1 König 18 vo 22
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Könige 18 vo 22
18:1 Nach einere Ziit – im dritte Jahr het Elịa folgendi Botschaft vo Jehova übercho: "Gah, zeig dich Ạha. Ich wird's uf d Erdoberflächi rägne lah."
2 Also isch Elịa los gange zum sich Ạhab z zeige. Samạria litt damals unter ere schwere Hungersnot.
3 Inzwüsche rief Ạhab den Palastverwalter Obạdja zu sich. (Obạdja hatte grossi Ehrfurcht vor Jehova.
4 Als Ịsebel Jehovas Prophete umbrocht het, het er 100 vo ihne - je 50 inere Höhli - versteckt und het sie mit Brot und Wasser versorgt.)
5 Ạhab gab Obạdja de Uftrag: "Gang allne Wasserquelle und Täler im Land. Villicht findet mir gnueg Gras für d'Ross und Muultiere, demit nöd alli eusi Tier sterbed."
6 Also hends s'Land teilet, dur das sie würed go, under sich uf, und jede het sich elei uf de Wäg gmacht - Ạ ha i die eint und Obạdja i die ander richtig.
7 Als Obạdja unterwägs gsi isch, isch ihm Elịa entgägecho. Er hät en grad erchännt, uf de Bode gworfe und gfrögt: "Mein Herr Elịa, bisch es würkli?"
8 "Ja, ich bin's", het Elịa gantwortet. "Gang und sag zu dim Herrn: 'Elịa isch do.'"
9 Obạdja erwiderte: "Welche Sinde habe ich begangen, mein Herr, dass du mich Ạ habe auslieferst? Er bringt mich um! 10 So wahr Jehova, din Gott, läbt: Min Herr hät dich in sämtliche Völker und Königriche sueche lah. Wänn mer em gsäit hät: 'Er isch nöd da', hät er sich vom Königrich und em Volk mit eme Eid bestätige lah, das du nöd z'finde bisch.
11 Und jetzt verlangsch vo mir: 'Gang und säg zu dim Herr: "Elịa isch do"'!
12 Wenni weggah bringt dich de Geist Jehovas anen Ort woni nöd kenne. Und wenn ich denn Ạha Bscheid geh und er dich nöd findet wird er mich bestimmt umbringe. Debi han ich, din Diener, doch scho mis Läbe lang Ehrfurcht vor Jehova.
13 Min Herr, het dir niemert verzellt was ich tah han als Ịsebel d Prophete Jehovas tötet? Wie ich 100 Prophete Jehovas versteckt han - je 50 inere Höhli - und sie die ganz Ziit mit Brot und Wasser versorgt han?
14 Und jetzt verlangsch vo mir: 'Gang und säg zu dim Herr: "Elịa isch do"'! Das isch min sicherä Tod!"
15 Elịa hät em jedoch versicheret: "So wahr Jehova, de Herr vo de Heere, läbt, de Gott wo ich diene: Ich wird mich ihm hütt zeige."
16 Da ging Obạdja zu Ạhab und het ihm alles brichtet. Nachher het sich Ạhab uf de Weg zu Elịa.
17 Sobald Ạhab Elịa sieh, het er zu ihm gseit: "Da bisch ja! Du bisch schuld dass Israel i söttige Schwierigkeite steckt!"
18 Elịa erwideret: "Nöd ich ha Israel in Schwierigkeite brocht, sondern du und das Huus vo dim Vater. Ihr hend Jehovas Gebot nüme beachtet und sind de Baale nachegloffe.
19 Und jetzt, loh ganz Israel zu mir uf de Berg Kạrmel cho, au die 450 Prophete Baals und die 400 Prophete vom heilige Pfahl wo am Tisch Ịsebels ässe."
20 Da benachrichtigte Ạ han alli Israelite und d Prophete ufem Berg Kạrmel zämecho.
21 Elịa het sich dänn vor s Volk gstellt und gseit: "Wie lang werdet ihr no zwüschet zwei verschiedene Meinige schwankene? Wenn Jehova de wahri Gott isch folget ihm. Isch es aber Baal, denn folgt ihm." S Volk het ihm jedoch keis Wort gantwortet.
22 Wiiter het Elịa zum Volk gseit: "Ich bin der einzig Prophet Jehovas wo no übrig bliebe isch. Die Prophete Baals dergäge sind 450 Maa.
23 Mer söll eus zwei jungi Stier bringe und sie chönd sich eine ussueche. De sölleds zerteile und d Stück uf s Holz lege, aber sie dörfed kei Füür azünde. Ich wirde de ander jung Stier vorbereite und ufs Holz lege und au keis Füür aazünde.
24 Denn lütet ihr de Name euri Gottes a und ich wird de Name Jehovas alüte. De Gott wo mit Füür antwortet isch de wahri Gott."Drufabe het s Volk erwideret: "Ja das isch guet."
25 Elịa hät etzt zu de Baalsprophete gseit: "Sueched eui en junge Stier uus und bereitet en zerscht vor, ier sind i de Überzahl. Dänn lüütet de Name euri Gottes aa, aber zündet keis Füürli aa."
26 Da händs de jung Stier gnoh, wo usgsuecht worde isch, händ en vorgmacht und vom Morge bis zum Zmittag de Name Baals aglütet. "O Baal, antworte uns!", rüefed sie. Aber es isch kei Stimm cho, niemert het gantwortet. Die ganz Ziit hends hinkend um de Altar ume tanzt, wos ufbaut hend.
27 Um die Mittagsziit het Elịa aagfange, sich über sie lustig zmache. Er het gseit: "Ihr müend richtig luut rüefe! Schliesslich isch er en Gott! Vilicht isch er in Gedanke versunke oder er het mal müesse ustrete. Oder velicht schlaft er und eber muess ihn ufwecke."
28 Si händ gschroue, so lut si händ chönne, und händ sich mit Dolche und Lanze rütscht, wies bi ihne Bruch gsi isch, bis nä s Bluet überall abegloffe isch.
29 Das isch au am Namittag so wiiter gange. Bis zu de Zit vom Abigetreideopfer sinds völlig in Ekstase gsi, aber es isch kei Stimm cho, niemer het gantwortet, keine het uf sie gachtet.
30 Schliesslich het Elịa zum Volk gseit: "Chunnt her." Da sind sie zu ihm cho. Denn het er de Altar Jehovas repariert, wo niedergrisse worde isch.
31 Elịa het zwölf Stei entsprächend de Zahl vo de Stämme vo de Söhn Jakobs, zu dem Jehova gseit het: "Din Name soll Israel sein."
32 Mit de Stei hät er en Altar zu Ehre vom Name Jehovas baut. Dänn hät er rings um de Altar en Grabe. De Grabe het e Flächi grenzt ii, womer mit 2 Sea Same chan bsueche.
33 Danach het er d'Holzstück z'rächt ta, het de jung Stier verteilt und het en ufs Holz gleit. Aaschlüüsend hät er aagordnet: "Füllt vier grossi Krüge mit Wasser und güssets uf s Brandopfer und d Holzstück."
34 Dann hat er sie aufgefordert: "Macht das gleich nochmal." Das händ sie gheisse. "Und jetzt nochmal", het er verlangt. Sie händs es dritts Mal gmacht.
35 S Wasser isch a allne Siite vom Altar abegloffe, und au de Grabe isch mit Wasser gfüllt worde.
36 Öppe zur Ziit vom Abigetreideopfer isch de Prophet Elịa vorgange und het gsait: "O Jehova, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, lah hüt alli wüsse das du Gott in Israel bisch, dass ich din Diener bin und dass ich das alles uf dis Wort hii tah han.
37 Antwort mir, o Jehova, antwort mir, damit das Volk erkennt, dass du, Jehova, de wahri Gott bisch und dass du ihres Herz wieder für dich wetsch gwünne."
38 Da het Jehova Füür abegheit. D Flamme händ s Brandopfer verzehrt, d Holzstück, d Schtei und de Staub verzehrt und s Wasser im Grabe uf gleckt.
39 Wo s Volk das gseh het, würe sich alli sofort uf de Bode und rüefe: "Jehova isch de wahri Gott! Jehova isch de wahri Gott!"
40 Elịa befahl: "Ergreift die Prophete Baals! Lönd kein einzige entcho!" Sofort händ sie packt, und Elịa hät sie zum Bacha Kịschone durab gführt und sie det umbracht.
41 Dänn hät Elịa zu Ạha: "Göh, iss und trink. Ich ghör wies in Ströme rägnet."
42 Da isch Ạhab weg zum esse und z trinke. Elịa isch inzwüsche uf de Gipfel vom Berg Kạrmel gstiege und het sich uf de Bode mit em Gsicht zwüsche de Chnü kauret.
43 Er het zu sim Diener gseid: "Gang bitte ufe und lueg in Richtig Meer." De Diener het das gmacht und brichtet: "Da isch überhaupt nüt." Siebe Mal het Elịa gseit: "Gang nomol."
44 Bim sibte Mal hät de Diener gseit: "Da stigt eine kleine Wulke aus dem Meer auf – so gross wie eine Hand." Druf bewegt ihm Elịa: "Gang und sag zu Ạ ha: 'Spann den Wagen an! Mach dich uf de Weg, damit dich de Räge nöd ufhaltet.'"
45 Inzwüsche hend sich dunkle Wulche am Himmel brocht, Wind isch ufcho und es het agfange, in Ströme rägne. Ạha immer wiiter gfahre und het schlüsslich Jẹsreël erreicht.
46 Jehovas Hand isch jedoch über Elịa cho. Er hät sis Gwand am Gürtel befestigt und hät de ganz Weg nach Jẹsreël vor Ạ ha her gheisse.