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1.Moses 44 vo 50

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 44 vo 50

44:1 Später befahl em Joseph sim Huusverwalter: "Füll so viel Getreide in die Säck vo de Manne, wie sie träge chönd und leged jedem sis Gäld obe in Sack.

2 In Sack vom Jüngste legsch dü usserem Gäld für si Getreide au mi Bächer, dr Silberbecher. Er het gmacht, was Joseph ihm gseit het.

3 Wo's am Morge hell worde isch, het mer d'Männer mit ihrne Esle wegschickt.

4 Sie sind nonig wiit vo de Stadt entfernt gsi, da het de Joseph zu sim Verwalter gseit: "Mach dich auf! Verfolg die Männer! Wänn sie igholt häsch säg zu ihne: 'Warum zahlet ihr Guets mit Bösem zrugg?

5 Warum hender de Bächer mitgnoh, us dem min Herr trinkt und woner benutzt, um Vorzeige genau z düte? Ihr hend da würkli öppis schlechts gmacht!''"

6 De Verwalter het sie ii gholt und het das zu ihne gseit.

7 Sie aber antwortet ihm: "Warum sagst du so etwas, Herr? Es ist unenkbar, dass wir, deine Diener, so etwas machen würde!

8 Mir hend dir doch s Gäld wo mir obe i eusne Säck gfunde hend, wieder usem Land Kạnaan zruggbracht. Wie chönnt mir da Silber oder Gold us em Huus vo dim Herrn stähle?

9 Wennd de Bächer bi eim vo dinere Sklave findsch söll er sterbe und mir andere werded ebefalls Sklave vo mim Herrn werde."

10 "So sölls sii", het er gseit. "De wo de Becher gfunde wird, söll mis Sklave werde. Ihr andere aber sind unschuldig."

11 Schnell händs alli ihri Säck am Bode abe gloh und händs ufmache.

12 Er het sie gründlich durchsuecht. Bim Ältiste het er ahgfange und bim Jüngste het er ufghört. Schliesslich isch de Becher in Bẹnjamins Sack gfunde worde.

13 Da zerrissed sie ihri Chleider, händ ihri Esel wieder beluuched und i d Stadt zrugg gchährt.

14 Als Juda un sini Brüeder in Josefs Hus kumme, isch er no dert gsi, un sie werfe sich vor rem an Bode.

15 Joseph het zu ihne gseit: "Was hender da gmacht? Hend ihr nöd gwüsst, dass en Maa wie ich Vorzeiche chan?"

16 Juda erwideret: "Herr was söllemer sege? Eus fähle die Wort. Wie chömmer eusi Unschuld bewiise? De wahri Gott het s Vergehe vo dinere Sklave usegfunde. Mir sind jetzt dini Sklave, Herr – mir und de, i dem Händ de Bächer gfunde worde isch."

17 Er aber het gseit: "Es isch für mich undenkbar, so öppis ztue! De Maa söll min Sklave werde, wo de Bächer gfunde worde isch. Ihr andere chönd in Friede zu euem Vater zrugggah."

18 Juda kummt näher un sait: "Ich fleh dich a, min Herr, lass mich, din Sklave, bitte es Wort an dich richte, und werd nöd zornig uf din Sklave, denn du bisch wie de Pharao selber.

19 Mi Herr hät is, sini Sklave, gfröget: 'Händ ihr en Vater oder en Brüeder?'

20 Do hämmer zu mim Herrn gseit: 'Ja mir hend en betagte Vater und no en Brüeder, de jüngsti. Er isch gebore worde wo euse Vater scho alt gsi isch. Sin Brüetsch isch dot. Er isch de einzig no lebendi Sohn vo sinere Muetter und sin Vater liebt ihn.'

21 Denn hesch zu dine Sklave gseit: 'Bringt ihn her, ich möcht ihn gseh'.

22 Mir aber händ mim Herrn gantwortet: 'De Bueb chan sin Vater nöd verlah, susch würd sin Vater bestimmt sterbe.'

23 Druf hesch zu dine Sklave gseit: 'Ihr dörfed mir nüme under d Auge träte, wenn eue jüngste Brüeder nöd mitchömed.'

24 Mir sind den zu dim Sklave, mim Vater, gange und händ ihm verzellt was Du, Herr, gseit häsch.

25 Später het euise Vater eus ufgforderet: 'Gaht na eimal ane und chaufed eus chli Nahrig.'

26 Doch mir erwiderte: 'Mir chönd nöd gah, ussert euse jüngste Brüeder chunnt mit. Mer chönd em Maa nöd under d Auge träte, es seig dänn, euse jüngscht Brüeder isch debii.'

27 Dänn hät din Sklave, min Vater, zu eus gseit: 'Ihr wüssed ja, dass mini Frau mir nur zwei Söhn gebore hät.

28 Eine vo dene het mich verloh und ich gseit: "Er isch bestimmt i Stück grisse worde!" Ich han ihn bis jetzt nüme gseh.

29 Wen ihr mir de ander au no wegnehmed und ihm öppis zuestönd bringed ihr bestimmed mis graue Hoor mit Kummer is Grab.'

30 Wenn ich zu dim Sklave, mim Vater, ohni de Junge zrug chume, wo er doch so hanget,

31 und er gseht, dass de Bueb nöd ume isch, dänn stirbt er, und mir, dini Sklave, bringed das graui Haar vo dim Sklave, euses Vater, bestimmt mit Chummer is Grab.

32 Ich han mich bi mim Vater für die Junge verbürgt und zu ihm gseit: 'Wenn ich ihn nöd zu dir zruggbringe, dänn wird ich mich für immer a mim Vater versündet ha.‘

33 Bitte min Herr, lah mich statt em Junge als Sklave bi dir bliibe, damit er mit sine Brüedere chan zruggkehre.

34 Wie söll ich ohni de Junge zu mim Vater zrug goh? Chönts nöd mit gseh wenn min Vater so es Unglück trifft."