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Jeremia 18 vo 52

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 18 vo 52

18:1 Folgende Botschaft erhält Jeremia von Jehova:

2 "Mach dich uf und gang zum Huus vom Töpfer abe. Det werd ich dich mini Wort lose".

3 Also bini durab gange zum Huus vom Töpfer. Er het grad a de Töpferschiibe gschaffet.

4 Doch das Gfäss, wo de Töpfer mit em Ton formuliert het, misslang in sinere Hand. Drum het er es anders Gfäss druus formuliert, ganz wie s em gfunde het.

5 Dänn hani vo Jehova die Botschaft übercho:

6 Chan ich mit eu ned genauso umgah wie dä Töpfer, Huus Israel?", erklärt Jehova. 'Gseht nur! Wie de Ton in de Hand vum Töpfer, so sin ihr in minere Hand, Hus Israel.

7 Wenn immer ich devo red, es Volk oder es Königrich uszreise, niederzreise und zvernichte,

8 und das Volk git sini Schlächtigkeit woni verurteilt ha, uf, de wird au ich mini Meinig ändere und vo dem Unglück abseh, woni ha welle über das Volk bringe.

9 Doch wenn immer ich devo rede es Volk oder es Königrich ufbaue und pflanze,

10i und es tuet was i mine Auge schlächt isch und ghör nöd uf mini Stimm, de wird ich mini Meinig ändere und s Guet woni ha welle fürs Volk tue, nöd iiträffe lah.'

11 Druf bitte d Juda und de Bewohner vo Jerusalem us: 'Das seit Jehova: "Ich bereite Unglück vor und schmiede en Plan gäg eu. Kehret bitte um vo eune schlechte Wäge und änderet eui Wäg und Handlige.

12 Doch sie händ gseit: "Es isch hoffnigslos! Mir werded eusi eigene Gedanke usfüere und jede vo eus wird sim sture, schlächte Herze folge."

13 Drum seit Jehova: "Erkundiget euch bitte unter de Völker. Wer het jemals so öppis ghört? D Jungfrau Israel het öppis üsserscht Schrecklichs do.

14 Verschwindet de Schnee vom Lịbanon öppe vo de Felse vo sinere Abhäng? Oder wird kühles Wasser wo us de Ferni herbiiflüsst, vertrockne?

15 Doch mis Volk het mi vergässe. Denn s opferet öppis Wertlosem und bringt Mensche uf ihre Wäg, uf uralte Pfade, is Stolper, damit sie uf Abzweigige gönd, wo nöd grad und ebe sind,

16 um ihres Land zumene Bild vom Graue zmache zumene ewige Gspött. Jede einzelne wo dra verbii zieht wird entsetzt hinstarre und de Chopf schüttle.

17 Wie de Ostwind werd ich sie vorem Feind zerstreue. Ich wirde ihne min Rugge und nöd mis Gsicht zwende am Tag vo ihrem Unglück."

18 Un sie hän gsait: "Chummt, mir hecke gege d Jeremia en Plan us, denn unseri Prieschter werded nit ohni Gsetz si, d Wiise nit ohni Rot und d Prophete nit ohni de Wort Gottes. Kummt, mir verlüumet ihn und achte nit uf das, was er seit."

19 Schänk du mir Ufmerksamkeit, Jehova und achte uf das wo mini Gegner säged.

20 Dörf mer Guets mit Bösem danke? Sie hend mer e Gruebe grabe - sie hends uf mis Läbe abgseh. Denk doch dra, wie ich vor dir gstande bi, um guet über sie z rede, um din Zorn vo ihne abzwände.

21 Darum gib ihre Söhn em Hungerpriis und übergib sie de Macht vom Schwert. Ihri Fraue selled de Chind beraubt werde und Witwen sii. Ihri Männer sölled dur di tödlichi Plag umcho, ihri junge Männer i de Schlacht durs Schwert gheie.

22 Us ihrne Hüser söll en Schrei dringe, wänn ganz plötzlich Plünderer über sie bringsch. Denn sie hän e Gruebe grabe, um mi z fange, un fir mini Fess gschtellt.

23 Du aber, Jehova, kennsch alli ihri Mordplän gäg mich nur z guet. Deck ihr vergönd nöd zue und lösched ihri Sünde nöd vor dir us. Lah sie vor dir is Stolper grote, wenn du i dim Zorn gege sie iischreitisch.