Matthäus 6 vo 28
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 570
Matthäus 6 vo 28
6:1 Passed uf, dass ihr euri Gerechtigkeit nöd vor anderne zur Schau stelled zum vo ihne gseh werde, susch werded ihr vo euem Vater im Himmel kei Belohnig erhalte.
2 Wennd de Arme öppis gisch, denn pouse das ned use wie's d Hüüchler i de Synagoge und uf de Strosse tüe, damit sie vo de Mensche geehrt werded. Ich versichere eu: Sie händ ihri volli Belohnig scho becho.
3 Du aber, wenn du de Arme öppis gisch, de lah dini linke Hand ned wüsse was die rechti tuet,
4 demit dini barmherzige Tate verborge bliibed. Denn wird dich din Vater, wo im Verborgenene zuegseht, defür belohned.
5 Und wenn ihr betet, denn machets nöd wie d Hüüchler, wo sich gern i de Synagoge und a de Egge vo de Hauptstrosse anestelled zum bim Bätt gseh werde. Ich versichere eu: Sie händ ihri volli Belohnig scho becho.
6 Du aber wennd betisch, gang in dis Privatzimmer, schlüss dTüre, und bätte den zu dim Vater wo im Verborgen isch. Denn wird dich din Vater, wo im Verborgene zuegseht, defür belohned.
7 Seit bim Bätte nöd immer und immer wieder s gliche wies Mensche vo anderne Völker tüend. Sie meined nämlich, dass sie erhört werded, wenn sie viel Wort mached.
8 Sin also nit we sie, denn aicha Vater weiss, was ihr bruche, noh bevor ihr nen überhaupt bittet.
9 Betet deshalb so:
'Eusen Vater im Himmel, dein Name soll gheiligt werden.
10 Lass dis Königrich cho. Lah din Wille gschah wie im Himmel, so au uf de Erde.
11 Gib eus hüt euses Brot für de Tag.
12 Und vergib eus eusi Schuld so wie au mir eusi Schuldner vergäh händ.
13 Bring eus nöd in Versuechig sondern befreie eus vo dem Böse.'
14 Wen ihr d'Verfählige anderne vergäbet, wird euere himmlische Vater au eu vergäh.
15 Wenn ihr aber d'Verfehlige vo anderne nöd vergebed, wird euer Vater au eui Verfählige nöd vergäh.
16 Höred uf, bim Faste es truurigs Gsicht z mache wie die Heuchler wo ihres Gsicht verunstaltet, damit mer ihne ahgseht, dass sie faste. Ich versichere eu: Sie händ ihri volli Belohnig scho becho.
17 Du aber, pfläg bim Faste dis Haar mit Öl und wäsch dis Gsicht,
18 demit anderi nöd gsehnd, dass du faschtisch, sondern nur din Vater, wo im Verborgene isch. Denn wird dich din Vater, wo im Verborgene zuegseht, defür belohned.
19 Höred uf eu Schätz uf de Erde aazsammle wo sie vo Motte und Rost zerfresse werded und wo diebe iibräche und sie stönd.
20 Sammlet stattdesse Schätz im Himmel a wo nüt vo Motte oder Rost zerfrässe wird und wo kei Diebe iibräche und öppis stönd.
21 Denn wo din Schatz isch, da wird au dis Herz si.
22 Aug isch d Lampe vom Körper. Wenn also din Aug fokussiert isch, dänn isch din ganz Körper voller Liecht.
23 Doch wenn dis Aug niidisch isch, dänn isch din ganzä Körper finster. Wenns Liecht i dir in Würklichkeit Finsternis isch, wie gross isch die Finsternis dänn!
24 Niemer chan zwei Herre diene. De eint würd er hasse und de ander liebe - zu dem eine würd er halte und de ander verachte. Ihr chönd nöd Gott und em Riichtum diene.
25 Drum sägi eu: Höred uf, eu iba euem Läbä Sorge z mache, also was ihr ässä oder trinke sollt, oder i äire Körper, also was ihr azieh sollt. Isch nöd s Lebe wichtiger als s Ässe und de Körper wichtiger als d Chleidig?
26 Beobachtet genau die Vögel am Himmel. Sie seged nöd, ernte und sammled au nüt in Vorratshüüser. Trotzdem ernährt sie eure himmlische Vater. Sind ihr nöd meh wert als sie?
27 Wer vo euch cha dadurch, dass er sich sorge macht, sini läbensduur au nur es chlises bitz verlängere?
28 Und warum mached ihr sorge um chleidig? Lernt vo de Lilien, wie sie uf de Fälder wachsed. Sie müend sich nöd ab und spinned kein Garn.
29 Aber ich säg eu: Nöd mal Sạlomo in all sinere Pracht isch so schön gchleidet gsi wie eine vo ihne.
30 Wenn Gott scho die Pflanze wo hüt uf de Felder stönd und morn in Ofe gworfe werdet, so chleidet, wird er denn nöd erscht recht eu chleidet? Hend ihr so wenig Glaube?
31 Mached eu also nie sorge und seit: 'Was sollen wir esse ?', oder: 'Was sollen wir trinken?', oder: 'Was sollen wir anziehen?'
32 Denn all dem laufed die andere Völker hinedri. Euere himmlische Vater wüssed doch, dass ihr das alles bruuched.
33 Setzt also s Königrich und Gottes grächti Massstäb witer a die ersti Stell und ihr werdet all s andere no dezuebecho.
34 Mached eu drum niemals Sorge um de nächst Tag, denn de nächst Tag het sini eigeni Sorge. Jede Tag bringt gnueg eigeni Problem mit sich.