Denn wo ich ihn gmerkt han ischer nur en Einzige gsi,

un i segnet nen un losst nen zviel wäre.

 3 Jehova wird Zion tröste.

Er wird allne ihren Ruine Trost bringe,

ihri Wildnis wie Ẹde werde lah

und ihri Wüeschtebeni wie de Garte Jehovas.

Jubel und Freud werded det zfinde sii,

Dank und melodischer Gsang.

 4 Schänk mir Ufmerksamkeit, mis Volk,

schenk mer Ghör mini Nation.

Denn vo mir wird es Gsetz usgoh

und mini Gerechtigkeit wird ich als Liecht für die Völker ufrichte.

 5 Mini Gerechtigkeit rückt nöcher.

D Rettig wo vo mir chunnt isch underwegs,

und dur mini Macht werd ich über d'Volk s'Urteil redä.

Uf mich werded d Insle hoffe

und uf mini Macht werded si warte.

 6 Lueget zum Himmel ufe

und blickt abe zu de Erde.

Denn de Himmel wird sich uflöse wie Rauch.

D Erde wird sich abnutze wie es Chleidigsstück

und ihri Bewohner werded sterbe wie Mugge.

Doch die vo mir kommende Rettig wird ewig si

und mini Grächtigkeit wird nie versege.

 7 Höred mer zue ihr wo ihr mit Gerechtigkeit vertrauet sind,

du Volch, wo mis Gsetz im Herze het.

Het kei Angst vorem Spott sterbliche Mänsche

und erschreckt nöd vor ihrne Beleidigunge.

 8 Denn die Motte wird sie fresse wie es Chleidigsstück,

d Chleidermotte wird si verschlinge wie Wulle.

Doch mini Gerechtigkeit wird für immer bliibe

und die vo mir kommende Rettig alli Generatione durchmached."

 9 Wach uf! Wach uf! Chleider di mit Stärchi,

o Arm Jehovas!

Wach uf wie i fernne Täg wie i vergangene Generatione.

Hesch nöd du Rạhab zerschmetteret,

s seeunghüür durebohrt?

10 Hesch nöd s Meer ustrocknet, s Wasser vo de grosse Tüüf?

Hesch nöd de Meeresgrund zumene Weg gmacht demit d Zurückgekauft hend chönne durequere?

11 Die vo Jehova Erlöste werded zruggkehre.

Mit eme Freudruef werded sie uf Zion cho

und unufhörlichi fröid wird si chröne.

Jubel und Freud werded sich iistelle,

Chummer und Süüfze werded flieh.

12 "Ich selber bin es, wo eu tröschtet.

Warum sötted ihr vor eme stärbliche Mänsch Angst ha – er wird sowieso sterbe –,

vor eme Mänschesohn wo wie grüens Gras verwelke wird?

13 Warum vergissisch du Jehova wo di gmacht hät

wo de Himmel usgspannt und s Fundament vode Erde gleit het?

De ganz Tag bisch in ständiger Angst gsi vor de Wuet vom Unterdrücker,

als wär er i de Lag dich is Verderbe z stürze.

Wo isch etzt d wuet vom unterdrücker?

14 De sich in Chette Chrümmendi wird bald befreit werde.

Er wird nöd sterbe und is Grab gah

na wirds ihm a Brot fähle.

15 Doch ich bin Jehova, din Gott,

wo s Meer ufwühlt und sini Wälle loht la tose –

Jehova, de Herr vo de Heere, isch min Name.

16 Ich wird mini Wort i dis Muul lege,

und mit em Schatte vo minere Hand wird ich dich bedecke,

zum de Himmel pflanze und s Fundament vo de Erde z legge

und zu Zion säge: 'Du bisch mis Volk.'

17 Wach uf! Wach uf! Stah uf, Jerusalem,

die du us de Hand Jehovas de Becher vo sim Zorn trunke häsch.

Du hesch de Chelch leer trunke,

de Bächer gleert, won ä zum Torkle bringt.

18 Keine vo all dene Söhn wo sie uf de Welt bracht het isch da zum sie füehre,

un keina vu all dene Buebä, de sie grosszogt het, het sie an d Hand gnumme.

19 Die beide Sache sind dir widerfahre.

Wer wird Mitgefühl mit dir ha?

Zerstörig und Verwüschtig, Hunger und Schwert!

Wer wird dich tröste?

20 Dini Söhn sind ohnmächtig worde.

Sie ligged a jedere Strassenecke

wie Wildschaf im Netz.

Sie sind voll vom Zorn Jehovas, voll vo de Vorhaltige vo dim Gott."

21 Drum los der das bitte a,

du Niederdrückti und Betrunkene, doch nöd vom Wii.

22 Das seit din Herr Jehova, din Gott, wo sis Volk verteidigt:

"Sieh nur! Ich wird dir de Bächer wo eine zum Torkle bringt us de Hand näh,

de Chelch, min Bächer vom Zorn.

Du wirsch nie wieder druus trinke.

23 Ich wird ihn id Hand vo dinere Peiniger lege,

die zu dir gseit händ: 'Wirf dich nieder, damit mir über dich chönd laufe!'

Also hesch din Rugge am Bode gliich gmacht,

zunere Stross, wo sie chönnd goh."