Hebräer 4 von 13
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hebräer 4 vo 13
4:1 Da somit s Verspräche i sini Rueh zglange, no gültig isch, müemer ufpasse, dass nöd öpper vo eu das Ziel verfählt.
2 Denn die gueti Botschaft isch eus genauso verkündet worde wie ihne, doch die Wort wo sie ghört händ, händ ihne nüt gnützt, will sie mit dene wo zueglost händ, nöd im Glaube verbunde gsi sind.
3 Aber mier wo glaubed ligged id Rueh. Er het ja gseit: Drum schwor ich in minem Zorn: 'Sie werded nöd i mini Rueh glange. Debii sind sini Werch sit Grundlegig vo de Welt vollendet.
4 Denn anere Stell het er über de siebte Tag gseit: Gott het am siebte Dag vo allne sine Werke ruhe.
5 und da seit er wider: "Sie werded nöd i mini Rueh glange.
6 Da also einigi no ineglange sölled und die wo die gueti Botschaft zerscht verkündet worde isch, ufgrund vo Unghorsam nöd ineglangte,
7 bezeichnet er wieder en bestimmte Tag, indem er nach langer Ziit in David Psalm seit: "Hüt", wie's obe erwähnt worde isch: "Hüt, wenn ihr sini Stimm ghöred, verhärtet eues Herz nöd.
8 Hätt Jọsua sie nämlich zumene Ort vo de Rueh gfüehrt, het Gott nachher nöd vomene andere Tag gredt.
9 Also bliibt em Volk Gottes no e Sabbatrueh.
10 Denn wer in Gottes Rueh glangt isch, het au vu sinene eigene Werke grueht, we Gott vu sinene.
11 Düemer drum euses Möglichste, i die Rueh z glange, damit niemert i s gliiche Unghorsam verfallt.
12 S Wort Gottes isch lebendig und üebt Macht us. Es isch schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt sogar so wiit dure, dass es Seele und Geist trennt und Glenk vom Mark. Es chan Gedanke und Absichte vom Herz beurteile.
13 Und es git nüt i de Schöpfig, was vor sine Auge verborge isch, sondern alles isch nackt und blossgleit vor de Auge, wo mir müend Rächeschaft gäh.
14 Als ma etze ä grosse Hohenpriester hän, der durch d Himmel gange isch, nämlich Jesus, d Bueb Gottes, wen ma a unsrem Bekenntnis zue nem feschthebe.
15 Denn mir händ als Hohe Priester nöd öpper, wo mit eusne Schwächene nöd cha mitfühle, sondern öpper wo in allem uf d Prob gstellt worde isch wie mir, doch bliebt er ohni Sinde.
16 Nächeremer eus also ganz offe em Thron vo de unverdiente Güte, demit eus Barmherzigkeit erwiese wird und mir unverdienti Güte finded als Hilf zur richtige Ziit.