JOEL Kapitel 1
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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JOEL Kapitel 1
1 Die Botschaft, die Jọel, der Sohn Pẹthuëls, von Jehova erhalten:
2 "Höred her, ihr Ältiste, ghöred genau ane, all ihr Bewohner vom Land. Isch so öppis zu euere Ziit je gscheh oder zur Ziit euere Vorfahre?
3 Verzellt davo eune Söhn, und eui Söhn sölleds ihrne Söhn wiitergeh und ihre Söhn vo de nögste Generation.
4 Was die gfrässige Heuschrecke übrig gloh het, het die usschwärmendi Heuschrecke gfrässe.
Was die usschwärmendi Heuschrecki übrig gla het, het di ungflügleti Heuschrecki gfrässe.
Und was die ungflügleti Heuschrecki übrig gloh het, het die unersättlichi Heuschrecki gfrässe.
5 Wachet uuf, ier Trinker, und hüüled! Jammered, all ihr Wytrinker, will de süessi Wy euem Muul entrisse worde isch.
6 Denn es Volk isch i mim Land iigfalle, mächtig und zahlriich. Es hät d Zähn und de Chiefer vomene Löie.
7 Es hät min Weinstock verwüschtet und min Fiegebaum inen Stumpf verwandlet. Es hät si komplett kahl gfrässe und biisite gworfe, a de zwäige isch nur s nackte Holz übrig.
8 Klagt wie e Jungfrau in Sacktuch wo um de Brüütigam vo ihrne Jugend trauet.
9 Getreideopfer und Trankopfer gits nüme in Jehovas Huus. D Prieschter, d Diener Jehovas, sind in Trauer.
10 Das Feld ist verwüestet, der Boden trauert. Denn s Getreide isch vernichtet worde, mit em neue Wy isch es verbi und Öl gits nüme.
11 Buure sind bestürzt und Winzer chlage wägem Weize und de Gerste, denn d Ernte vom Feld isch dehinder.
12 De Wyschtock isch verdorrt, de Fyigebaum isch verwelkt. Ob Granatapfel, Palme oder Öpfel, alli Bäum vom Feld sind vertrochnet. D'Freud vom Volk het sich in Scham verwandlet.
13 Legt Sacktuch a und trauet ihr Prieschter. Klaget ihr Diener vom Altar. Chömed ine, verbringet d Nacht in Sacktuch, ihr Diena vu minem Gott, denn Getreideopfer und Trankopfer het mer däm Hus eures Gottes vorenthalte.
14 Rüeft en Faste us, ordnet e fiirlichi Versammlig a. Versammlet die Ältiste gmeinsam mit allne Bewohner vom Land bim Huus euse Gott Jehova und schreit zue Jehova um Hilf.
15 O weh, was für en Tag! Denn de Tag Jehovas isch nöch und er wird cho wie en Zerstörig dur de Allmächtige!
16 isch eus d'Nahrig nöd direkt vor eusne Auge weggno worde und Freud und Jubel vom Huus eusem Gott?
17 Die Samenkörner sind unter ihrne Schuufle verdorrt. D Vorratshüüser stönd leer. D Getreidespiicher sind abgrisse worde will s Getreide vertrochnet isch.
18 Sogar s Vieh stöhnt! Rinderherde irre umenand, will sie kei Fuetter finde! Und d Schoofherde müend d Straf träge.
19 Zu dir, o Jehova, werd ich rüefe, denn Füür hät d'Weide i de Wildniss uufgfrässe und e Flamme hät alli Bäum vom Feld verzehrt.
20 Sogar die wilde Tier sehned sich nach dir well d Wasserbächi ustrochnet sind und Füür d Weide i de Wildnis uufgfrässe hät."