Die Psalme 104 bis 150
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 325
D Psalme 104 bis 150
104:1 Ich will Jehova priise.
O Jehova, mein Gott, du bisch sehr gross.
Mit Majestät und Pracht bisch bekleidet.
2 Du bisch in Liecht ghüllt wie ines Gwand.
De Himmel spannsch us wie es Zeltuech.
3 D Balkä vo sinere obere Rüüm verankered er im Wasser ufe,
er macht d Wulche zu sim Wage
und bewegt sich uf de Flügel vom Wind furt
4 Sini Engel macht er zu Geischter,
sini Diener zumene verzehrende Füür.
5 Er het d Erde uf ihrne Fundament fescht verankeret.
Für immer und ewig wird si nöd vo de Stell grückt.
6 Mit tüüfem Wasser häsch sie bedeckt wie mit eme Gwand.
D Wassermasse sind über de Berge gstande.
7 Uf dis Machtwort ane floh si.
Bim Grolle vo dim Donner händs panisch devo grännt –
8 Berge holed sich, Täler händ sich gsänkt –,
a de Ort wod für sie bestimmt hesch.
9 Du hesch e Gränze gsetzt wo sie nöd sötted überschriite,
damit sie nie wieder d Erde bedecked.
10 Us Quelle laht er Bäch i d Täler flüsse,
zwüsche de Berge schlängled sie sich entlang.
11 Alle wilde Tier vom Feld spended sie Wasser,
d'Wildesel lösched ihren Durscht.
12 Über ihne ruhe sich d Vögel vom Himmel us,
im dichte Laub zwitsched sie ihri Lieder.
13 Er tränkt d'Bärge us sine obere Rüüm.
Mit em Ertrag vo dinere Werch wird d Erde gsättigt.
14 Gras laht er wachse für de Vieh
und Pflanze wo d Mänschheit cha nutze,
zum us em Land Nahrig gwünne:
15 Wii, wo s Herz vom Mensch erfreut,
Öl für es strahlends Gsicht
und Brot, wo s Herz vom stärbliche Mänsch stärkt.
16 Die Bäum Jehovas werded gsättigt,
d Zeärne vom Lịbanon, won er pflanzt hät,
17 det wo die Vögel Neschter baued.
De Storch isch i de Wacholderbäum dehei.
18 Für d Steiböck sind die höche Bärge da
und d Klippdachse findet i de zerchlüftete Felse Schutz.
19 Er het de Mond gmacht, zum die feschtgleiti Zyte z bestimme.
D Sunne wüssed genau wenn sie söll undergah.
20 Du schicksch d Dunkelheit und d Nacht bricht ine,
alli Wildtier vom Wald streife etzt umenand.
21 Die junge Löie brüeled nach ihrere Büüte
und sueched d'Nahrig, wo vo Gott chonnt.
22 Wenn d Sunne ufgoht,
ziend sie sich zrugg und leged sich i ihri Höhli.
23 De Mänsch macht sich a sini Arbeit
und müeht sich bis zum Abig ab.
24 Wie zahlriich sind dini Werk o jehova!
In Wiisheit hesch sie alli gmacht.
D Erde isch voll vo dem wo du gschaffe hesch.
25 Da isch s Meer, so gross und wit,
in dem sich zahllosi Läbewäse tummled, chlii wie grossi.
26 Die Schiff düreziehnds
und au de Leviạthana wo du bildet hesch damit er drin spielt.
27 Ihr alli warted uf dich,
damit du ihne ihri Nahrig gisch zur richtige Ziit .
28 Was du ihne gisch sammleds ii.
Wenn du dini Hand öffnisch werded sie mit Guetem gsättigt.
29 Verbirsch dis Gsicht, sind sie beunruhigt.
Nimmsch ihre Geist weg, sterbeds und chere zum Staub zrug.
30 Schicksch din Geist, werded sie erschaffe,
und du erneuersch d Oberflächi vom Erdbode.
31 Die Herrlichkeit Jehovas wird für immer bliibe.
Jehova wird sich freue a sine Werke.
32 Er luegt uf d Erde und sie zittered.
Er berüehrt d'Bärge und sie rauche.
33 Ich wird für Jehova singe mis Lebe lang.
Ich wird für min Gott Lieder singe, solang ich läbe.
34 Möged ihm mini Gedanke gfalle.
Jehova wird mini Freud si.
35 D Sünder werded vo de Erde verschwinde
und die Böse werde nümme existiere.
Ich will Jehova preise. Priist Jah!