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Sprüch 30 vo 31

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Sprüch 30 vo 31

30:1 Die gewichtige Botschaft der Wort Ạgurs, vom Sohn vom Jạke, wo er a Ịthiël richtet het, a Ịthiël und Uchạl.

 2 Ich bin unwüssender als jede andere, mir fehlt de Verstand wo en Mensch sött ha.

 3 Ich han mir kei Wiisheit ageignet und d'Erkenntnis vom Heiligste bsitz ich nöd.

 4 Wer isch zum Himmel ufegstiege und wieder abecho? Wer het de Wind i sine beide hohle Händ gsammlet? Wer het d Wassermasse i sis Gwand gwicklet? Wer het alli End vu d Erde feschtgsetzt? We isch si Name un dr Name vu sinem Bueb, falls dü s wissisch?

 5 Alles wo Gott seit isch gläuteret. Er isch es Schild für die wo bi ihm Zflucht suechet.

 6 Füge nüt zu sine Wörter dezue, susch wird er dich zurechtwiise, und du stahsch als Lügner da.

 7 Zwei Sache erbitte ich vo dir, enthalt sie mir nöd vor, ehe ich sterbe.

 8 Entferne Unwahrheit und Lüge wiit vo mir. Gib mer weder Armuet no Richtum. Loh mi eifach nur mi Aateil a Nahrig esse,

 9 damit ich nöd satt wirde und dich verlügnet und sege: "Wer isch Jehova?" Lah au nöd zue, das ich verarme und stah und de Name vo mim Gott enttüüre.

10 Mach en Diener bi sim Herr nöd schlecht, susch verfluecht er dich und du stahsch schuldig da.

11 Es git e Generation wo de Vater verfluecht und d'Mueter nöd segnet.

12 Es git en Generation wo i ihrne eigene Auge ine isch, wo aber nöd vo ihrem Schmutz gsäuberet worde isch.

13 Es git e Generation wo ihren Auge so überheblich sind, wo ihren Auge so arrogant abelueged!

14 Es git e Generation wo ihri Zäh Schwerter und dene ihri Kiefer Schlachtmässer sind. Sie verschlinged d Schwache vo de Erde und d Arme under de Mensche.

15 Die Bluetgel händ zwei Töchter wo rüefed: "Gib her! Gib her!" Es git drei Sache, wo unersättlich sind, vier wo nie "Gnug!" säged:

16 s'Grab und en unfruchtbare Mueterleib, es Land wo's a Wasser fäut, und Füür wo nie seid: "Gnug!".

17 S Aug, wo de Vater verspottet und de Mueter de Ghorsam verweigeret – d Rabe vom Tal werdet s ushacke und die junge Adler werdet s frässe.

18 Es git drü Sache, wo mis Verständnis überstieged, vier woni nöd verstah:

19 de Wäg vomene Adler am Himmel, de Wäg vo ere Schlange uf eme Felse, de Wäg vomene Schiff uf em offene Meer und de Wäg vomene Maa mit ere junge Frau.

20 Das isch de Wäg vonere Ehebrächerin: Sie issed und wüssed sich s'Muul ab, dänn säit si: "Ich han nüt Verchehrts gmacht."

21 Drü Sache bringed d Erde zum Zittere, vier Sache chan sie nöd erträge:

22 Wenn en Sklave als König regiert wenn en Unvernünftige Nahrig im Überfluss hät,

23 wänn e ghassti Frau ghüroted wird und wänn e Dienerin de Platz vo ihrere Herrin iinimmt.

24 Vier Tier ghöred zu de chliinste vo de Erde, doch sie sind instinktiv wiis:

25 Die Ameise sind keis starchs Volk, doch sie sorged im Summer für ihri Wohrig.

26 D Klippdachse sind nöd mächtig, doch sie baued ihres Huus i de Felse.

27 Die Heuschrecke händ kein König, doch sie rücken alli in Formation vor.

28 De Gecko haltet sich mit sine Füess fest und kriegt in Palast vomene König.

29 Drü händ en stattliche Gang, vier sind beidruckend wänns schriibed:

30 de Löwe, de Stärchst unter de Tier wo vor niemerem zruggwiicht,

31 de Windhund, de Geissbock und en König wo sin Heer bi sich hät.

32 Wänd dich us Unvernunft über anderi gstellt häsch oder dra denkt häsch es z'tue, dänn leg d'Hand ufs Muul.

33 Wenn me Milch schloht chunnt Butter use wenn me ufd Nase schloht chunnt Bluet use, und wenn me Zorn schürt chunnt Striit use.