Aposchtelgschicht 5 vo 28
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Apostelgschicht 5 vo 28
5:1 En Maa mit Name Ananịas het zäme mit sinere Frau Sapphịra ebefalls es Stück Land verchauft.
2 Allerdings bhaltet er insgeheim öppis vo dem Geld zrug, wovon au sini Frau gwüsst het. Er het nur en Teil devo bracht und het en de Aposchtel z'Füess gleit.
3 Doch de Petrus het en gfragt: "Ananịas, warum hesch du dich vom Satan so wiit bringe loh, de heiligi Geist z belüge und heimlich öppis vom Erlös vom Feld zrugzbhalte?
4 Bevors verchauft hesch, hets da nöd dir ghört? Und nachdem dus verchauft hesch, hesch du mit dem Geld nöd chönne mache, was hesch welle? Warum hesch du dir i dim Herz so öppis usdänkt? Du hesch gloge aber du hesch nöd Mensche beloge sondern Gott."
5 Als Ananịas die Wort ghört het, het er zemme broche und isch gstorbe. Alli wo devo erfahre isch het grossi Angscht übercho.
6 Die jüngere Männer sind den ufgstande, händ en in Tüechli iigwickt, händ en usegha und begraubet.
7 Nach öppe drü Stund isch sini Frau inecho. Sie het nöd gwüsst was passiert isch.
8 de Petrus het si gfragt: "Säg mer, hender beidi s Feld für so viel verchauft?" Sie het gantwortet: "Ja, für de Betrag."
9 Do hät de Petrus zue ere gsäit: "Warum händ ihr beidi eu druf geinigt, de Geist Jehovas uf d Prob z stelle? Sieh doch! D Manne wo din Maa begrabe händ stönd a de Tür und sie werded au dich usträge".
10 Im gliiche Augeblick het sie vor sine Füess zäme bracht und gstorbe. Wo die junge Männer inegchoo sind händ sie tot vorgfunde. Sie händs use treit und begraubed sie näb ihrem Maa.
11 Da übercho die ganzi Versammlig und alli wo vo dem Vorfall ghört händ grossi Angst.
12 Au passiert dur d'Händ vo de Aposchtel wiiter vill Zeiche und Wunder under em Volk. Und sie hend alli gwöhnlich in Sạlomos Süülehalle troffe.
13 Allerdings het keine vo de andere de Muet gha, sich ihne azschlüsse. Trotzdem het s Volk sehr guet vo ihne gredet.
14 Meh no: Es sind immer meh dezue cho, wo a de Herr glaubt händ – e grossi Zahl vo Männer und Fraue.
15 Sie händ sogar d Kranke uf d Hauptstross use bracht und händs det uf chliini Bett und Matte gleit, damit wenigstens de Schatte vom Petrus uf einigi vo ihne würd falle, wenn er verbii chämti.
16 Au sind ständig Schare vo Mensche us de Städt um Jerusalem ume cho und hend Kranki brocht oder Lüüt, wo vo böse Geischter plaget worde sind, und sie sind alli gheilt worde.
17 De Hohe Priester aber sowie alli wo bi ihm gsi sind - sie händ zur Sekte vo de Sadduzạ̈er ghört - sind ufgstande und sind voller Iifersucht gsi.
18 Sie händ d Aposchtel ergriffe und händs is öffentlichi Gfängnis bracht.
19 In de Nacht hät Jehovas Engel jedoch die Türe vom Gfängniss göffnet, hät sie usegfüehrt und gsäit:
20 "Goht, stelled eu in Tempel und sprecht mit em Volk wiiter über die ganz Botschaft vo dem Läbe."
21 Nachdem sie das ghört hend, sind sie bi Tagesabruch in Tempel gange und hend agfange lehre.
Als etze de Hohe Priester und die wo bi ihm gsi sind aacho, rüefe sie de Sanhedrịn zäme sowie die ganzi Versammlig vo de Ältiste vo de Söhn Israels und hend Wache zum Gfängnis gschickt zum d Aposchtel hole z loh.
22 Doch wo die Beamte zum Gfängnis cho sind sind sind sie nöd z finde gsi. Also sind sie zrugg gange und hend Bricht erschtattet.
23 Sie händ gseit: "Mir händ s Gfängnis verschlosse und abgsicheret vorgfunde und d Wachtpöschte sind a de Türe, aber womer ufgmacht händ, händ mir niemert gfunde."
24 Als etzt de Hauptmaa vo de Tempelwach und d Oberpriester das ghört händ, händ sie sich irritiert, wo das no anefüehre würd.
25 Da isch jedoch öpper cho und hät ene brichtet: "Die Männer wo Ihr is Gfängnis gsperrt händ stönd im Tempel und lehred s Volk!"
26 De Hauptmaa isch den mit sine Beamte losgange zum sie hole – aber nöd mit Gwalt, denn sie händ Angst gha vom Volk gsteinigt z'wärde.
27 Si händs also bracht und händs vor de Sanhedrịn gstellt, woruf de Hohe Priester sie verhört hät.
28 Er het gseit: "Mir hend eu usdrücklich befohle, nümm wiiter unter Bruefig uf dene Name z lehre. Und jetzt gseht her! Ihr hän ganz Jerusalem mit äire Lehr durchsetzt, un ihr wen uns für de Dod vu däm Mensche verantwortlich mache.
29 Petrus und die andere Aposchtel erwidered: "Mer müend Gott als Herrscher ghorche statt Mensche.
30 De Gott eusere Vorfahre het Jesus uferweckt woner tötet hend indem ihr ihn a Stamm ghänkt hend.
31 Ihn hät Gott als Hauptvermittler und Rätter a sini rechti Siite erhöht, damit Israel bereue und Vergebig vo de Sünde erlange chan.
32 Mir bezüged das und ebeso de Heiligi Geist wo Gott dene gä het wo ihm als Herrscher ghorched."
33 Wo sie das ghört hend sinds sehr hässig worde und hends welle umbringe.
34 Doch en Pharisäer namens Gamạliel – en Gsetzeslehrer, wo bim ganze Volk gachtet gsi isch – isch im Sanhedrịn uufgstande und het aagordnet, d Manne churz nach drusse z bringe.
35 Dänn hät er gseit: "Männer vo Israel, überlegged eu guet, was ihr mit dene Mensche mached.
36 Zum Bispiel isch vor einige Ziit dr Theudas ufgschtande, wo sich für öppis Bsundrigs usgäh het. Sinere Partei het sich e Azahl vo Männer aagschlosse – öppe 400. Er isch aba umbracht worde, un sini Ahänger sin vuschreut un vuschwunde worde.
37 Nach ihm, zur Ziit vo de Registrierig, isch Judas gsi, de Galilạ̈er, uf und schart Lüt hinter sich. Doch au er isch ume cho und sini Ahänger sind alli zerstreut worde.
38 Also rat ich eu under de gäbige Umständ: Lönd die Mensche in Rueh, lönd sie goh. Denn wenn hinder däm Vorhabe und däm Werke Mänsche stönd, wird's schytere.
39 Staht aber Gott dehinder, werdet ihrs nöd chöne zum schiitere bringe. Und ihr stönd am Endi viellicht als solchi da wo gäg Gott kämpfed."
40 Da händ sie sin Rot aagnoh. Sie refe d Aposchtel inne, lönd sie uspeitsche und bstelled ihne, nüme unter Bruefig uf de Name Jesus z rede. Den het mer sie lah.
41 Druf verlüüssed sie de Sanhedrịn – voll Freud, will sie für würdig befunde worde sind, wäg sim Name gmüetigt z'wärde.
42 Und sie hend nöd ufghört jede Tag im Tempel und vo Huus z'lehre und die gueti Botschaft über de Christus Jesus bekannt z'mache.