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Jeremia 6 vo 52

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 6 vo 52

6 Sucht Schutz, ihr Sohn Bẹnjamins, fern vo Jerusalem. Blast s Horn in Tekọa, entzündet es Füürsignal über Beth-Hakkẹrem! Denn Unglück droht usem Norde, e grossi Katastrophe.

 2 Die Tochter Zion ähnelt en schöne, zarte Frau.

 3 Die Hirte und ihri Herde wäre zue ihr kumme. Um sie ume wäre sie ihri Zelt ufschlage, und jede wird d Herde wide, für die er verantwortlich isch.

 4 "Bereitet eui druf vor, gege Jerusalem Chrieg z füehre! Mached eu uf, mir wend d Stadt am Mittag agriffe!" "Wehe uns, de Tag goht z End, d Obigschatte werded länger!"

 5 "Mached eu uuf, lönd eus i de Nacht aagriffe und ihri Verteidigungstürm zerstöre."

 6 Denn das sait Jehova, de Herr vo de Heere: "Fallt Holz und schüttled e Belagerigswall gäg Jerusalem uf. Sie isch d Stadt, wo zur Rächeschaft zoge werde muess. In ihr herrscht nüt als Unterdrückig.

 7 Wie e Zischterne ihres Wasser chüelet, so hebt si iri Schlächtigkeit chüel. Gwalt und Zerstörig sind in ihre z ghöre. Krankheit und Plag sind ständig vor mir.

 8 Lah dich warne, Jerusalem, susch wetti mich agwideret vo dir ab. Ich wird dich verwüsche, dich zumene unbewohnte Land mache."

 9 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere: "Sie werded am Überrest Israels gründlich Nochlese halte wie bi de letschte Truube vomene Weinstöck. Leg wieder Hand a wie öpper wo Truube vo de Weinstöcke liest."

10 "Zu wem sölli rede, wer söll ich warne? Wer wird zuelose? Ihri Ohre sind verschlosse, sodass sie ned chönd acht geh. D Wort Jehovas sind zu öppisem wo sie verspötet. Sie hend kei Freud dra.

11 Darum bin ich erfüllt vom Zorn Jehovas, und ich bin's leid mich zrugg z'halte."Giess ihn us übers Chind uf de Stross, über die junge Männer wo sich in Gruppe treffed. Si werded alli troffe, en Maa zäme mit sire Frau, die ältere Manne zäme mit de ganz alte.

12 Ihri Hüüser wird mer anderne übergäh mit ihrne Fälder und ihrne Fraue. Denn ich wird mini Hand gege d Bewohner vom Land usstrecke", erklärt Jehova.

13 "Vom Kleinsten bis zum Grössten bereichert sich ja jeder auf unehrliche Wis. Vom Prophete bis zum Priester handlet jede betrügerisch.

14 Und si versueche de Zämebruch vo mim Volk oberflächlich z heile, indem sie säged: 'Es herrscht Friede!'s herrscht Friede!', obwohls kä Friede git.

15 Schämeds sich für die Abscheulichkeite wo sie tah hend? Sie empfinde überhaupt kei Scham! Sie wüssed nöd emal was es heisst, sich gmüetetet fühle! Drum werded si under de Fallende gheie. Wenni Straf über si bringe, werded si is Stolper grate", säit der Jehova.

16 Das sind die Wort Jehovas: "Bleibt a der Chrüzig stoo und seht. Fragt nach de Weg us ferner Vergangeheit, frööget, wo de gueti Wäg isch, und folgt ihm, und findet Rueh für eu sälber." Doch sie seged: "Mir werdet en nöd gah".

17 "Und ich setze Wächter ii, wo riefet: 'Achtet auf den Schall des Horns!'" Doch sie händ gseid: "Mir werdet nöd druf achte."

18 "Drum ghöred ihr Völker! Und erkennsch du Gmeind, was mit ihne gscheh wird.

19 Hör zue, o Erde! Ich bringe unglück über das Volk als Ergebnis vo ihrne eigene Intrige, denn uf mini Wort hends ned gachtet und mis Gsetz hends abglehnt."

20 "Was kümmerets mich das du Wiehrauch us Schẹba bringsch und Gwürzrohr useme färne Land? Euri Ganzbrandopfer sind nöd ahnembar, eui Opfer gfalled mer nöd."

21 Drum seit Jehova: "Ich legg Stolperstei vor das Volk und sie werded drüber stolperet, Vätere und Söhn mitenand, en Nachbar und sin Fründ, und sie werded alli umcho."

22 Das seit Jehova: "Gseht! Es Volk chunnt usem Land vom Nord, und e grossi Nation vo de entlägschte Teil vo de Erde wird ufgrüttlet werde.

23 Sie werded de Boge und de Wurfspiess packe. Sie sind grausam und werded keis Erbarme ha. Ihri Stimm wird tose wie s Meer und sie riite uf Ross. Wie en Chrieger stelled sie sich zur Schlacht uf gäg dich, Tochter Zion."

24 Mir hend de Bricht drüber ghört. Eusi Händ werded schlaff. Verzwiiflig het eus ergriffe, Quale wie binere Gebärde.

25 Gang nöd ufs Feld use und laufed nöd uf de Strass, denn de Feind hät es Schwert. Ringsum herrscht Schrecke.

26 Mini Tochter, mis Volk, leg Sacktuech aa und wälz Dich i de Äsche. Trauere wie um en einzige Sohn mit bittere Chlag, denn plötzlich wird de Vernichter über eus cho.

27 "Ich han dich zumene Metallprüefer unter mim Volk gmacht wo alles gründlich untersuecht. Du söllsch ufmerksam sii und ihre Wäg prüefe.

28 Si alli sind die sturschte Mänsche und gönd als Verlümder umenand. Si sind wie Chupfer und Iise. Si alli sind verdorbe.

29 Dä Blasebalg isch versängt. Us ihrem Füür chunnt Blei use. Eifach umsuscht lüteret mer immer wieder gründlich und die schlächte sind nöd entfernt worde.

30 Verworfenes Silber wird mer sie sicherlich nenne, denn Jehova het sie verworfe.

Jeremia 6 vo 52

6 Sucht Schutz, ihr Sohn Bẹnjamins, fern vo Jerusalem. Blast s Horn in Tekọa, entzündet es Füürsignal über Beth-Hakkẹrem! Denn Unglück droht usem Norde, e grossi Katastrophe.

 2 Die Tochter Zion ähnelt en schöne, zarte Frau.

 3 Die Hirte und ihri Herde wäre zue ihr kumme. Um sie ume wäre sie ihri Zelt ufschlage, und jede wird d Herde wide, für die er verantwortlich isch.

 4 "Bereitet eui druf vor, gege Jerusalem Chrieg z füehre! Mached eu uf, mir wend d Stadt am Mittag agriffe!" "Wehe uns, de Tag goht z End, d Obigschatte werded länger!"

 5 "Mached eu uuf, lönd eus i de Nacht aagriffe und ihri Verteidigungstürm zerstöre."

 6 Denn das sait Jehova, de Herr vo de Heere: "Fallt Holz und schüttled e Belagerigswall gäg Jerusalem uf. Sie isch d Stadt, wo zur Rächeschaft zoge werde muess. In ihr herrscht nüt als Unterdrückig.

 7 Wie e Zischterne ihres Wasser chüelet, so hebt si iri Schlächtigkeit chüel. Gwalt und Zerstörig sind in ihre z ghöre. Krankheit und Plag sind ständig vor mir.

 8 Lah dich warne, Jerusalem, susch wetti mich agwideret vo dir ab. Ich wird dich verwüsche, dich zumene unbewohnte Land mache."

 9 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere: "Sie werded am Überrest Israels gründlich Nochlese halte wie bi de letschte Truube vomene Weinstöck. Leg wieder Hand a wie öpper wo Truube vo de Weinstöcke liest."

10 "Zu wem sölli rede, wer söll ich warne? Wer wird zuelose? Ihri Ohre sind verschlosse, sodass sie ned chönd acht geh. D Wort Jehovas sind zu öppisem wo sie verspötet. Sie hend kei Freud dra.

11 Darum bin ich erfüllt vom Zorn Jehovas, und ich bin's leid mich zrugg z'halte."Giess ihn us übers Chind uf de Stross, über die junge Männer wo sich in Gruppe treffed. Si werded alli troffe, en Maa zäme mit sire Frau, die ältere Manne zäme mit de ganz alte.

12 Ihri Hüüser wird mer anderne übergäh mit ihrne Fälder und ihrne Fraue. Denn ich wird mini Hand gege d Bewohner vom Land usstrecke", erklärt Jehova.

13 "Vom Kleinsten bis zum Grössten bereichert sich ja jeder auf unehrliche Wis. Vom Prophete bis zum Priester handlet jede betrügerisch.

14 Und si versueche de Zämebruch vo mim Volk oberflächlich z heile, indem sie säged: 'Es herrscht Friede!'s herrscht Friede!', obwohls kä Friede git.

15 Schämeds sich für die Abscheulichkeite wo sie tah hend? Sie empfinde überhaupt kei Scham! Sie wüssed nöd emal was es heisst, sich gmüetetet fühle! Drum werded si under de Fallende gheie. Wenni Straf über si bringe, werded si is Stolper grate", säit der Jehova.

16 Das sind die Wort Jehovas: "Bleibt a der Chrüzig stoo und seht. Fragt nach de Weg us ferner Vergangeheit, frööget, wo de gueti Wäg isch, und folgt ihm, und findet Rueh für eu sälber." Doch sie seged: "Mir werdet en nöd gah".

17 "Und ich setze Wächter ii, wo riefet: 'Achtet auf den Schall des Horns!'" Doch sie händ gseid: "Mir werdet nöd druf achte."

18 "Drum ghöred ihr Völker! Und erkennsch du Gmeind, was mit ihne gscheh wird.

19 Hör zue, o Erde! Ich bringe unglück über das Volk als Ergebnis vo ihrne eigene Intrige, denn uf mini Wort hends ned gachtet und mis Gsetz hends abglehnt."

20 "Was kümmerets mich das du Wiehrauch us Schẹba bringsch und Gwürzrohr useme färne Land? Euri Ganzbrandopfer sind nöd ahnembar, eui Opfer gfalled mer nöd."

21 Drum seit Jehova: "Ich legg Stolperstei vor das Volk und sie werded drüber stolperet, Vätere und Söhn mitenand, en Nachbar und sin Fründ, und sie werded alli umcho."

22 Das seit Jehova: "Gseht! Es Volk chunnt usem Land vom Nord, und e grossi Nation vo de entlägschte Teil vo de Erde wird ufgrüttlet werde.

23 Sie werded de Boge und de Wurfspiess packe. Sie sind grausam und werded keis Erbarme ha. Ihri Stimm wird tose wie s Meer und sie riite uf Ross. Wie en Chrieger stelled sie sich zur Schlacht uf gäg dich, Tochter Zion."

24 Mir hend de Bricht drüber ghört. Eusi Händ werded schlaff. Verzwiiflig het eus ergriffe, Quale wie binere Gebärde.

25 Gang nöd ufs Feld use und laufed nöd uf de Strass, denn de Feind hät es Schwert. Ringsum herrscht Schrecke.

26 Mini Tochter, mis Volk, leg Sacktuech aa und wälz Dich i de Äsche. Trauere wie um en einzige Sohn mit bittere Chlag, denn plötzlich wird de Vernichter über eus cho.

27 "Ich han dich zumene Metallprüefer unter mim Volk gmacht wo alles gründlich untersuecht. Du söllsch ufmerksam sii und ihre Wäg prüefe.

28 Si alli sind die sturschte Mänsche und gönd als Verlümder umenand. Si sind wie Chupfer und Iise. Si alli sind verdorbe.

29 Dä Blasebalg isch versängt. Us ihrem Füür chunnt Blei use. Eifach umsuscht lüteret mer immer wieder gründlich und die schlächte sind nöd entfernt worde.

30 Verworfenes Silber wird mer sie sicherlich nenne, denn Jehova het sie verworfe.