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1 Chünig 21 vo 22

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Könige 21 vo 22

21:1 Später isch es zu folgendem Vorfall cho: Nạboth us Jẹsreël het in Jẹsreël en Wiigarte gha. Er isch näbem Palast vo Ạha, em König vom Samạria gläge.

2 Ạ han zum Nạboth gseit: "Gib mir dein Wegarte. Er liit nöch bi mim Huus und ich möcht ihn als Gmüesgarte nutze. Ich gib dir defür en bessere Wegarte als Ersatz. Ich chan ihn au abkaufe, wenn dir das lieber isch."

3 Doch Nạboth gäh Ạhab zur Antwort: "Ich würd der niemols s'Räbe vo mine Vorfahre geh. Das isch vom Standpunkt Jehovas us undenkbar."

4 Da isch Ạhan i sis Huus – schlecht glaunt und deprimiert, will Nạboth us Jẹsreël em gantwortet het: "Ich werde der s Erbe vo mine Vorfahre nöd geh." Er het sich uf sis Bett leit, het sis Gsicht abgwandt und het nüt me welle esse.

5 Als sini Frau Ịsebel inechoo het si en gfragt: "Warum bisch du so bedrückt, dass du nüt wottsch ässe?"

6 Er hät ihr antwortet: "Ich habe zu Nạboth aus Jẹsreël gseit: 'Verkauf mir dein Wegarte. Oder wenn dir das lieber isch, gib ich dir als Ersatz en andere.' Aber er hät gseit: "Ich gib der min Wigarte nöd.'"

7 "Du herrsch doch als König in Israel, oder?", het sini Frau erwideret Ịsebel. "Stah uf, iss öppis und ärgere dich nüm. Ich wird defür sorge, dass du de Wigarte vo Nạboth us Jẹsreël bechunsch."

8 Also het sie Briefe in Ạhabs Name gschriebe, het sie mit sim Siegele versieglet und sie a die Ältiste gschickt und die iiflussriiche Männer in Nạboths Stadt gschickt.

9 In den Briefen stand: "Rueft ein Fasten aus und lasst Nạboth ganz vornen unter den Leute hocken.

10 Zwei nutzlosi Manne sölled sich vor ihn setze und geg ihn ussege: 'Du hesch Gott und de Kenig verfluecht.' De bringt en use und steinigt en."

11 Die Manne vo de Stadt, die Ältiste und die Iflussriche, wo i de Stadt gwohnt händ, händs genauso gmacht wies i de Briefe gstande isch, wo Ịsebel gschickt hät.

12 Sie rüefed es Faste us und hend Nạboth ganz vor unter de Lüüt hocked.

13 Dänn sind zwei nutzlosi Manne inecho, händ sich vor ihm aneghockt und agfange, vor de Lüt geg ihn uszsäge: "Nạboth hät Gott und de König verfluecht!" Nachher händs en us de Stadt use gfüert und händ en gsteinigt.

14 An Ịsebel händ sie d Nachricht gschickt: "Nạboth isch gsteinigt worde."

15 Sobald Ịsebel erfahre das Nạboth gsteinigt worde isch, het sie zue gseit Ạhab: "Nạboth us Jẹsreël läbt nüme. Er isch tot. Uff, nimm der de Wigarte woner der nöd het welle verchaufe!"

16 Als Ạhab ghört, dass Nạboth tot gsi isch, isch er sofort durab zum Wygarte gange, um ihn aazlege.

17 Elịan us Tischbẹ het vo Jehova d Aawiisig übercho:

18 "Mach dich uf, gang uf Samạria zu König Ạ ha vo Israel. Er isch in Nạboths Wigarte gange und will en sich aigne.

19 Teil em mit: 'Das säit Jehova: "Hesch en Maa ermordet und em au na sin Bsitz gnoh?" De richte em us: 'Das säit Jehova: "An der Stell, wo die Hunde das Blut von Nạboth aufgeleckt haben, werden sie auch dein Blut auflecken.

20 Ạhab sagte zu Elịa: "Du hast mich also gefunden, mein Find!"s Elịa antwortet: "Ich habe dich gefunden. Gott loht der usrichte: 'Weil du unbedingt willsch tue was in Jehovas Auge schlecht isch,

21 bring ich Unglück über dich. Ich wird hinder dir suber usfäge. Ich wird all männliche Nachkomme Ạhas vernichte, au de Hilflose und Schwache in Israel.

22 Will du min Zorn provoziert und Israel zum Sündige verleitet hesch wird ich mit dim Huus genauso verfahre wie mit em Huus vo Jerọbeam,w em Sohn Nẹbats, und em Huus vo Bạscha, em Sohn Ahịjas.‘

23 Und über Ịsebel het Jehova gseit: 'D Hunde werden Ịsebel auf dem Feld von Jẹsreël fressen.

24 Wer vo Ạhabs Aaghörige i de Stadt stirbt, dä werded d Hünd frässe. Und wer usserhalb vo de Stadt stirbt, dä werded d Vögel frässe.

25 nie hets öper geh wie Ạhab wo sich - uf ahstifte vo sinere Frau Ịsebel so bewusst defür entschiede het ztue, was in Jehovas auge schlecht isch.

26 Er het sich ganz abscheulich verhalte. Er isch de widerliche Götz nocheglaufe wie es die Amorịter gmacht hend wo Jehova vor de Israelite vertriebe het.

27 Als Ạ han das ghört, zerrisse er sini Chleider und zoge Sacktuech a. Er faschtet, het sich au in Sacktuech schlafe und isch bedruckt ume gloffe.

28 Elịa us Tischbẹ erhaltet dänn folgendi Botschaft vo Jehova:

29 "Häsch gseh, wie sich Ạhan vor mir gmüetetet hät? Will er das gmacht hät, wird ich s Unglück nöd über sis Huus bringe, solang er läbt, sondern erscht zur Ziit vo sim Bueb."