Hebräer 9 vo 13
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 494
Hebräer 9 vo 13
9:1 Was de früehner Bund betrifft, hets gsetzlichi Erforderig für de heilig Dienst und de heilig Ort uf de Erde gä.
2 Denn es isch es erste Zeltabteil errichtet worde wo de Leüchter und de Tisch mit de darbrachte Brot gstande isch. Es wird s Heilige gnennt.
3 Hinder em zweite Vorhang aber isch s Zeltabteil gsi, wo Allerheiligste gnennt wird.
4 I dem isch es goldigs Räuchergfäss gsi und die vollständig mit Gold überzogeni Bundeslade. Drin hend sich de goldigi Krug mit em Manna befunde, de Stab Aarons wo de Chnospen übercho hät und d Tafle vom Bund.
5 Obe druf sind die herrliche Chẹrubim gsi, wo de Sünedeckel überschattet hend. Aber jetzt isch nöd d'Zit zum drüber im Einzelne z'rede.
6 Sit das alles so errichtet worde isch, trätet d Priester regelmässig is erste Zeltabteil zum die heilige Dienst verrichte.
7 Im zweite Abteil jedoch gaht de Hohe Priester eimal im Jahr elei ine, aber nöd ohni Bluet das er für sich selber und für die Sünde opferet wo s Volk unwissentlich begange het.
8 So macht de Heiligi Geist dütlich, dass de Weg a de heilige Ort nonig offebart worde isch, solang s'erste Zelt gstande isch.
9 Das Zelt isch es Sinnbild für die gegewärtigi Ziit und dementsprechend werded sowohl Gabe als au Opfer darbrocht. Sie chönd jedoch s Gwüsse vo dem wo heilige Dienst tuet, nöd vollkomme mache.
10 Sie hend nur mit Spiise und Getränk und verschiedeni rituelle Wöschige ztue. Es sind rechtlichi Erforderig gsi, wo de Körper betroffe hend. Sie sind bis zu de festgleiti Ziit uferleit worde wo die Sache sötted richtiggstellt werde.
11 Wo jedoch Christus als Hoher Priester cho isch zum das Guete bringe, wo jetzt scho da isch, isch er dur s grössere und vollkommere Zelt gange, wo nöd mit Händ gmacht worde isch, das heisst, das nöd Teil vo dere Schöpfig isch.
12 Er isch es für all Mal an heilige Ort gange - aber nöd mitem Bluet vo Geissböck und junge Stier, sondern mit sim eigene Bluet und het ewigi Befreiig für euis erlangt.
13 Denn wenn scho s Bluet vo Geissböck und Stiere und d Äsche vonere junge Chue, wo uf die gsprängt wird, wo verunreinigt worde sind, so heilige chönd, dass de Körper ine wird,
14 wieviel meh wird den s Bluet vum Christus, wo sich Gott durch s Würke vum ewige Geischt ohni Makel darbrocht het, euses Gwüsse vu tote Werke sufed, damit mer für de lebändig Gott heilige Dienscht chönd verrichte?
15 Darum isch er Vermittler vomene neue Bundes. So chönd d'Bruefene s'Verspreche uf es ewigs Erbe übercho. Er isch nämlich gstorbe, damit sie uf de Grundlag vom Lösegeld vo de Überträtige under em früehere Bund befreit werded.
16 Denn wos en Bund git isch de Tod vom menschliche Bundesschlüsser nötig.
17 En Bund wird nämlich mit em Tod rechtschräftig. Solang de menschlich Bundesschlüsser lebt ischer nöd in Chraft.
18 Demzufolg isch au de früehner Bund nöd ohni Bluet würksam worde.
19 Denn nachdem Moses em Volk jedes Gebot vom Gsetz vorgetrait het, het er s Bluet vo de junge Schtiere und de Geissböck zäme mit Wasser, scharlachrote Wulle und Ysop gno und s'Ganze Volk bespringt.
20 Er het gseit: "Das isch s Bluet vom Bundes woner söll hebe, wie Gott's eu uftreit het.
21 Er hät mit em Bluet au s Zelt und alli Gfässli für de heilig Dienscht bsprängt.
22 Ja, nach dem Gsetz wird fascht alles mit Bluet greinigt. Ohni Bluetvergiesse gits kei Vergebig.
23 Drum händ die sinnbildliche Darstellige müesse vo dem wo im Himmel isch, uf die Art greinigt werdet. Doch das wo im Himmel isch, erforderet viel besseri Opfer.
24 Denn de Christus het sich nöd a eine mit Händ gmacht heilige Ort wo es Abbild vo de Würklichkeit isch, sondern in Himmel zum jetzt vor Gott für eus erschiine.
25 Das het er nöd gmacht zum sich immer wieder z opfere wie de Hohe Priester Jahr für Jahr mit Bluet wo nöd sis eigene Ort betritt.
26 Suscht hät er siit Grundlegig vo de Wält immer wieder müesse liide. Doch etzt het er sich bim Abschluss vo de System i für alli mal offebart, zum durch sis eigene Opfer d Sünd z besitige.
27 So wie Mensche i für alli mal sterbe müend woruf s Gricht folgt,
28 so isch au de Christus i für alli Mal gopferet worde zum d Sünde vieler träge. Wenn er s zweite mal erschiint, wirds trennt vo Sünde sii, und dänn werded en die gseh, wo ihn sehnlich erwarte zum grettet werde.