Hosea 9 vo 14
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hosea 9 vo 14
9:1 "Freu dich nicht, Israel. Führ dich nicht fröhlich auf wie die Völker. Denn durch Prostitution hesch dich vo dim Gott entfernt. Uf jedem Getreidedreschplatz hesch de Huerelohn gliebt.
2 Doch de Dreschplatz und d Wychelter werded si nöd ernähre und für sie wird de neu Wy usbliibe.
3 Sie werdet nöd wiiter im Land Jehovas wohne, sondern Ẹphraim wird nach Ägypte zruggkehre und in Assyrie werded sie Unreins esse.
4 Sie werded kei Weinopfer meh für Jehova usgüsse. Ihri Opfer werded ihm nöd gfalle. Sie sind wie truurigsbrot. Alli wos essed werded sich verunreinige. Denn ihres Brot isch nur für sie selber, es wird nöd is Hus Jehovas cho.
5 Was werdet ihr tue am Tag des Versammlens, am Tag des Fest Jehovas?
6 Denn gsehs nur! Si werded müesse flüge wege de Zerstörig. Ägypte wird si isammle und Mẹmphis wird si begrabe. Nessle werded iri koschtbare Silbergegeständ verinahme und i ihrne Zelte werded Dornestüücher wachse.
7 Die Täg vo de Abrechnig werded cho, die Täg vo de Vergeltig werded cho, und Israel wird's erkenne. Ihr Prophet wird dumm dastah und de Maa vo de Inspiratione wird wahnsinnig werde. Well euri Vergehe reichlich vorhande isch, isch au richlich Fiindseligkeit gegen euch vorhande."
8 De Wächter Ẹphraims isch a de Siite vo minem Gott gsi. Aber jetzt sind alli Wäg vo sine Prophete wie d Falle vomene Vogelfänger. Da isch Feindseligkeit im Huus vo sim Gott.
9 Si sind tüüf is Verderbe gsunke, so wie in de Täg Gịbeas. Er wird sich a ihrne Vergehe erinnere und ihri Sinde bestrafe.
10 "Wie Trauben in der Wildn, so hab ich Israel gefunden. Wie die erste Frühfige amene Figebaum, so hab ich euri Vorfahre gesehen. Sie sind aber zum Baal von Pẹor gange. De Schand händs sich ane gäh und sind so widerlich wie das wo si gliebt händ.
11 Wie en Vogel flügt Ẹphraims Herrlichkeit devo. Es git weder Geburt no Schwangerschaft.
12 Selbst wenn sie Kinder grossziehen, wird ich sie wegneh, bis kein Mensch meh übrig ist. Ja wehe ihne, weni mi vo ihne abwende!
13 Ẹphraim, ufere Weid pflanzt, isch für mich wie Tỵrus gsi. Jetzt mues Ẹphraim sini Söhn zur Vernichtig usefüehre."
14 Gib ihne o Jehova, wasd ihne sötsch gä: en Mueterleib wo Fehlgeburte fürebringt, und Brüst wo kei Milch gänd.
15 "Wiil all ihri Schlächtigkeit in Gịlgal gsi isch han ich sie döt hassä. Weg ihrne schlimme Tate wird ich sie us mim Huus vertriebe. Ich wird sie nümm liebe. Alli ihri füehrende Männer sind stur.
16 Ẹphraim wird umghaue. Ihri Wurzle wird vertrochnet und sie werded kei Frucht füre bringe. Selbst wenn sie gebäre werd ich ihre gliebte Nachkomme töte."
17 Mi Gott wird sie vuschtosse, wel sie nit uf nen ghärt hän, un sie wäre Flüchtling under d Velka wäre.