GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Richter 18 vo 21

von Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 449

 

Richter 18 vo 21

18:1 Zu de Ziit hets in Israel kei König geh. De Stamm Dan isch damals uf de Suechi nach eme Gebiet gsi, wo er sich het chönne aasiedle, denn bis det ane hend die Danịter unter de Stämm Israels kei Erbe übercho.

2 Die Danịter hend fünf Männer us ihrere Familie los gschickt, fähigi Männer us Zọra und Ẹschtaol wo s Land usspioniere und erkunde söttet. Si händ zu ihne gseid: "Goht, erkundet das Land." Wo si im Bärgland vo Ẹphraim zu Michas Huus cho sind, händ si det übernachtet.

3 In de Nöchi vom Michas Huus hends d Stimm vom junge Levị erchennt. Sie sind zu ihm gange und hend gfröget: "Wer het dich da anebracht? Was machsch du do? Was haltet dich a dem Ort?"

4 Er hät ene verzellt, was Micha für ihn gmacht hät und gseit hät: "Er hät mich als sin Priester igstellt."

5 Do bätteds en: "Bitte frag Gott ob eusi Reis erfolgrich wird sii."

6 "Goht in Frieden", het de Prieschter zu ihne gseit. "Jehova isch mit eu uf eure Reis."

7 Also sind die füf Männer wiiter gange und sind uf Lạjisch cho. Hend gseh, dass d Mensche det eigeständig glebt hend wie d Sidọnier. Sie sind ruhig und sorglos gsi. Es het kei Eroberer geh im Land wo sie unterdrückt het und ihne zuesetzt het. Sie sind wiit weg vo de Sidọniere gsi und hend au susch mit niemertem öppis ztue gha.

8 Als die Manne zu ihrne Brüedere nach Zọra und Ẹschtaol zrugg cho sind, händ die gfrägt: "Wie war es?"

9 Sie antwortet: "Lönd ois los zieh und geg sie kämpfe. Mer hend gseh, dass es sehr guets Land isch. Warted ihr? Mached eui sofort uuf und nehmed s Land ii.

10 Wen ihr det ane chömed werded ihr es sorgloss Volk vorfinde, und das Land büütet viel Platz. Gott hets i eui Hand geh. Es isch en Gegend, wos a überhaupt nüt fehlt."

11 Den bringe 600 zum Kampf grüschteti Männer us de Familie vo de Danịter vo Zọra und Ẹschtaol uf.

12 Sie sind nach Kịrjath-Jẹarimm in Juda durab zoge und hend det glageret. Drum nennt mer de Ort westlich vo Kịrjath-Jẹarim bis hüt Mạhane-Dạna.

13 Vo da sind sie zum Bergland vo Ẹphraim zoge und sind zu Michaso Huus cho.

14 Die füf Männer wo sich ufgmacht hend zum d Gegend vo Lạjisch uszspioniere, hend denn zu ihrne Brüedere gseit: "Hend ihr gwüsst, dass es i dene Hüser es Ẹphod, Tẹraphim-Statue, e gschnitzti Figur und e Metallstatue git? Überleit, was ihr wend mache."

15 Da händs döt halt gmacht, und die füf Männer sind zum Huus vom junge Levị bi Michas Huus gange und gfröget, wie's ihm gaht.

16 Die ganz Ziit über sind die 600 zum Kampf grüschteti Männer vo Dans am Iigang vom Tor gstande.

17 Die füf Männer wo das Land usspioniert hend sind inegange zum die gschnitzti Figur, das Ẹphod, d Tẹraphim-Statue und d Metallfigur z hole. (Währenddesse isch de Priester mit de 600 zum Kampf grüschtete Männer am Toreingang.)

18 Sie sind in Michas Huus gange und hend die gschnitzti Figur gnoh, das Ẹphod, d Tẹraphim-Statue und d Metallfigur. De Priester het zu ihne gseit: "Was mached ihr da?"

19 "Sig still! Säg nüüt!", händs gantwortet. "Chum mit und wirde euse Berater und Priester. Was isch besser für dich: Priester im Huus eis einzige Mann zsi oder für en Stamm und Familie in Israel?"

20 em Prieschter gfalle das. Er het das Ẹphod gno, d Tẹraphim-Statue sowie die gschnitzti Figura und isch mit de Lüt mitgange.

21 Sie händ umdräit und händ sich wieder ufe Wäg gmacht – vorneweg d'Chind, s'Veh und was sie a Wertvollem bsässe.

22 Nachdem sich d Danịter es Stück vom Michas Huus entfernt gha hend, hend sich d Manne vo Michas Nachbarschaft sammlet und hends iighalte.

23 Won sie den Danịter reiefe, drehed sich die zu ihne um und hend de Micha gfröget: "Was isch los? Warum het mer eu zämeghollt?"

24 Er hät antwortet: "Ihr händ d Götter mitgnoo wo ich mir gmacht han, und de Prieschter isch au mit eu weggange. Was bliibt da no für mich? Wie chönd ihr da frage: 'Was isch los mit Dir?'

25 Die Danịter händ en gwarnt: "Red nöd i dem Ton mit eus, suscht gheied hässigigi Männer über dich her, und das würd dich und dini Huus¬Gmeinschaft s Läbe choste."

26 Denn händ d Danịter ihre Wäg furt ghocket und de Micha wo het gseh das sie stärcher gsi sind als er, het umeghaue und isch zu sim Huus zrugg gange.

27 Die Danịter händ die Götter gno wo Micha gmacht hät, und au sin Priester mitgnoh und zoge uf Lạjisch wo d Mensche ruhig und sorglos gläbt händ. Si händs mit em Schwert umbrocht und händ d Stadt nieder brännt.

28 Keine isch de Stadt z Hilf cho, denn sie isch wiit vo Sịdon entfernt i de Talebeni, die zu Beth-Rẹhobd ghört het, und ihri Bewohner händ mit niemerem öppis ztue gha. Die Danịter hend d'Stadt wieder ufbaut und hend sich det aagmacht.

29 Sie händs Dane gnennt - nach ihrem Vater Dan, em Sohn Israels. Vorher het d Stadt Lạjisch gheisse.

30 Danịter die gschnitzti Figur für sich ufgstellt, und Jọnathan, de Sohn vom Gẹrschom, em Sohn vo Moses, und sini Söhn sind Prieschter für de Stamm Dan worde, bis zu dem Tag wo d Bewohner vom Land verschleppt worde sind.

31 Sie hend die gschnitzti Figur ufgstellt, wo Micha gmacht het, und sie isch det bliebe, solang s Huus vom wahre Gott in Sịlo gsi isch.