GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

1.Moses 34 vo 50

von Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 491

 

1.Moses 34 vo 50

34:1 Dịna jetzt, d Tochter vo Lẹa und Jakob isch immer wieder weg gange, um mit de junge Fraue vom Land Ziit z verbringe.

2 Als Sịchem, de Sohn vom Hiwịter Hạmor, eme Vorsteher vom Land, wo sie gseh het, het sie gnoh, het sie sich zu ihre gleit und het sie vergewaltigt.

3 Er het sich zu Jakobs Tochter Dịna sehr anezoge gfühlt. Er het sich i die jungi Frau verliebt und het versuecht, sie für sich z gwünne.

4 Schliesslich hät Sịchem zu sim Vater Hạmor gseit: "Sorg defür, dass ich die junge Frau hürate chan."

5 Als Jakob ghört hät, dass Sịchem sini Tochter Dịna verunreinigt hät, sind sini Söhn grad bi sinere Herde uf em Feld gsi. Er hät nüt gseit, bis si zrugg cho sind.

6 Sịchems Vater Hạmor isch den z Jakob gange zum mit ihm rede.

7 Die Söhn Jakobs händ jedoch devo ghört und sind sofort vom Feld zrug cho. Sie händ sich kränkt gfühlt und sind sehr hässig gsi, denn Sịchem hät Schand über Israel bracht. Er het sich zu Jakobs Tochter gleit, was nöd het dörfe gscheh.

8 Hạmor het mit ihne gredt und gseit: "Mein Sohn Sịchem sehnt sich nach eure Tochter. Gänd sie ihm bitte zur Frau

9 und gaht Ehebündnisse mit eus i. Gäbed eus eui Töchter und nämed eusi Töchter für eu.

10 Ihr chönd bi eus wohne und das Land wird eu zur Verfüegig stah. Wohnet hier, triibt Handel und mached eu sesshaft."

11 Dänn hät Sịchem zu Dịnas Vater und ihrne Brüedere gseit: "Schenkt mir euri Gunst, und ich gib eu alles was ihr verlanget.

12 Ihr chönd de Brutpriis und s Gschänkli zur Hochziit sehr hoch aasetze. Ich gib eu alles was Ihr mir säged. Nur lönd mich die jung Frau hürate."

13 Jakobs Söhn tüschtet Sịchem und sim Vater Hạmor mit ihrer Antwort, will Sịchem ihri Schwöster Dịna verunreinigt het.

14 Sie händ zu ihne gseid: "Mir chönd so öppis unmöglich tue – eusi Schwöschter en Maa gäh, wo nöd beschnitte isch. Das isch e Schand für euis.

15 Mir chönd nur under folgender Bedingig zuestimme: Ihr müend so werde wie mir und alli männliche Persone under euch beschniide.

16 Dänn gäbed mir euisi Töchter und nämed eui Töchter für eus. Mir werded bi eu wohne und es Volk mit eu bilde.

17 Falls ihr aber nöd uf eus losed und eu nöd beschniide lönd, nämed mir eusi Tochter und gönd."

18 Hạmor und sin Sohn Sịchem händ de Vorschlag guet gfunde.

19 De jung Maa hät käi Ziit verlore, d Bedingig z erfülle, de Jakobs Tochter hät em sehr gfalle, und er isch im ganze Huus vo sim Vater am meischte gachtet worde.

20 Hạmor und sin Sohn Sịchem sind zum Stadtor gange und hend mit de Manne us ihrer Stadt gredt. Sie hend gseit:

21 "Die Männer wollen in Frieden mit uns leben. Lass sie hier im Land wohnen und Handel treiben. S ist genug Platz für sie da. Mir chönd ihri Töchter als Fraue neh und ene eusi Töchter gä.

22 Si werded aber nur under ere Bedingig bi eus wohne und mit eus es Volk bilde: Alli männliche Persone under eus müend beschnitte werde, so wies sind.

23 Wird den nöd ihres Bsitz, ihres Richtum und ihres ganze Vieh ghöred eus? Mir sötted zuestimme, damit sie bi eus wohned."

24 Alli wo dur s Tor sinere Stadt usegange sind, händ uf Hạmor und sin Sohn Sịchem ghört, und alli männliche Persone sind beschnitte worde – alli wo dur s Stadtor usegange sind.

25 Am dritte Tag jedoch wo d Männer no Schmerze gha händ, sind Jakobs zwei Söhn Sịmeon und Lẹvi, d Brüeder vo Dịna, mit ihrne Schwerter i die ahnigslose Stadt und hend alli männliche Persone umbrocht.

26 Sie händ Hạmor und sin Sohn Sịchem mit em Schwert umbrocht. Dänn händs Dịna us Sịchems Huus gholt und verschwunde.

27 Jakobs anderi Söhn gheit über die Erschlagene her und hend d Stadt plünderet will mer ihri Schwöschter verunreinigt gha het.

28 Si hän iri Kleinviehherde gno, iri Rinderherde, ihri Esel und alles andere i de Stadt und uf em Feld mitgnoh.

29 Si händ au ihren ganze Bsitz weg gschlappt, händ all ihri Chind und Fraue gfange und händ d Hüüser us plünderet.

30 Druf het Jakob zu Sịmeon und Lẹvi gseit: "Ihr hend mich i grosser Schwierigkeite brocht. D Bewohner vom Land – d Kanaanịter und d Perisịter – hassed mich jetzt. Mir sind zahlemässig wenig, und sie werded sich bestimmt zemeschlüsse und mich agriffe. Denn lösched sie mich us, mich und mis ganze Huus."

31 Sie aber erwideret: "Darf irgendöpper üsi Schwöschter wie e Prostituierti behandle?"