Offebarig 12 vo 22
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Offebarig 12 vo 22
12:1 Dänn isch im Himmel es grosses Zeiche gsie z'gseh: E Frau, bekleidet mit de Sunne und de Mond isch under irne Füess gsi. Ufem Grind het si e Chrone us zwölf Stärne gha
2 und sie isch schwanger gsi. Sie isch i de Weh gstande und het vor Schmerze gschribe.
3 No es anders Zeiche isch im Himmel z'gseh gsi: en grosse Füürfarbne Drach mit sibe Chöpf und zäh Hörner und sibe Diademen uf sine Chöpf.
4 Sin Schwanz zieht es Drittel vo de Sterne vom Himmel furt und er het sie zur Erde abegschleuderet. De Draach isch vor de Frau stah blibe, wo churz vor de Geburt gstande isch, damit er ihres Chind chönt verschlinge, sobalds gebore wär.
5 Sie gebed en Sohn, en Bueb wo alli Völker miteme irre Stab hecke söll. Und ihres Chind isch schnell weggnoh zu Gott und sim Thron.
6 Und d Frau floh in d Wildnis, wo sie en vo Gott vorbereitete Ort het. Det wür sie 1260 Täg lang mit Nahrig versorgt werde.
7 Und Chrieg het us im Himmel brocht: Mịchael und sini Engel händ mit em Drache und sinere Ängel kämpft.
8 Doch sie hend nöd gsiegt und es het für sie au kei Platz meh geh im Himmel.
9 Und hinab¬gschleuderet isch de grossi Drach – d'Urschlange –, Tüüfel und Satan gnennt, wo die ganz bewohnti Erde in d' Irre füehrt. Er isch zur Erde durab-gschleuderet worde und sini Engel sind mit ihm abe-gschleuderet worde.
10 Ich ha e luuti Stimm im Himmel ghört säge: "Jetzt sind d Rettig und d Macht und s Königrich vo eusem Gott und d Autorität vo sim Christus Würklichkeit worde, will de Akläger vo eusne Brüeder, wo sie Tag und Nacht vor eusem Gott aklagt, isch hinab¬gschlüderet worde!
11 Sie händ en besiegt durs Bluet vom Lamm und dur d Botschaft, wo sie bekannt gmacht händ, und sie händ ihri Seel sälber agsichts vom Tod nöd gliebt.
12 Drum freu di, Himmel samt dene wo i dir wohnet! Wehe de Erde und em Meer, denn de Tüüfel isch zu eu nabcho und het grossi Wuet, wel er weiss, dass er nur e churzi Frist het."
13 Wo de Droch gseh het, dass er zur Erde durab¬gschleuderet worde isch, het er d Frau verfolgt, wo de Junge gebore het.
14 Aber de Frau sind die beide Flügel vom grosse Adler geh worde, damit sie zu ihrem Ort i de Wildnis het chöne flüge. Det wiirt si für e Ziit, Ziiten und e halbi Ziit mit Nahrig versorgt, wiit wäg vo de Schlange.
15 Und d Schlange het Wasser us ihrem Muul la schüsse wie en Fluss hinder der Frau her, um sie dur de Fluss z vertränke.
16 Aba d Erde isch dr Frau z Hilf kumme, indem sie ihres Mul ufgnumme het und de Fluss verschlangt het, wo de Draache us sinem Mul gschosse het.
17 Da isch de Drache zornig über d Frau und zoge worde zum Chrieg z füehre mit de Übrigbliebene vo ihrne Nachkomme, wo d Gebot Gottes halte und die de Uuftrag händ, für Jesus als Züg uszsäge.